Eislöwen lassen Heilbronn keine Chance

Dresden. Vor 2.608 Zuschauern haben die Dresdner Eislöwen mit einem 7:2 (5:1; 1:1; 1:0)-Erfolg gegen die Heilbronner Falken auch das zweite Spiel des Wochenendes für sich entscheiden können. Mit fünf Treffern im ersten Abschnitt war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Der konzentrierten und engagierten Mannschaftsleistung des Popiesch-Teams hatten die Gäste nicht genügend entgegenzusetzen. Einziger Wermutstropfen: Verteidiger Petr Macholda musste wegen Beschwerden im Leistenbereich das Spiel vorzeitig beenden. Die Eislöwen begannen die Partie sehr engagiert, gingen aber zunächst zu fahrlässig mit den Chancen der Anfangsminuten um. Auf der anderen Seite nutzte Heilbronn die erste wirkliche Möglichkeit und ging durch Sachar Blank (7.) in Führung. Es folgte die erste Strafe für die Falken und Petr Macholda (7.) erzielte genau 30 Sekunden später mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich. Dieser Treffer war das Signal für die Eislöwen, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Bruce Becker (9.) schoss nach schönem Zuspiel von Christoph Ziolkowski sein Team das erste Mal in Führung. Florian Lüsch (11.) stand wenig später goldrichtig und verwertete einen mustergültigen Pass von Carsten Gosdeck. Tomi Pöllänen wurde in der 17. Minute am rechten kurzen Eck von der Falken-Abwehr vergessen und konnte die Führung auf 4:1 ausbauen. So konzentriert wie die Hausherren in diesem Drittel zu Gange waren, gestalteten sie auch das letzte Powerplay. Marius Garten behielt im Gewühl vor dem Tor die Übersicht und drückte den Puck über die Linie. Mit dem Stand von 5:1 ging es in die erste Pause. Im Mittelabschnitt zeigten sich die Unterländer bedeutend kämpferischer: Frantisek Mrazek (26.) konnte in Überzahl verkürzen, aber Hugo Boisvert (27.) stellte postwendend den alten Abstand her. Nach diesem Treffer wechselten die Gäste den Torhüter. Statt Philipp Lehr hütete fortan Sinisa Martinovic den Kasten der Falken. Dieser konnte bis zur Pausensirene sein Tor sauber halten. Auf der Gegenseite wurden gefährliche Konter der Falken von der gesamten Mannschaft in starker Manier vereitelt. Auch im letzten Drittel wurden die Versuche der Heilbronner mit einer konzentrierten Leistung unterbunden. Dresdens Goalie Kevin Nastiuk hielt mit mehreren zum Teil spektakulären Saves den Spielstand fest. In Überzahl hatten die Eislöwen nochmals die Gelegenheit, den Spielstand auszubauen, konnten aber auch in unübersichtlichen Situationen den Puck nicht über die Linie bringen. Dies gelang Dresden, als Heilbronn gerade wieder vollzählig auf dem Eis war: Arturs Kruminsch (54.) konnte noch aus der Powerplay-Formation heraus den siebenten Treffer für die Blau-Weißen erzielen und damit gleichzeitig den Endstand herstellen. "Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Wochenende", sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: "Das erste Drittel war das Beste, was ich bisher in Dresden erlebt habe. Dann hatten wir zu Beginn des zweiten Drittels allerdings eine schwierige Phase zu überstehen. Denn wenn man Heilbronn ins Spiel kommen lässt, nutzen sie das gnadenlos aus. Ich schätze das Team trotz des Ergebnisses als Top-Mannschaft ein. Heute ist es uns aber gelungen bis zum Ende konzentriert zu arbeiten. Deshalb dürfen wir den Moment jetzt auch kurz genießen." www.eisloewen.com Vor 2.608 Zuschauern haben die Dresdner Eislöwen mit einem 7:2 (5:1; 1:1; 1:0)-Erfolg gegen die Heilbronner Falken auch das zweite Spiel des Wochenendes für sich entscheiden können. Mit fünf Treffern im ersten Abschnitt war bereits eine…

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Eislöwen: Mit Geduld zum Erfolg

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das erwartet schwere Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim mit 6:3 (2:3; 0:0: 4:0) gewonnen. Obwohl die Partie deutlich umkämpfter war als es das Endergebnis aussagt, zeigten die Popiesch-Jungs einmal mehr, dass sie in der Liga absolut konkurrenzfähig sind. Neben einem starken moralischen und kämpferischen Auftritt war besonders eine überzeugende Leistung im letzten Drittel ausschlaggebend für den Erfolg. Den Vorsatz, der Strafbank fernzubleiben, konnten die Eislöwen im ersten Drittel nicht konsequent umsetzen. So wurde eine doppelte Unterzahl durch Robin Weihager (10.) mit dem Führungstreffer bestraft. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn Tomi Pöllänen (13.) konnte einen Konter mit dem Ausgleich abschließen. Davon waren die Hausherren kurzzeitig irritiert und Thomas Ziolkowski (14.) legte kurze Zeit später sogar noch nach. Allerdings waren die Starbulls in diesem Abschnitt die spielbestimmende Mannschaft und nutzten eine ihrer Chancen, um durch Robin Hanselko (17.) den Spielstand zu egalisieren. Eine weitere Drei gegen Fünf-Unterzahl der Eislöwen machte es den Bayern leicht, um durch Michael Rohner (18.) erneut in Führung zu gehen. Bereits im Mittelabschnitt begann sich das Blatt zu wandeln. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem beide Teams mit schnellen Angriffen und auch guten Möglichkeiten beste Werbung für ihre Sportart machten. Die Dresdner erarbeiteten sich allerdings nach und nach ein spielerisches Übergewicht, konnten dies aber noch nicht in Zählbares ummünzen. Das Schlussdrittel gingen die Eislöwen sehr offensiv an. Sie bestimmten das Spiel über weite Strecken, scheiterten aber immer wieder am stark parierenden Frederic Cloutier im Starbulls-Kasten. Allerdings konnten sie nun auch aus einer Überzahlsituation Profit schlagen. Tomi Pöllänen (50.) brachte sein Team im Powerplay zum Ausgleich. Dieses Tor gab noch einmal Auftrieb: Die Dresdner ließen die Starbulls kaum zum Luft holen kommen und verfolgten ihr Spiel konzentriert weiter. Sami Kaartinen (54.) eroberte sich die Scheibe und zog sofort ab. Zum zweiten Mal gingen die Eislöwen in Front - und diesmal konnten sich die Popiesch-Jungs für Moral und Einsatz am Ende auch selbst  belohnen: Mit zwei Treffern ins leere Tor - Cloutier hatte das Starbulls-Gehäuse zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen - machten Sami Kaartinen (60.) und Tomi Pöllänen (60.) einen Auswärtssieg perfekt, mit dem wohl kaum jemand gerechnet haben dürfte. "Das erste Drittel ging hin und her, es gab viele Strafzeiten. Wir haben uns nach dem Rückstand allerdings nicht aus dem Rhythmus bringen lassen und immer besser ins Spiel gefunden. Dass wir nicht die Geduld verloren haben, hat sich am Ende für uns gerechnet. An der Stelle muss man anmerken, dass Kevin Nastiuk im Tor heute eine überragende Leistung gezeigt hat", sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. Morgen sind in der EnergieVerbund Arena die Heilbronner Falken zu Gast, Bully ist 17 Uhr, Arena öffnet 15.30 Uhr. www.eisloewen.com Die Dresdner Eislöwen haben das erwartet schwere Auswärtsspiel bei den Starbulls Rosenheim mit 6:3 (2:3; 0:0: 4:0) gewonnen. Obwohl die Partie deutlich umkämpfter war als es das Endergebnis aussagt, zeigten die Popiesch-Jungs einmal mehr, dass sie…

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