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Aktuelles zur Corona-Lage im Landkreis Görlitz

Aktuell (1. März 2021) wurde im Landkreis Görlitz eine neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt. Bei der positiv getesteten Person handelt es sich um einen Erwachsenen. Eine Übersicht der einzelnen Kommunen ist unter http://coronavirus.landkreis.gr/ einsehbar.

Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz beträgt 72,81 je 100.000 Einwohner. Unterschiede zu den RKI-Zahlen ergeben sich aus den unterschiedlichen Zeitpunkten der Auswertung. 61 Menschen werden aktuell stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, neun davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 14.870 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Derzeit befinden sich 151 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne.

Für den Zeitraum vom 17. Dezember 2020 bis 22. Februar 2021 wurden acht weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Es handelt sich dabei um sechs Frauen und zwei Männer im Alter von 59 bis 92 Jahren. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Verstorbenen im Landkreis Görlitz auf 944.

Verteilung von Schnelltests an Friseure

Gemäß der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung dürfen Friseure seit heute, 1. März 2021, unter Bedingung einer wöchentlichen Testung von Betriebsinhabern und Beschäftigten sowie dem Tragen medizinischer Masken, wieder öffnen. Der Landkreis Görlitz hat daher im Rahmen des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Friseurinnung Ostsachsen am vergangenen Donnerstag erste Schnelltests übermittelt.

Weitere Schnelltests, auch für Nichtinnungs-Betriebe, können am morgigen Dienstag, 2. März 2021, von 8 bis 10 Uhr nach telefonischer Voranmeldung (Tel. 03581 877450) bei der Kreishandwerkerschaft Görlitz, Melanchthonstraße 19, abgeholt werden. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass lediglich eine begrenzte Stückzahl an Schnelltests ausgeteilt werden kann.

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Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Spremberg. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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