tok

Auf Angriff folgt Entschuldigung

Görlitz. Das Görlitzer Polizeirevier hat am Samstag unerwarteten Besuch bekommen. Zwei Männer, die in der vorangegangenen Nacht bereits mit der Polizei in Kontakt gekommen waren, kündigten ihr Erscheinen auf dem Revier an. Grund für den Besuch: Die beiden Männer wollten sich entschuldigen.

Doch was war zuvor passiert? In der Nacht zu Samstag hatten Anwohner der Elisabethstraße in Görlitz eine Schlägerei bei der Polizei gemeldet. Mehrere Streifen eilten vor Ort und beendeten die handgreifliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Alter von 25 und 50 Jahren. Da die Streithähne offensichtlich verletzt waren, forderten die Polizisten Rettungskräfte an.

Der jüngere der beiden wehrte sich während der Maßnahmen erheblich, weshalb ihm die Ordnungshüter Handfesseln anlegten. Als eine Beamtin die Verletzungen des jungen Mannes fotografieren wollte, trat ihr der Beschuldigte gegen den Arm. Sie blieb unverletzt, die Kamera war jedoch zerstört. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro. Sanitäter brachten die alkoholisierten Männer unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus. Es folgten Anzeigen aufgrund der wechselseitigen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf die Vollstreckungsbeamtin. 

Am Tag darauf folgte dann die Läuterung. Am Samstagvormittag meldeten sich die Beschuldigten auf dem Polizeirevier und kündigten einen Besuch an. Am Abend entschuldigten sie sich bei den betroffenen Beamten für den Vorfall.

Weniger Einsicht zeigte ein Mann bei einem ähnlichen Fall. Am frühen Samstagmorgen haben Görlitzer Polizisten einen randalierenden 33-jährigen Deutschen an der Rothenburger Straße in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der Mann Widerstand. Der Beschuldigte war in der Nacht durch mehrere Vorkommnisse aufgefallen. Mutmaßlich belästigte er eine Frau und zerstörte eine Schaufensterscheibe sowie eine Werbetafel. Um weitere Straftaten und Ordnungsstörungen zu verhindern, nahmen die Beamten den offenbar Alkoholisierten mit zum Revier. Ein Atemalkoholtest zeigte 1,94 Promille. Mit der Übernachtung auf dem Revier war der Überführte offenbar nicht einverstanden und wehrte sich weiter. Dabei beschädigte er die Funkgarnitur eines Polizisten. Ein Arzt entnahm ihm Blut und bescheinigte die Gewahrsamstauglichkeit. Der Randalierer muss sich nun wegen der Sachbeschädigungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

 

Bereits am vergangenen Donnerstag hat die Polizei zwischen Gebelzig und Diehsa zwei Dieseldiebe geschnappt. Auf die richtige Spur brachte die Beamten ein aufmerksamer Nieskyer.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Vertragsverlängerung im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach Weißwasser kam, zeigte er in den acht Spielen für unseren Club durchweg starke Leistungen. Mit 10 Punkten, davon zwei Toren und acht Vorlagen, war er maßgeblich an der mannschaftlichen Stabilisierung zum Ende der Hauptrunde beteiligt. Er konnte sich sofort in die Mannschaft integrieren und hat die Trainer und auch die Zuschauer als Führungsspieler überzeugt. "Ich bin sehr froh, dass Kale in Weißwasser bleibt. Er ist ein äußerst talentierter Spieler und läuferisch sehr stark. Er besitzt aufgrund seiner vielen Fähigkeiten eine Menge Möglichkeiten, das Offensivspiel zu gestalten. Zudem hat er einen ausgezeichneten Charakter mit dem brennenden Willen, zu gewinnen. Dieser unbedingte Siegeswille ist für mich als Trainer äußerst wichtig. Denn wir spielen, um möglichst jedes Match zu gewinnen. Seine Professionalität, seine Fähigkeiten und sein Charakter werden uns garantiert helfen, unser Ziel, ein beständig gutes und wettbewerbsfähiges Team zu sein und attraktives Eishockey zu spielen, zu erreichen – eben Füchse-Eishockey!“, erklärte Füchse-Headcoach Corey Neilson. „Ich freue mich sehr, in dieser Saison wieder bei den Lausitzer Füchsen zu sein. Ich habe meine kurze Zeit in der letzten Saison in Weißwasser wirklich genossen. Meine Teamkollegen, die Trainer, das Management und besonders die Fans waren alle großartig. Ich denke, wir haben einige starke Spieler für die nächste Saison verpflichtet und haben das Potenzial, eine Top-Mannschaft zu sein, was das Wichtigste ist“, so der Kanadier zu seiner Vertragsverlängerung. Kale Kerbashian wird in Weißwasser eine weitere Kontingentstelle besetzen. (pm/Lausitzer Füchse)Bei den Lausitzer Füchsen füllt sich der Kader weiter. Mit Kale Kerbashian bleibt ein weiterer Leistungsträger an Bord. Nachdem der in Thunder Bay geborene Kanadier in der letzten Saison Anfang Februar von HK Nitra aus der slowakischen Liga nach…

weiterlesen