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Konzerte im Herbst: Jazztage erneut verschoben

Görlitz. Im Juni 2020 sollten die Jazztage Görlitz ein Jubiläum feiern. Doch die 25. Ausgabe musste Pandemiebedingt verschoben werden. Auch aus Plan B im Juni 2021 wird allerdings nichts. Die Veranstalter verschieben die Veranstaltung in den Herbst.

Selbst der Jazz hat den Blues. Die artverwandte Stilrichtung eroberte zwar bisweilen die Bühne der Jazztage Görlitz. In pandemischen Zeiten steht der Satz jedoch für eine Gemütslage, eine unfrohe gewissermaßen. Der Verein Kulturzuschlag, der schon im Juni 2020 ein Jubiläum feiern wollte und genau 364 Tage verschob, muss wieder neu Planen. „Jazztage, wie wir sie lieben, in dicht besetzten Spielorten, mit spontaner Begeisterung, Pausengesprächen und freundschaftlicher Begegnung internationaler Musiker sind so Anfang Juni nicht denkbar“, bedauert Reinhard Schubert vom Veranstalterverein. Weil die Zahlen nur langsam sinken, die relevanten Schutzverordnungen unverändert stehen, verhandeln die Organisatoren mit Künstlern wieder neue Konzerttermine für die Jazztage, entwickeln also einen Plan C. Viele Agenturen versetzen Monat für Monat die Auftritte ihrer Bands. „Die Bugwelle aufgeschobener Kultur-Events europaweit zwingt uns, rechtzeitig Ausweichdaten zu suchen“, sagt Friedemann Dreßler vom Kulturzuschlag Görlitz e. V.. 

Der Verein plant die 25. Jazztage Görlitz jetzt mit Konzerten im September und Oktober. „Die wiedererwachende Lust auf Livekultur und die zeitliche Streckung könnten sogar mehr Besuchern ein Erlebnis bieten“, versucht sich Reinhard Schubert in Optimismus.  Ende Juli gibt es einen heißen Auftakt an Unerhörtem Ort. Dieses Open-Air-Konzert soll ein Zeichen setzen, das der Jazz lebt (29. Juli). Ob das Konzert im Schlosshof Bad Muskau, geplant am 12. Juni, noch möglich wird, prüft derweil die Stiftung Fürst Pückler Park.  Löbau, Berthelsdorf, Horka und Görlitz sind die weiteren Destinationen für vielfarbigen begeisternden Jazz vom 30. September bis 16. Oktober 2021.

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Signale auf grün in den Rathener Eisenbahnwelten

Rathen, Kurort. An diesem Wochenende, 12. und 13. Juni, rollen die Miniaturbahnen wieder durch den mehr als 7.200 Quadratmeter großen Park in Oberrathen. Aber nicht nur das: In der Anlage, in der mehr als 40 Züge auf knapp fünf Kilometer Gesamt-Schienenstrecke fahren (alle im Maßstab 1:25), gibt es neuerdings ein Schaubergwerk, in dem ein Berggeist erscheint. Außerdem tauchen dort im nachgebildeten Bereich um Altenberg Schneewittchen und die sieben Zwerge auf. Der Clou: Wenn Besucher einen Knopf betätigen, fahren die Wichtel mit einer Feldbahn samt Förderwagen in den Stollen ein. Auch sonst hat sich einiges getan: Im Eingangsbereich hat in den zurückliegenden Monaten ein Stück USA weiter Gestalt angenommen. So entstand an der 125-Meter-Schleife ein Western-Bahnhof. Durch die amerikanische Steinwüste vorbei an einem Westerndorf zieht neben der »Santa Fe«-Diesellok mit Güterwaggons nun eine neue US-Dampflokomotive mit Tender den Coca-Cola-Zug der 60er Jahre. Restauriert wurden Schloss Weesenstein, das Ensemble vom Stolpener Marktplatz und das Geibeltbad Pirna. Auf dem tschechischen Teil steht nun neben dem Schloss Decín das neu gestaltete Prebischtor. Neu ist auch das Modell der Burg Altrathen, die in mehr als zwei Jahren originalgetreu im Maßstab 1:35 nachgebildet worden ist. Geöffnet hat die weltweit größte Gartenbahnanlage jeweils von 11 bis 17 Uhr (Einlassschluss: 16.30 Uhr) – ab dem 16. Juni regelmäßig dienstags bis sonntags. Montags ist Ruhetag. Besucher müssen einen aktuellen Corona-Negativ-Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis vorweisen. Es gelten strenge Hygieneregeln, Ansammlungen und Gruppenbildungen sollen vermieden sowie 1,50 Meter Mindestabstand eingehalten werden. Kontakt: Tel.: 035021 / 59428, E-Mail: info@eisenbahnwelten-rathen.deAn diesem Wochenende, 12. und 13. Juni, rollen die Miniaturbahnen wieder durch den mehr als 7.200 Quadratmeter großen Park in Oberrathen. Aber nicht nur das: In der Anlage, in der mehr als 40 Züge auf knapp fünf Kilometer Gesamt-Schienenstrecke…

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