Gabriela Lachnit

Pleite-Indikator oder Glücksbringer?

Görlitz. Diese Symbolik ist dem sieben Wochen alten Gänsegeierküken im Tierpark Görlitz egal.

Seine Welt ist in Ordnung solange sich Vater und Mutter Geier um ihn kümmern und regelmäßig Futter heranschaffen.

Nach 14 Jahren Nachwuchspause und genau 55 Bruttagen schlüpfte der seltene Nachwuchs Anfang Mai im Tierpark Görlitz.

Mit etwas Glück können Besucher mittlerweile einen Blick auf den Jungvogel erhaschen, der sich in der Bruthöhle am höchsten Punkt der Anlage noch etwas versteckt hält.

Nur ein Ei im Jahr

Gänsegeier legen einmal im Jahr nur ein einziges Ei, was es besonders wertvoll macht. Um den Bruterfolg der Geier nicht zu gefährden, musste der temporäre Mitbewohner und Besucherliebling Rabe "Rumpel" aus der WG ausziehen. Er lebt mittlerweile in einer Vogelwarte in Thüringen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.