Gabriela Lachnit

Reichenbach radelt 103 Kilometer

Görlitz. Im 10. Jahr seines Bestehens machte der Städtewettkampf der Krankenkasse DAK ? Gesundheit erstmals in einer Kleinstadt Sachsens Station. Dazu gab es einen guten Grund, das 775- jährige Stadtjubiläum.

Das Ziel beim Städtewettkampf der DAK  ist, dass 60 Teilnehmer in jeweils 2 Minuten auf dem Fahrradergometer so viel wie mögliche Kilometer erradeln. Seit 2 Jahren möchte die DAK Gesundheit nicht nur Jugendliche und Erwachsene auf dem Rad sehen sondern auch Mama, Papa und Kinder. Dazu wurde eigens ein Kinderfahrrad angeschafft und so wird jetzt neben dem sportlichsten Einzelkämpfer auch die sportlichste Familie gesucht.

Kräftige Pedalritter

Für die Reichenbacher hieß das Ziel 109 km, denn bis dahin lag Freiberg mit diesem Wert an der Spitze. Eine nicht ganz einfache Aufgabe wie es sich zur Halbzeit zeigte, 45 km standen da auf dem Auswertungsbogen. Aber im zweiten Teil aktivierten die Reichenbacher noch mal ihre Kräfte, da waren die Volleyballjungs- aber auch die Fußballdamen traten ganz stark in die Pedalen und das zwischen dem Kampf an den Stationen der Vielseitigkeitsmeisterschaft.

Bemerkenswert war auch das Altersspektrum an diesem Tage auf dem Fahrrad, dank des Kinderfahrrads konnten erstmals auch Kindergartenkinder beweisen, wie stark ihre Beine schon sind. Hier war Edwin Schneider (5 Jahre)  mit 1,575 km der Beste. "Max der DAK's" das Maskottchen der DAK, ließ es sich dabei nicht nehmen, die Jüngsten zu unterstützen und seine kleinen Geschwister als Anerkennung zu überreichen. War Ida Rückert mit 3 Jahren und 900 gefahrenen Metern die Jüngste, so schaffte der älteste Teilnehmer, Sportfreund Klaus Strohbach (78 Jahre), beachtliche 1,3 km, gleichauf mit Sportfreundin Ihns und Hilbig (71 Jahre).

Sieger stehen Ende September fest

Durch den Einsatz aller konnte in der zweiten Hälfte des Wettbewerbers das Ergebnis noch erheblich gesteigert werden. Die schnellsten Beine hatte dabei mit 2,1 km in 2 min. Michael Werner. So konnte Reichenbach mit 103,4 km hinter Freiberg bis her Platz 2 erreichen und ließ damit Städte wie Dresden, Leipzig und Döbeln hinter sich. Der Wettbewerb läuft noch bis Ende September. Dabei treten noch die Medaillienträger der Vorjahre wie Bautzen und die Sportstadt Riesa in die Pedale. Am 30.09. steht dann fest wer die Medaillen entgegennehmen kann, als Mannschaft seiner Stadt und als Sachsens sportlichste Familie in dieser Disziplin.

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