Gabriela Lachnit

Sachsens Rettungsschwimm-Asse kommen aus Görlitz

Görlitz. Görlitz hat mit Annett Lehmann und Martin Schulz Sachsens beste Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die 22-Jährige und der 27-Jährige triumphierten bei den  Landesmeisterschaften in Riesa in den Einzeldisziplinen. Die beiden Rettungsschwimm-Asse der Neißestadt haben sich mit ihrem Sieg genauso wie die anderen erstplatzierten Lebensretter in insgesamt sechs Altersklassen für die im Herbst stattfindenden deutschen Meisterschaften qualifiziert. Auch in der Gesamtwertung aller Teilnehmer bestätigten die Görlitzer erneut, dass sie Sachsens beste Elite der Rettungsschwimmer stellen. Hinter sich ließen sich die Teams der Elbestädte Meißen und Pirna.

Puppen durchs Wasser schleppen

Insgesamt eiferten über 180 Lebensretter in Riesa um Punkte und Sekunden. Sie zeigten kurz zu Beginn der Freibadsaison, dass sie in Sachen Wasserrettung fit sind. Bei Einzelstarts und in Mannschaftsformationen mussten die acht- bis 28-jährigen Lebensretter bei Schwimmsprints unter Hindernissen durchtauchen, wassergefüllte Puppen schleppen, Flossenschwimmen und mit Gurtrettern umgehen. An Land wurde von ihnen an einem Übungsphantom die Herz-Lungen-Wiederbelebung abverlangt.

Deutschlandweit im Einsatz

Außerhalb der Meisterschaft steht mit dem Leben verunglückter Badegäste weitaus mehr auf dem Spiel. In den Sommermonaten sind etwa 800 sächsische DLRG-Rettungsschwimmer an Binnengewässern und Bädern des Freistaates sowie auch an der Nord- und Ostseeküste ehrenamtlich im Einsatz und sorgen für ungetrübte Badefreuden.

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