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Theater durchs Fenster

Görlitz. Drei Schauspieler wollen Bewohnern in Pflegeheimen eine Weihnachtsfreude machen und haben dazu ein besonderes Theaterprojekt ins Leben gerufen.

Kann trotz aktueller Hygienemaßnahmen Theater stattfinden? Wie gestaltet sich derzeit ein Kultur-, Kunst- und Freizeitangebot für Risikogruppen? Was können wir derzeit erarbeiten, das umsetzbar ist - und das nicht digital? Diese Fragen haben sich die Schauspieler Britta Werksnis, Johannes Lukas und Laura Götz gestellt und die Antwort liefern sie mit ihrem Projekt »Literarischer Adventskranz«. Die Zielgruppe dabei sind Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-, Pflege- und Seniorenheimen. Gerade die Vorweihnachtszeit mit ihren Basaren, Märkten, gemeinsamen Singkreisen oder Konzerten bietet unter normalen Umständen viel Abwechslung in der Vorweihnachtszeit.

Um auch dieses Jahr etwas weihnachtliches Programm zu ermöglichen, haben sich die drei Schauspieler ein Konzept überlegt, das den herrschenden Coronabedingungen angepasst ist. Szenisch eingebettet werden weihnachtliche und weltliche Texte, Gedichte und Lieder im »Fenstertheaterformat« durchgeführt. Dabei bleiben die Akteure vor den Einrichtungen im Freien, während das Publikum vom eigenen Fenster oder Balkon aus die Aufführung verfolgen kann. Natürlich sollte bei den Auftritten auch weihnachtliche Deko her. Dazu baten die drei in Blumenläden um Tannengrün-Spenden. Vergißmeinnicht, Blumengalerie und Florizz aus Görlitz kamen der Bitte nach und halfen mit einer Spende aus.

Gefördert wird der »Literarische Adventskranz« von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Drei Häuser haben bisher das Angebot, das den Einrichtungen durch diese Förderung kostenfrei zugänglich gemacht werden kann, angenommen. Aufführungen finden jeweils an den Adventssonntagen statt, Startschuss mit dem Anzünden der ersten Kerze war der 29. November. Da wurde im Altenpflegeheim »Dorothea Christiane Erxleben«, im Pflegestift Görlitz-Rauschwalde um im Altenpflegeheim Bethanien gespielt.

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Podcast für Cottbus

Cottbus. Mit der ersten Folge geht heute ein neuer Podcast für die Stadt Cottbus an den Start. Er trägt den Namen „Cottbuser Podcastkutscher – Deine Stadt im Ohr“. Dort wird über sehr unterschiedliche Themen, die die Stadt Cottbus betreffen und bewegen, gesprochen. Mit dem Podcasts erweitert die Stadt Cottbus ihr Informationsangebot für die Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel, gerade auch die jüngeren Zielgruppen zu erreichen. Oberbürgermeister Holger Kelch: „Wir wollen die Idee eines Podcasts nutzen, um auf neuen Wegen die Bürgerinne und Bürger in den vielfältigen städtischen Dialog einzubeziehen und speziell junge Leute für das Geschehen in der Stadt zu interessieren. Denn die weitreichenden Vorhaben der Stadtentwicklung wie beispielsweise am Ostsee oder zum Struktur- und zum Klimawandel sind ja Dinge, die wir jetzt für künftige Generationen auf den Weg bringen.“ Dabei soll im Podcast über das städtische Geschehen informieren und der Hörerschaft das Stadtgeschehen auf zumeist lockere Art und Weise nähergebracht werden. OB Holger Kelch hatte die jungen Leute auch auf der jüngsten Jugendkonferenz aufgerufen, sich an den Debatten um die Zukunftsvorhaben zu beteiligen. Die erste Folge erscheint heute auf Spotify sowie auf der Website der Stadt Cottbus unter www.cottbus.de/podcast. Darin spricht Oberbürgermeister Holger Kelch mit seinem ersten Gast, dem Sänger Alexander Knappe, über die Kultur in der Stadt, das Kinofestival und vieles mehr. Der Podcast wird künftig im 2-Wochen-Rhythmus veröffentlicht. Vorschläge sowie Themen- und Gastwünsche sind möglich unter der Mailadresse podcast@cottbus.de. Neben Oberbürgermeister Holger Kelch werden auch weitere Vertreterinnen und Vertreter der Rathausspitze den Podcast bestreiten.Mit der ersten Folge geht heute ein neuer Podcast für die Stadt Cottbus an den Start. Er trägt den Namen „Cottbuser Podcastkutscher – Deine Stadt im Ohr“. Dort wird über sehr unterschiedliche Themen, die die Stadt Cottbus betreffen und bewegen,…

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