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Zittau bekommt ein Impfzentrum

Die Stadt Zittau bereitet aktuell in Zusammenarbeit mit dem Landkreis die Einrichtung eines temporären Impfzentrums vor. Damit sollen die Senioren der Stadt unterstütz werden, die dann vor Ort geimpft werden können und nicht mehr den Weg bis nach Löbau antreten müssen. Ab April sollen in dem Impfzentrum zu festen Terminen Menschen geimpft werden. „Dieses Angebot ergänzt das weiterhin bestehende Impfzentrum in Löbau“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Zur Terminvergabe steht ab sofort für über 80-jährigen Menschen das kommunale Einladungsmanagement der Stadt Zittau zur Verfügung. Impfwillige oder deren Angehörige bzw. Betreuer können sich zu den üblichen Dienstzeiten bis zum 19. März telefonisch an Frau Schwarzbach wenden. Das geht telefonisch unter 03583/752-203 oder per E-Mail an impfen@zittau.de. Der zum Impftermin mitzubringende Aufklärungs- und Anamnesebogen steht unter http://bit.ly/Corona_ZI zum Download zur Verfügung.

Dazu Oberbürgermeister Thomas Zenker: „Angesichts der Dringlichkeit für ein zügiges Impfen der gefährdeten Gruppen nimmt sich die Stadt Zittau dieser Aufgabe an. Schließlich wollen wir alle möglichst schnell wieder das normale Leben für Wirtschaft, Bildung und Kultur. Trotzdem halte ich es aber für wirklich wichtig, dass endlich die niedergelassenen Hausärzte, die nicht nur das Fachwissen und die Infrastruktur haben, sondern auch den Kontakt zu ihren Patient/-innen, flächendeckend in das Impf-System einbezogen werden.“

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Kommentar von Steffi Ellmer
Sehr gut, dass sich die Stadt Zittau um ein eigenes Impfzentrum bemüht. 13 Impfzentren für Sachsen sind sehr wenig. Mein 80jähriger Vater war 3 Stunden unterwegs, um sich impfen zu lassen. Das ist für diese Altersgruppe eine starke Belastung. Warum konnte man in Sachsen nicht von vornherein mehr Importe einrichten? Im kleineren Thüringen war es doch auch möglich.

Wie Digitalisierung regionalen Unternehmen helfen kann

Spremberg. Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des Innenstadtwettbewerbs „Handel(n) für lebendige Innenstädte“ im Rahmen der IHK-City-Offensive Südbrandenburg gewonnen. "Die Auszeichnung ist für den City-Werbering eine große Ehre.", so City-Managerin Madlen Schwausch vom Wirtschaftsförderer-Team der ASG Spremberg. Es gab eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Silke Schwabe, Unternehmensbegleiterin bei der IHK Cottbus: „Dieser Onlineshop trägt einerseits dazu bei den ein oder anderen Umsatz der regionalen Unternehmen in Spremberg in diesem Jahr zu retten. Andererseits hilft es den Unternehmen dabei die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, z.B. durch Schulungen im Bereich Onlinehandel“, begründete Silke Schwab die Wahl. Unter der Prämisse „Geh online und kauf regional“ wurde im Frühjahrslockdown für die Unternehmen innerhalb kürzester Zeit ein virtuelles Kaufhaus ins Leben gerufen. Auf dieser Onlineplattform können die Spremberger Gewerbetreibenden ihre regionalen Produkte platzieren und verkaufen. „Von Taschen, Spiritousen, Wollsachen, technischen Produkten wie Roboter, Dienstleistungen wie Botengänge über gastronomische Angebote biete dieser Onlineshop eine Menge Auswahl“, erklärt Madlen Schwausch. Außerdem können Gutscheine über den Shop erworben werden. Der Anstoß zu diesem Projekt kam im März des vergangenen Jahres, als Deutschland kurz vor dem ersten Lockdown stand. Christine Herntier, Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, betonte die Wichtigkeit dieses Onlinehandels in der aktuellen Zeit. „Es ist vielen deutlich geworden, dass es in Zeiten wie diesen ein gutes Mittel ist, um Kunden zu halten und Werbung für sich zu machen“. Die Bürgermeisterin freut sich vor allem, dass sich dieses Engagement von den Gewerbetreibenden in Spremberg heraus entwickelt hat – „Made in Spremberg City“ sozusagen. Auch die regionale Bevölkerung werde mit diesem Projekt sensibilisiert, die Unternehmen lokal vor Ort zu unterstützen und nicht nur Einkäufe bei den großen Internetriesen zu tätigen, die es nicht unbedingt nötig hätten, hofft Silke Schwab von der IHK Cottbus. Der Spremberger Onlineshop könnte in diesem Fall Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. Anfragen von anderen Kommunen zu diesem Projekt gab es schon. www.sprembergshop24.de Stark für die Lausitz Weitere Artikel, Statements und Geschichten aus der Region sind in der neuen Ausgabe des Magazins »Stark für die Lausitz« zu finden.Der City-Werbering-Spremberg e. V. und seine Partner haben für ihr Projekt „Regionale, virtuelle Onlineplattform - SprembergShop24.de“ Ende vergangenen Jahres den ersten Platz in der Kategorie „Projekte, Kampagnen und öffentlicher Raum“ des…

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