tok

Niesky schließt Einrichtungen und schränkt Sprechzeiten ein

Um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus begrenzen zu können, sind die Verwaltungen aufgerufen, notwendige Vorkehrungen zu treffen. Das trifft natürlich auch für Niesky zu. „Wir werden die Ausbreitung des Coronavirus im Stadtgebiet nicht verhindern können. Wir sind jedoch in der Pflicht, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die auch unangenehme Einschränkungen im Alltag bedeuten“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Stadt hat einen Krisenstab eingerichtet. Die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen sind weiterhin erreichbar, jedoch werden die Sprechzeiten der Mitarbeiter des Rathauses bis auf weiteres auf  Dienstag 9 bis 11 und  Donnerstag 15 bis 17 Uhr festgelegt. Terminvereinbarungen auch außerhalb dieser Zeiten sind möglich. Die Bürger werden gebeten, ihre Anliegen bevorzugt telefonisch oder per E-Mail zu klären.

Das Eisstadion, die Bibliothek, die Museen „Raschkehaus“ und „Konrad-Wachsmannhaus“ sowie die Turnhallen der Stadt bleiben für die Öffentlichkeit bis auf weiteres geschlossen. Städtische Veranstaltungen oder Veranstaltungen von Dritten in städtischen Gebäuden werden bis auf weiteres abgesagt. Die Ausschuss- und Stadtratsitzungen der nächsten Zeit werden nur stattfinden, wenn unabdingbare Beschlüsse zu treffen sind. 

Der Wochenmarkt ist von der Absage bisher nicht betroffen, da er zur Versorgung der Bürger beiträgt. Für die Kindertageseinrichtungen folgt die Stadt den Empfehlungen der Landesregierung. Derzeit sind die Kitas noch offen, es wird aber eine Notbetreuung vorbereitet. Sobald diese startet, werden nur noch Kinder von Eltern betreut, die in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur (Gesundheit, Versorgung, Polizei, Justiz, Berufsfeuerwehr, Bildung, Behörden) arbeiten. Die Notwendigkeit einer Notbetreuung kann man sich durch den Arbeitgeber bestätigen lassen. Das Formular dazu gibt’s hier.

Die Mitteilung aus der Stadtverwaltung Niesky endet mit direkt an die Nieskyer gerichteten Worten: „Liebe Bürger/-innen, vermeiden Sie panische Reaktionen. Schränken Sie Ihre Sozialkontakte auf das dringend benötigte Maß ein, damit schützen Sie sich und andere. Informieren Sie sich auf den offiziellen Kanälen der Ministerien und Institute zur aktuellen Entwicklung. Über die Situation im Landkreis Görlitz informiert das Gesundheitsamt des Landkreises.“

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Websites des Landkreises, des Sozialministeriums und des Robert Koch-Instituts.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.