Moritz Israel wird ein Eislöwe

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben Moritz Israel verpflichtet. Der 25-jährige Angreifer spielte zuletzt in der Oberliga für die Icefighters Leipzig und wagt nun den Schritt in die DEL2. Angefangen Eishockey zu spielen hat der gebürtige Zittauer in Jonsdorf und Weißwasser. Mit 18 Jahren wechselte Israel zu den Young Freezers nach Hamburg und spielte später beim Hamburger SV in der Oberliga. Es folgten weitere Stationen bei den Crocodiles Hamburg, den Moskitos Essen und zuletzt in Leipzig. In der vergangenen Saison kam er in 44 Spielen auf 14 Tore und zwölf Torvorlagen. Israel gehört zur Trainingsgruppe, die aktuell bereits in Dresden unter Co-Trainer Petteri Kilpivaara trainiert. Moritz Israel, Angreifer Dresdner Eislöwen: „Ich freue mich riesig, dass die Dresdner Eislöwen mir die Chance geben, mich in der DEL2 zu beweisen. Es wird eine neue Herausforderung für mich, der ich mich aber stellen will. Ich möchte zeigen, dass ich in dieser Liga spielen kann und werde mich komplett in den Dienst der Mannschaft stellen.“ Matthias Roos, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Moritz besitzt mit seinen 1,89 Metern Gardemaß und geht dahin, wo es weh tut. Er ist physisch präsent, zweikampfstark und ein sehr unangenehmer Gegenspieler. Im Vergleich zu seiner Zeit bei den Crocodiles Hamburg, wo er auf fast einen Punkt pro Spiel kam, hat die Produktivität in Leipzig in den vergangenen beiden Spielzeiten nachgelassen. Unter Sven Gerike ist er jedoch ein taktisch disziplinierterer und besserer Eishockeyspieler geworden. Genau deshalb haben wir uns für ihn entschieden. Er ist zunächst in unserer vierten Sturmreihe und in Unterzahlsituationen eingeplant. Da er ein harter Arbeiter ist und keinem Zweikampf aus dem Weg geht, wird ihm die Umstellung von der Oberliga auf die DEL2 schnell gelingen. Dann kann er auch Druck auf Teamkollegen ausüben, die im Line-up eigentlich vor ihm eingeplant sind.“ Aktueller Kader 2021/2022 Tor: Nick Jordan Vieregge #29 Kristian Hufsky #38 Janick Schwendener #62 Verteidigung: Nicklas Mannes #72 Bruno Riedl #75 Lucas Flade #58 Arne Uplegger #77 Mike Schmitz #95 Maximilian Kolb #28 Simon Karlsson #24 Angriff: Jordan Knackstedt #9 Timo Walther #18 Vladislav Filin #47 Tomáš Andres #92 Tom Knobloch #67 Matej Mrazek #21 Arturs Kruminsch #90 Yannick Drews #53 Jussi Petersen #14 Moritz Israel #12 (pm/Dresdner Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen haben Moritz Israel verpflichtet. Der 25-jährige Angreifer spielte zuletzt in der Oberliga für die Icefighters Leipzig und wagt nun den Schritt in die…

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Rekordspieler beendet Karriere

Dresden. Steven Rupprich, Rekordspieler der Dresdner Eislöwen, beendet seine aktive Karriere als Eishockeyprofi. Eine Schulterverletzung macht die Fortsetzung für ihn unmöglich. Der 32-Jährige wird den Eislöwen und dem Eishockeystandort Dresden aber erhalten bleiben. Im Jahr 2014 wechselte der gebürtige Berliner von den Nürnberg Ice Tigers aus der DEL zu den Blau-Weißen. Unter dem damaligen Trainer Thomas Popiesch wurde Rupprich direkt zum Führungsspieler. So führte er die Eislöwen beim WINTER DERBY 2016 gegen die Lausitzer Füchse im Rudolf-Harbig-Stadion als Kapitän an. Insgesamt 361 Pflichtspiele hat Rupprich im Dresdner Trikot bestritten, so viele wie kein anderer. Dabei konnte er 51 eigene Treffer bejubeln und 69 Tore vorbereiten. Der dreifache Familienvater wird durch eine Verletzung nun zum Karriere-Ende gezwungen, bleibt aber in seiner Wahlheimat Dresden. Rupprich wird den Eislöwen mit seiner langjährigen Erfahrung treu bleiben und unter anderem im Nachwuchs eingeplant. Steven Rupprich: „Die Karriere auf diese Art und Weise zu beenden ist brutal, vor allem weil ich mich auch nicht von unseren Fans auf dem Eis verabschieden konnte. Ich bin aber überglücklich, dass ich den Eislöwen und dem Standort hier erhalten bleiben und meine Erfahrungen überall mit einbringen kann. Meine Familie und ich fühlen uns wohl hier und mein Sohn spielt auch bei den Eislöwen Juniors. Es ist eine Herzensangelegenheit im Nachwuchs zu helfen, Dresdner Talente auszubilden und zu fördern. Darüber hinaus freue ich mich, dass ich den Profis zur Seite stehen kann. Dafür möchte ich mich beim Club und der Führung herzlich bedanken, aber vor allem auch bei unseren Fans für die Unterstützung in all den Jahren.“ Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Ab dem Zeitpunkt, als sich das Karriereende von Steven angedeutet hat, war für uns klar, wir wollen ihn hier an unserem Standort halten. Er hat jahrelang seine Knochen für uns hingehalten, ist ein grundsympathischer Mensch und wertvoll für den Club. Das Ziel ist es natürlich, dass er seine Erfahrungen in unserem neuen Team, aber eben auch im Nachwuchs einbringen kann.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Steven Rupprich, Rekordspieler der Dresdner Eislöwen, beendet seine aktive Karriere als Eishockeyprofi. Eine Schulterverletzung macht die Fortsetzung für ihn unmöglich. Der…

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Neue Cheftrainerin beim HC Rödertal

Großröhrsdorf. Die 36-jährige Maike Daniels wird zum Beginn der neuen Saison den Dirigentenstab als Cheftrainerin der Rödertalbienen übernehmen. Sie folgt auf Interimstrainerin Egle Kalinauskaite. Ihr bleiben jetzt gerade einmal vier Wochen bis zum Start in die Saisonvorbereitung. Klares Ziel des Vereins ist der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Maike Daniels wechselt von Erstligist Neckarsulmer Sportunion ins Rödertal. In Neckarsulm war sie Cheftrainerin der U 23 und Co-Trainerin im Bundesligateam sowie Jugendkoordinatorin in der Nachwuchsspielgemeinschaft JSG Neckar-Kocher. In Bottrop (Nordrhein-Westfalen) geboren, wechselte sie bereits als Jugendliche zum Deutschen Meister an das Sportgymnasium nach Leipzig. Über das Juniorteam schaffte sie 2004 den Sprung in die Bundesliga beim HC Leipzig. Von 2005 – 2007 spielte sie beim SV Union Halle-Neustadt in der 2. Bundesliga. 2007 dann die Rückkehr nach Leipzig. Nun folgten ihre sportlich erfolgreichsten Jahre. Mit dem HC Leipzig wurde sie zweimal Deutscher Meister. Dazu kamen noch der Gewinn des Supercups und ein Pokalsieg. Der wohl größte Erfolg war das Erreichen des EHF-Pokalfinales unter Trainer Heine Jensen. Von 2011 – 2015 spielte sie für FrischAuf Göppingen in der 1. Bundesliga. Danach der Wechsel zur Neckarsulmer Sportunion, mit der sie den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte. 2018 dann das Karriereende. Schon während ihrer aktiven Laufbahn betreute sie Nachwuchsmannschaften und ihr festes Ziel war die Trainerlaufbahn. Sie wollte junge Spielerinnen entwickeln und gezielt auf den Leistungssport vorbereiten und sie wollte Mannschaften formen. Dazu musste sie erneut auf die Schulbank. Maike Daniels steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss zur A-Lizenz als Handballtrainer. Die Prüfungen hat sie schon bestanden. Nun folgt noch der Praxisteil (Lehrprobe). Zu den Motiven für ihren Wechsel ins Rödertal: „Der HCR steht nach dem Abstieg quasi vor einem Neuanfang mit sehr ambitionierten Zielen und einer jungen Mannschaft. Das ist eine Aufgabe, die mich reizt – einer Mannschaft ein neues Gesicht zu geben und eine neue Siegermentalität zu entwickeln. Das wird nicht leicht, aber ich bin bereit, mich dieser Aufgabe als Cheftrainerin zu stellen.“ Präsident und Sportgeschäftsführer Andreas Zschiedrich: “Wir haben uns in der Trainerfindungskommission die Aufgabe nicht leicht gemacht. Nach vielen intensiven Gesprächen haben wir uns letztendlich für Maike Daniels entschieden. Sie bringt sehr viel Erfahrung aus der Nachwuchsarbeit mit und als ehemaliger Profi kennt sie das Geschäft und kann es überzeugend vermitteln. Vor dem Verein stehen große Aufgaben und deshalb wollen wir langfristig mit der neuen Cheftrainerin planen und arbeiten. Wir wünschen ihr einen guten und erfolgreichen Start.“  Die 36-jährige Maike Daniels wird zum Beginn der neuen Saison den Dirigentenstab als Cheftrainerin der Rödertalbienen übernehmen. Sie folgt auf Interimstrainerin Egle Kalinauskaite. Ihr bleiben jetzt gerade einmal vier Wochen bis zum Start in die…

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Eislöwen holen DEL-Clubs zum Vorbereitungsturnier

Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind traditionell in der Saison-Vorbereitung wieder Gastgeber eines Turniers. Am ersten September-Wochenende werden mit der Düsseldorfer EG, den Iserlohn Roosters und den Nürnberg Ice Tigers drei DEL-Clubs zu Gast sein. Die beiden Halbfinalspiele bestreiten am Samstag, 4. September, 15.30 Uhr, die Iserlohn Roosters gegen die Nürnberg Ice Tigers und die Dresdner Eislöwen um 18 Uhr gegen die Düsseldorfer EG. Am Sonntag, 5. September, treffen in den beiden Platzierungsspielen die Verlierer (15.30 Uhr) und die Gewinner der Halbfinals (18 Uhr) aufeinander. Im vergangenen Jahr konnte sich der EHC Red Bull München im Finale gegen die Eislöwen den Turniersieg sichern. Im Spiel um Platz drei hatte sich der kurzfristige Turnier-Nachrücker SC Riessersee gegen die Lausitzer Füchse durchgesetzt. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Die Saison-Vorbereitung beginnt für uns mit einem echten Kracher. Es freut mich, dass wir zu unserem Turnier mit Düsseldorf, Nürnberg und Iserlohn drei DEL-Clubs begrüßen können. Für uns als Zweitligist ist es immer das Ziel, schon in der Vorbereitung auf Top-Gegner zu treffen. Wir sind der klare Außenseiter, freuen uns aber auf zwei tolle Tage mit zwei tollen Spielen.“ Für einige Eislöwen wird es ein Wiedersehen mit alten Bekannten geben. So sind Timo Walther und Janick Schwendener aus Nürnberg und Iserlohn nach Dresden gewechselt. Außerdem hat Cheftrainer Andreas Brockmann beste Erinnerungen an Düsseldorf. Mit der DEG konnte er als Spieler fünf Meistertitel feiern. (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen sind traditionell in der Saison-Vorbereitung wieder Gastgeber eines Turniers. Am ersten September-Wochenende werden mit der Düsseldorfer EG, den…

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