Erste Personalentscheidungen im Fuchsbau

Weißwasser/O.L.. Während alle den nicht alltäglichen Alltag meistern müssen, gehen die Planungen bei den Lausitzer Füchsen weiter. Obwohl noch völlig unklar ist, wann und unter welchen Bedingungen die kommende Saison startet, müssen freilich alle Vorbereitungen dafür getroffen werden. Zunächst wurde in den letzten Wochen die vergangene Spielzeit mit dem Trainerstab intensiv analysiert und ausgewertet. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Ursachen, warum sich nicht alle Hoffnungen erfüllt haben. Ein Ergebnis dieser Analyse: Die Lausitzer Füchse wollen wieder verstärkt jüngere Spieler verpflichten und auf ausgewählte Führungsspieler setzen. Nach diesen Gesprächen hat sich die sportliche Führung der Lausitzer Füchse entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer der letzten beiden Spielzeiten, Corey Neilson, fortzusetzen. Ihm zur Seite stehen mit Chris Straube und Antti Märiläinen (Torwarttrainer) weiterhin beide Assistenztrainer des vergangenen Jahres. Somit können die Personalplanungen forciert werden, wobei die ersten Entscheidungen schon getroffen wurden. So werden Torhüter Mac Carruth, die Verteidiger Philip Kuschel und Ondrej Pozivil sowie der Stürmer Tomas Andres aufgrund ihrer bestehenden Verträge auch in der kommenden Saison im Füchse-Trikot auflaufen. Den Verein verlassen hingegen werden Joel Keussen, Daniel Schwamberger, Jordan George und Clarke Breitkreuz. Die Lausitzer Füchse bedanken sich bei den Spielern auf das Herzlichste für ihren Einsatz während der letzten und teilweise auch der vorangegangenen Saison. Sie wünschen allen Spielern privat und in ihrer weiteren Karriere alles Gute! Auch Niklas Zoschke wird künftig das Trikot eines neuen Vereins in der Oberliga tragen. Die Kaderplanungen gehen in dieser Woche weiter. Schon in den nächsten Tagen wird gehofft, weitere Spieler unter Vertrag nehmen zu können. (pm)Während alle den nicht alltäglichen Alltag meistern müssen, gehen die Planungen bei den Lausitzer Füchsen weiter. Obwohl noch völlig unklar ist, wann und unter…

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HC Elbflorenz wirbt für Unterstützung

Dresden. Die Coronakrise macht auch vor dem HC Elbflorenz Dresden nicht halt. Zuschauereinnahmen und Zahlungen aus Sponsoringleistungen sind die zwei tragenden finanziellen Säulen des HC Elbflorenz Dresden. Die durch die Krise ausbleibenden Gelder durch fehlende Zuschauer und potentiell entfallende Sponsorengelder veranlassen die Verantwortlichen des Dresdner Zweitligisten besondere Maßnahmen zu ergreifen, um die Existenz des 2006 gegründeten Handballvereins zu sichern. Für alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter wurde beim Arbeitsamt Dresden Kurzarbeitergeld beantragt. Manager des HC Elbflorenz Dresden Karsten Wöhler zur Situation: "Die nun anstehende Zeit ist eine große Herausforderung für uns alle. Für den HC Elbflorenz geht es ums Überleben. Es ist allen Beteiligten klar, dass es harte finanzielle Einschnitte geben wird. Umso mehr beeindruckt es mich und stimmt mich froh zugleich, dass ausnahmslos alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter der Geschäftsstelle auch in diesen Zeiten als Team zusammenhalten und der Beantragung des Kurzarbeitergeldes zugestimmt haben." Auch von Sponsoren gibt es "vorsichtig positive Zeichen" Wöhler ist in den letzten Tagen in Gesprächen mit den Partnern des HC Elbflorenz, um gemeinsame Pläne zu entwickeln, sich möglicherweise gegenseitig zu unterstützen. "Vorstellbar wäre natürlich, dass wir als Verein auch unseren Sponsoren in diesen Zeiten etwas zurückgeben, indem wir die Unternehmen mit unseren Ressourcen und Fähigkeiten unterstützen so gut es eben geht. Natürlich ist jeder Sponsor zunächst mit seiner eigenen Firma beschäftigt und trägt die Verantwortung für seine Mitarbeiter. Ich empfange aber positive Signale, dass auch in der Zukunft die Sponsoren zum HC Elbflorenz Dresden stehen. Sollte beispielsweise der Fall eintreten, die Saison nicht zu Ende spielen zu dürfen, haben uns viele unserer Partner mitgeteilt uns weiterhin zur Seite zu stehen zu wollen, auch über die Saison hinaus.", erläutert Wöhler. Fortgang der Saison wird besprochen Die Geschäftsführer aller Erst- und Zweitligaclubs stehen gemeinsam mit der Handball-Bundesliga GmbH (HBL) in einem regen Austausch zur Bewältigung der Krise. "Wir haben regelmäßige Telefonkonferenzen mit teils bis zu 60 Teilnehmern und besprechen alle aktuellen Themen, die die Clubs gerade beschäftigen. Es ist ein sehr wertvoller Austausch und wir helfen uns gegenseitig. Am Ende muss jeder Verein vor Ort mit seinen Partnern eigene Lösungen finden, welche ihm am besten helfen." Zur Fortsetzung der Saison sagt Wöhler: "Grundsätzlich ist es nach wie vor der Plan, die Saison noch zu Ende zu spielen, natürlich nur wenn es sowohl verantwortbar den Beteiligten gegenüber als auch spieltechnisch umsetzbar ist. Hierfür wurde eigens die 'Arbeitsgruppe Spielbetrieb' mit Vertretern der HBL, des DHB und der Landesverbände ins Leben gerufen, um alle denkbaren Szenarien zu durchleuchten. Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL, und sein Team machen da gerade einen enorm guten Job in diesen Krisenzeiten." Die Unterstützung aller ist gefragt "Die Situation für den HC Elbflorenz ist ernst. Wir hoffen auf die Solidarität und Unterstützung unserer Zuschauer und Fans, damit Bundesligahandball in Dresden weiter möglich ist und auch die gute Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum des HC Elbflorenz fortgesetzt werden kann.", ruft Wöhler zur Unterstützung auf. "Bereits erworbene Tickets und Dauerkarten behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Wir informieren bei Neuigkeiten zum Fortgang der Liga zeitnah und umfassend, auch über die damit verbundenen Modalitäten. Wir bitten höflichst darum, dass unsere Zuschauer ihre Tickets behalten und von Rückerstattungswünschen absehen.", so Wöhler. Das gesamte Team des HC Elbflorenz Dresden wünscht allen Mitmenschen Gesundheit, die notwendige Disziplin Abstand zu halten und anderen Menschen in dieser schweren Zeit zu helfen. (pm) Die Coronakrise macht auch vor dem HC Elbflorenz Dresden nicht halt. Zuschauereinnahmen und Zahlungen aus Sponsoringleistungen sind die zwei tragenden finanziellen Säulen…

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Zimmis Einwurf – Wenn Gier das Hirn auffrisst

Dresden. Was ist das denn für ein Ritter der traurigen Gestalt? Der höchste Mann auf dem Olymp, dieser Thomas Bach. 1976 war er noch Olympiasieger im Fechten in Montreal. Ein ganzer Kerl also, der von den Sportlern der damaligen BRD zum Athletensprecher gewählt wurde. Und der sich mörderisch aufregte, als seine Bundesrepublik den Boykott für Moskau 1980 aussprach. Die Russen waren gerade in Afghanistan eingefallen. Inzwischen hat sich dieser Bach mit vielen Bücklingen bis an die Spitze von Olympia hieven lassen. Und nun also dieses blöde Virus. Was ist nun mit den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer? Diese Frage kam vor 14 Tagen von ARD-Tagesthemen Sprecher Ingo Zamperoni. Kurze, bündige Antwort: Das überlassen wir mal der Weltgesundheitsorganisation. Logisch, käme das Zeichen von da, könnte das IOC wenigstens über eine Milliarde an Versicherungsgeldern einstreichen. Das Milliardengeschäft Olympia wird inzwischen auf dem Rücken der Sportler ausgetragen. Auf Menschen, die mit viel Ehrgeiz sich beweisen wollen im Wettstreit. Und die viel zu wenig bekommen für ihren Fleiß und Schweiß. Ausgerechnet der jetzige Athletensprecher Max Hartung, nicht zufällig Fechter, hat die Eier und spricht aus, was viele denken. Wenn Olympia im Sommer, dann ohne mich. Endlich mal keine Marionette, die im System Bla bla fast erstickt. Vielleicht denkt der Bach mal über seine Jugend nach? Ihr Gert ZimmermannWas ist das denn für ein Ritter der traurigen Gestalt? Der höchste Mann auf dem Olymp, dieser Thomas Bach. 1976 war er noch Olympiasieger im Fechten in Montreal. Ein ganzer Kerl also, der von den Sportlern der damaligen BRD zum Athletensprecher…

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TeamSport in Sachsen bündelt Kräfte für eine starke Zukunft

Sachsen. Da durch die Auswirkungen der Corona-Krise aktuell der gesamte Sportbetrieb in Sachsen auf Eis gelegt ist, stehen die Sportvereine des Freistaates vor großen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Um diese bestmöglich meistern zu können, haben sich die Vertreter der sächsischen Topvereine in der Initiative „TeamSport Sachsen“ zusammengeschlossen, um kurzfristig Know-how auszutauschen, die Interessen des Sports effektiv zu bündeln und die Behörden und Entscheidungsträger als Ansprechpartner zu entlasten. Nach einem ersten digitalen Gedankenaustausch fand am Donnerstagvormittag (19. März) in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden ein Treffen der Vereinsvertreter mit den Vertretern der Landespolitik statt. Der Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien und Chef der Staatskanzlei, Oliver Schenk, sowie Andreas Schumann, Leiter der Stabsstelle Sport im Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) schenkten den Proficlubs des Freistaates, welche durch Jörg Dietrich, Präsident des Dresdner SC, Michael Voigt, Geschäftsführer des FC Erzgebirge Aue sowie Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig vertreten wurden, Gehör. Gemeinsam wurden dabei folgende Sachverhalte besprochen: Wie kann sich der Sport/können sich die Sportler/innen aktiv als Vorbild und Multiplikator einbringen, um die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen? Wie kann eine Fortführung des Trainingsbetriebes unter strengsten Auflagen für die Athleten gewährleistet werden, die als Kadersportler für Olympia nominiert sind oder sich noch qualifizieren können? Wie können sich die Fußballer der ersten und zweiten Bundesliga für eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebes fit halten? Wie können Vereine und Sportunternehmen in der aktuellen Lage mit Liquiditätshilfen und Entlastungen unterstützt werden, um einen Fortbestand der Sportvereine zu sichern? Wie kann das Engagement von Wirtschaftsunternehmen als wichtige Sponsoren und Förderer des Sports unterstützt und erleichtert werden? Wie können beschlossene Maßnahmen schnell und unkompliziert zur Umsetzung vor Ort auf den Weg gebracht werden? Wie können die spezifischen Belange des Sports gebündelt und bestmöglich vertreten werden? Als Ergebnis des Treffens wird von der Landesregierung kurzfristig eine Arbeitsgruppe Sport gebildet, zu der neben den Vertretern der Sächsischen Staatskanzlei, des SMI und von Teamsport Sachsen auch Vertreter des Landessportbundes Sachsen sowie der Kreis- und Stadtsportbünde gehören werden. "Das war ein sehr konstruktiver Austausch, bei dem unsere Belange sehr ernst genommen wurden.Gleichzeitig konnten wir wichtige Informationen und Denkanstöße liefern, die nun kurzfristig geprüftwerden. Wir werden mit den Landespolitikern im regelmäßigen Austausch bleiben und sind uns sicher,dass wir diese Herausforderung mit vereinten Kräften meistern können", so Karsten Günther,Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten SC DHfK Leipzig. "Jetzt ist Sportsgeist mit harter Arbeit,Kampfgeist und Teamwork gefragt, um den Sportvereinsmitgliedern in Sachsen, allen Angestellten dersächsischen Vereine und Verbände sowie all ihren Fans weiterhin eine stabile Basis zu bieten. Genaudas packen wir jetzt gemeinsam an!" (pm) Da durch die Auswirkungen der Corona-Krise aktuell der gesamte Sportbetrieb in Sachsen auf Eis gelegt ist, stehen die Sportvereine des Freistaates vor großen organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Um diese bestmöglich meistern zu…

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Zimmis Einwurf – Zeit zum Nachdenken ist da

Dresden. Ein Wochenende ohne Sport. Das war vor einer Woche noch völlig undenkbar. Na klar kann der eine in den Hobbykeller gehen und auf dem Velo strampeln. Der zweite spielt einfach eine Partie Schach. Der dritte mit seiner Familie Halma oder Mensch ärgere dich nicht. Und schon kommen einem Gedanken, die nicht mehr aus dem Kopf wandern. Wie lächerlich war denn die Spielabsage zwei Stunden vor Anpfiff der Freitag-Abend-Zweitligaspiele. Alle anderen Länder hatten schon lange die Reißleine gezogen, nur in Deutschland sollten die Geisterspiele sogar im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden. Des Geldes wegen. Immerhin wird eine Bundesligapartie vom TV mit 80 Millionen Euro total überzeichnet. Sollten wir vielleicht doch in den nächsten Wochen mal über diesen Irrsinn nachdenken. Also soll es nach Deutscher Fußball-Liga nach Ostern knallhart weiter gehen. Natürlich mit Geisterspielen. Auf einmal kommt dieser Virus daher und legt das öffentliche Leben lahm. Wir alle sind irgendwie krank. Vor allem unsere Psyche leidet kolossal. Wer kommt als erster auf die Idee, das kranke System mal auf den Prüfstand zu stellen? Selbstbewusstsein können sich einige zwar am Bankschalter ziehen. Aber Demut gibt es nirgendwo. Es sei denn, unsereiner lernt sie. Und was machen wir jetzt? Abwarten und Tee trinken. Dass die böse Geschichte an uns vorbei ziehen möge. Noch fehlt der Glaube. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätscht", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Ein Wochenende ohne Sport. Das war vor einer Woche noch völlig undenkbar. Na klar kann der eine in den Hobbykeller gehen und auf dem Velo strampeln. Der zweite spielt einfach eine Partie Schach. Der dritte mit seiner Familie Halma oder Mensch ärgere…

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