Schwede verstärkt die Eislöwen

Dresden. Mit Simon Karlsson haben die Dresdner Eislöwen ihren ersten Importspieler verpflichtet. Der 27-jährige Verteidiger hat in den letzten drei Jahren insgesamt 110 Spiele in der DEL2 für die Bayreuth Tigers bestritten und dabei 20 Tore erzielt und 53 Vorlagen gegeben. Geboren wurde Karlsson im südschwedischen Karlskrona, wo er auch mit dem Eishockeyspielen begann. 2009 folgte der Wechsel ins Juniorenteam der Malmö Redhawks. Ein Jahr später gab er sein Profi-Debüt in der HockeyAllsvenskan, der zweithöchsten schwedischen Liga, und wurde in die U19-Nationalmannschaft berufen. Die Nashville Predators zogen Karlsson in der fünften Runde des NHL Entry Drafts 2011 und sicherten sich die Rechte an dem talentierten Offensivverteidiger. Einen Rückschlag musste er in den Spielzeiten 2014/2015 und 2015/ 2016 hinnehmen, als Karlsson in der ersten schwedischen Liga (SHL) bei HV 71 in Jönköping unter Vertrag stand. Er erkrankte schwer an Pfeifferschem Drüsenfieber und konnte fast zwei Jahre kein Eishockey mehr spielen. Nach seiner Genesung spielte er zunächst bei Södertälje in der zweiten schwedischen Liga. Die nächsten Stationen waren Västeras, Tingsryds, Stjernen und Poprad ehe er in der Saison 2018/2019 in die DEL2 zu den Bayreuth Tigers wechselte. Simon Karlsson, Abwehrspieler: „Nach nun drei Jahren in Bayreuth wollte ich eine Veränderung. Dresden hat großes Interesse an mir gezeigt. Die Gespräche waren sehr gut und ich habe große Lust mit den Eislöwen loszulegen. Ich freue mich meine neuen Teamkollegen und die Stadt bald kennenzulernen.“ Matthias Roos, Sportdirektor: „Mit Simon haben wir unseren ersten Importspieler verpflichtet und erhalten einen Verteidiger, der nicht nur defensiv stabil ist, sondern auch über großes Potenzial in der Offensive verfügt. Er wurde in Schweden hervorragend ausgebildet, ist im besten Alter und kein Neuling in der DEL2. Daher wird er keine Eingewöhnungsschwierigkeiten haben und sein Leistungspotential von Beginn an abrufen können." (pm/Dresdner Eislöwen)Mit Simon Karlsson haben die Dresdner Eislöwen ihren ersten Importspieler verpflichtet. Der 27-jährige Verteidiger hat in den letzten drei Jahren insgesamt 110 Spiele in…

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DEL2-Saison startet am 1. Oktober

Dresden. Der Fahrplan für die nächsten Wochen steht: Nachdem mit den Bietigheim Steelers der Meister der Deutschen Eishockey Liga 2 und der sportlicher Aufsteiger in die PENNY DEL feststeht, liegt der Fokus nun voll und ganz auf der neuen Spielzeit in der DEL2. Die Clubs müssen bis einschließlich 15. Juni ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren der zweiten Liga für die Saison 2021/2022 bei der Ligagesellschaft einreichen. Trotz coronabedingter Folgen soll die Prüfung der Clubs sowohl die wirtschaftliche Stabilität für die neue Spielzeit gewährleisten als auch die Planung aufgrund bestehender coronabedingter Risiken etwas zu begrenzen. Die Lizenzprüfung wird voraussichtlich Mitte Juli beendet sein. Mit einem Spielplan kann ab Ende Juli gerechnet werden. „Die Lizenzprüfung wird auch dieses Jahr eine gewisse Herausforderung für die DEL2-Clubs und den sportlichen Aufsteiger aus Selb mit sich bringen. Ausgehend von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation in den Clubs nach der Corona-Saison gibt es auch für eine kommende Spielzeit noch Ungewissheiten, die vor allem bei den Budgetplanungen im Ticketing und Sponsoring zu berücksichtigen sind. Hieran arbeiten die Clubs bereits", erklärt DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch. Die Ligagesellschaft mit ihren Clubs hat sich auf einen Saisonstart am Freitag, 1. Oktober verständigt, bestehend aus einem Rahmenterminplan mit einer Doppelrunde, welche bei 14 teilnehmenden Clubs am 6. März 2022 beendet sein soll. „Die Clubs haben sich gemeinschaftlich auf den etwas späteren Starttermin verständigt. Zum einen, weil die letzte Saison deutlich länger ging als gewohnt. Zum anderen, gibt uns der spätere Zeitpunkt die Chance, die Entwicklungen der Pandemie und die für den Herbst geltenden Anforderungen für Sportveranstaltungen zu beobachten und vor allem für die Umsetzung in unseren Arenen zu berücksichtigen. Wir gehen davon aus, unsere Fans wieder in den Arenen begrüßen zu dürfen", erklärt Rudorisch den späteren Start. (pm/ESBG Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH)Der Fahrplan für die nächsten Wochen steht: Nachdem mit den Bietigheim Steelers der Meister der Deutschen Eishockey Liga 2 und der sportlicher Aufsteiger in die PENNY DEL…

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Ideen für die "Grube" gesucht

Riesa. Als Stätte des organisierten Fußballs ist das Ernst-Grube-Stadion in Riesa nicht mehr nutzbar, doch die Zukunft des traditionsreichen Areals beschäftigt viele Menschen. Die Stadtverwaltung möchte die Sammlung von Ideen für eine künftige Nutzung gemeinsam mit der Bürgerschaft trotz geltender Einschränkungen durchführen. Am Freitag, 4. Juni soll zumindest einer begrenzten Zahl von Interessierten eine Führung durch die Außenbereiche und eine Debatte zu machbaren Lösungen ermöglicht werden. Der Anblick des einstigen Ortes großer Fußballspiele kann niemanden erfreuen. Der Wunsch, die Fläche sinnvoll zu nutzen, ist in Riesa immer wieder Gesprächsthema. Die Stadt initiiert deshalb die Beteiligung der heimatverbundenen Einwohnerschaft: „Unser Ziel ist es, dass die Anlage in geeigneter Form nachhaltig nutzbar wird. Dazu möchten wir Meinungen und Ideen zusammentragen, um gemeinsam herauszufinden, was wir davon sinnvoll umsetzen können“, sagt Oberbürgermeister Marco Müller. Im ersten Schritt sind für Freitag, 4. Juni, drei Führungen von jeweils ca. 45 Minuten Länge für Gruppen bis zu zehn Personen vorgesehen. Sie finden 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr statt. Neben historischen Einblicken soll dargelegt werden, wie der aktuelle Zustand des Stadions ist und was künftig denk- und machbar wäre. Eigene Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dabei ausdrücklich erwünscht. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis Dienstag, 1. Juni, 12 Uhr unter der Telefonnumer 03525/700210 oder per Mail: stadtmarketing@stadt-riesa.de notwendig. Die Interessentinnen und Interessenten werden im Vorfeld informiert, ob ihre Teilnahme möglich ist. Wer bei der Führung dabei sein kann, muss einen tagesaktuellen Negativtest vorlegen. Diese Variante ist mit der gültigen Corona-Schutzverordnung vereinbar, sofern der Inzidenzwert im Landkreis Meißen auch weiterhin dauerhaft unter 100 liegt. Es wird darauf hingewiesen, dass wegen der aktuellen Pandemieentwicklung auch kurzfristige Änderungen möglich sind.Als Stätte des organisierten Fußballs ist das Ernst-Grube-Stadion in Riesa nicht mehr nutzbar, doch die Zukunft des traditionsreichen Areals…

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