Drei Spieler verlassen die Eislöwen

Dresden. Mit der vorzeitigen Beendigung der DEL2-Saison 2019/2020 vermelden die Dresdner Eislöwen drei Abgänge. Timo Walther, Sebastian Zauner und Dale Mitchell laufen in der kommenden Saison nicht mehr im Trikot der Eislöwen auf. Timo Walther spielte drei Jahre in Dresden und der Stürmer entwickelte sich trotz seines jungen Alters besonders für die Nachwuchsspieler zu einem Vorbild. Der 22-Jährige hat sich nun für eine höhere Spielklasse empfohlen und wird in der nächsten Saison in der DEL spielen. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Mit Timo verlässt uns ein Spieler, welcher sich mit seiner offenen und ehrlichen Art schnell in die Herzen der Fans gespielt hat. Wir hätten Timo sehr gerne in Dresden gehalten, aber wir wollten ihm auch keine Steine in den Weg legen. Er hat sich in Dresden stetig weiterentwickelt und es ist toll, dass er sich dadurch für eine höhere Liga empfehlen konnte. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem Weg.“ Timo Walther: „Ich möchte mich für die drei Jahre bei den Eislöwen und die tolle Unterstützung der Fans und des Clubs ganz herzlich bedanken. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und die Eislöwen werden immer einen Platz in meinem Herzen haben. Der Abschied aus Dresden fällt mir schwer, aber ich freue mich auch auf die neue Herausforderung.“ Nach sechs Spielzeiten in Dresden wird sich Sebastian Zauner einer neuen Herausforderung widmen. Der Verteidiger kam in der Saison 2014/2015 zu den Blau-Weißen und hat sich stets zu 100 Prozent mit dem Standort Dresden identifiziert. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater: „Sebastian hat gerade erst sein 300. Pflichtspiel im Trikot der Eislöwen absolviert, war stets mit vollem Einsatz dabei und hat sich mit dem Standort identifiziert. Für ihn hat sich jetzt die Chance ergeben, nach Österreich zu gehen und in einer höheren Spielklasse zu spielen. Für seine private wie auch sportliche Zukunft wünschen wir ihm viel Erfolg und alles Gute.“ Sebastian Zauner: „Ich habe mit den Eislöwen viele unvergessliche Momente erlebt, für die ich unglaublich dankbar bin. Die Fans, die Organisation und die Stadt sind mir in der Zeit ans Herz gewachsen und es hat mir viel Freude bereitet in Dresden zu spielen. Nach sechs Jahren ist nun aber der Zeitpunkt gekommen, eine neue Aufgabe anzunehmen und neue Impulse zu setzen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Fans und den Verantwortlichen der Dresdner Eislöwen für die großartige Unterstützung bedanken.“ Nach einem Jahr in Dresden kehrt Dale Mitchell zurück nach Dänemark. Der Stürmer schließt sich den Odense Bulldogs an, für die der Kanadier bereits vier Spielzeiten aktiv war. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Dale Mitchell hat in die Mannschaft viel Energie gebracht und gehörte zu einem Top-Torjäger. Es ist schade, dass er Dresden verlässt. Die familiären Beweggründe, die ihn zur Rückkehr nach Dänemark bewogen haben, sind aber zu 100 Prozent nachvollziehbar. Wir wünschen Dale und seiner Familie alles Gute.“ Dale Mitchell: „Es war ein spannendes Jahr in Dresden und ich hätte, wie alle anderen auch, sehr gerne die Saison zu Ende gespielt. Wir hätten in den Playoffs noch viel erreichen können. Nichtsdestotrotz war es eine richtige Entscheidung, die Spielzeit zu beenden. Die Entscheidung nicht ein weiteres Jahr hier zu spielen, war keine Entscheidung gegen die Eislöwen, sondern eine für Dänemark. Mein Sohn ist dort geboren und meine Frau kann in Dänemark arbeiten. Mein Dank gilt der gesamten Eislöwen-Familie und ich wünsche dem Team für die neue Spielzeit alles Gute.“ (pm)Mit der vorzeitigen Beendigung der DEL2-Saison 2019/2020 vermelden die Dresdner Eislöwen drei Abgänge. Timo Walther, Sebastian Zauner und Dale Mitchell laufen in der…

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"Geisterspiel" für die DSC-Mädels

Dresden. Die sächsische Staatsregierung hat am Mittwoch, 11. März, beschlossen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern ab sofort zu untersagen. Diese Entscheidung hat auch für den Dresdner SC Konsequenzen. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen den VC Wiesbaden am 14. März wird wie geplant um 19 Uhr in der Margon Arena angepfiffen, allerdings ohne Zuschauer. Damit setzt der Dresdner SC die Entscheidungen der sächsische Staatsregierung um, die die Gefahr der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen soll. „Wir haben die aktuellen Entwicklungen sehr aufmerksam verfolgt und sind natürlich auch beunruhigt. Nach intensiven Beratungen mit den Behörden sowie der Volleyball Bundesliga haben wir uns zu diesem mehr als schwierigen Schritt entschieden“, erklärt DSC Geschäftsführerin Sandra Zimmermann und ergänzt: „Unser Ziel ist es, das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu minimieren. Dabei gilt es unsere Mannschaft, die vielen DSC Fans und die allgemeine Öffentlichkeit zu schützen. Dennoch stellt uns die Entscheidung vor noch nie da gewesene Herausforderungen in der Organisation und bereitet uns auch finanziell große Sorgen, um den Einnahmen-Ausfall sowie kurzfristige Absagen bei den Spieltagessponsoren zu ersetzen“. Ticket-Rückerstattung & Fan-Initiative Der Dresdner SC wird allen Käufern einer Eintrittskarte für das Heimspiel gegen den VC Wiesbaden den offiziellen Ticketpreis auf Wunsch und gemäß der gesetzlichen Vorschriften erstatten. Tageskartenkäufer und Dauerkartenbesitzer werden individuell kontaktiert und über das Verfahren zur Rückerstattung informiert. Gleichzeitig bitten wir zu überlegen, ob man auf die Rückforderung verzichtet, um in der Gemeinschaft solidarisch die Mannschaft zu unterstützen, da jetzt noch nicht abschätzbare finanzielle Probleme auf den Verein zulaufen. Livestream Wenn die Partie zwischen dem Dresdner SC und dem VC Wiesbaden am Samstag angepfiffen wird, können alle DSC Fans dennoch live mit dem Online-Stream dabei sein. Das Spiel wird live im Stream beim Sporttotal.tv ausgestrahlt. Weitere Heimspiele Wie bezüglich der weiteren Spiele des Dresdner SC in der Volleyball Bundesliga sowie im Europapokal-Halbfinale entschieden wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. (pm)Die sächsische Staatsregierung hat am Mittwoch, 11. März, beschlossen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern ab sofort zu untersagen. Diese Entscheidung hat auch für den

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Lausitzer Füchse: Infos zur Ticketstornierung

Weißwasser/O.L.. Nach der Entscheidung der Ligenleitung der DEL2, die Saison 2019/20 nicht mehr fortzusetzen, kann mit den für die erste Playdown-Runde der Lausitzer Füchse gegen den EV Landshut bereits erworbenen Tickets wie folgt verfahrenen werden: Die über unseren Ticketanbieter "eventimsports" erworbenen Eintrittskarten können ab Beginn der kommenden Woche, höchstwahrscheinlich ab Montag (Die endgültige Bestätigung von "eventimsports" fehlt noch.), in allen bekannten Vorverkaufsstellen, der Geschäftsstelle der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH in Weißwasser und im Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ storniert werden. Unbedingt zu beachten ist, dass die Tickets nur dort zurückgegeben werden können, wo sie auch gekauft wurden. Nach Vorlage des gekauften Tickets wird der Ticketgrundpreis ohne Vorverkaufsgebühren erstattet. Die Rückgabe der Tickets sollte bis Freitag, 20. März, 18 Uhr, erfolgt sein. Wer Eintrittskarten online über das Ticketportal von "eventimsports" erworben hat, braucht zunächst gar nichts unternehmen. "Eventimsports" wird sich direkt mit den Käufern in Verbindung setzen und die Kartenpreisrückzahlung entsprechend der gewählten Bezahlart veranlassen. Angesichts der aktuell höchst angespannten Situation in der Geschäftsstelle sollte von Rückfragen zur Kartenrückgabe abgesehen werden. "Das abrupte Ende der Saison trifft uns sehr hart, da geplante Einnahmen nun nicht mehr fließen werden. Um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten, gilt es für uns, schnellstmöglich Lösungen zur Kompensation der finanziellen Ausfälle zu finden. Vielleicht gibt es Fans, die sich mit den Lausitzer Füchsen solidarisieren möchten und auf die Rückerstattung der bereits gezahlten Eintrittspreise verzichten können. Deshalb wollen wir davon ausgehen, dass diejenigen, die sich bis zum 20. März 2020 ihre Tickets nicht erstatten ließen, als symbolischer Kleinsponsor unseren Traditionsclub unterstützen und mit in sicherem wirtschaftlichen Fahrwasser wissen möchten", bat EHC-Geschäftsführer Dirk Rohrbach um engen Zusammenhalt in einer außergewöhnlichen Situation. Gleichfalls im Blick sind die Dauerkartenbesitzer. Der GmbH ist klar, dass auch sie durch das Entfallen der Playdowns benachteiligt sind. Eine Entscheidung, auf welchem Wege die Abonnementsinhaber auch vorausschauend auf die kommende Saison entschädigt werden können, war in der Kürze der Zeit noch nicht zu treffen. Alle Inhaber einer Dauerkarte werden deshalb demnächst von den Lausitzer Füchsen angeschrieben und bekommen dann auch mitgeteilt, wie die entstandenen Nachteile ausgeglichen werden sollen. Möglich wäre ein zusätzliches Vorbereitungsspiel in der kommenden Saison auf die Dauerkarten zu buchen. Diesbezüglich wird jedoch um ein wenig Geduld gebeten. (pm)Nach der Entscheidung der Ligenleitung der DEL2, die Saison 2019/20 nicht mehr fortzusetzen, kann mit den für die erste Playdown-Runde der Lausitzer Füchse gegen…

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"Geisterspiel" für Dynamo in Hannover

Dresden. Aufgrund der Ausbreitung des sogenannten ‚Coronavirus‘ hat das Bundesland Niedersachsen am Mittwoch ein allgemeines Veranstaltungsverbot für alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen in der Region Hannover ausgesprochen. Das kommende Auswärtsspiel der SGD wird somit am Sonntag, 15. März, bei Hannover 96 (Anstoß: 13.30 Uhr) als „Geisterspiel“ vor leeren Zuschauerrängen in der HDI-Arena ausgetragen. „Diese Entscheidung kann nach den Entwicklungen in den vergangenen Tagen keinen mehr wirklich überraschen. Wir sind der Meinung, dass es richtig ist, dass auch der Fußball im Sinne der Gesundheit aller Menschen in unserer Gesellschaft handelt, um das Tempo der Ausbreitung des ‚Coronavirus‘ entsprechend zu verlangsamen. Wichtig ist jetzt aber, dass es ein einheitliches und konsequentes Vorgehen der Gesundheitsbehörden in unserem Land gibt. Spiele ohne Fans sind nicht das, wofür wir als Verein mit unseren Werten stehen. Wir werden in der Diskussion mit den Verbänden dafür werben, dass der Spielbetrieb so lange ausgesetzt wird, bis Zuschauer wieder im Stadion dabei sein können“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. „Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass die rund 3.000 Dynamo-Fans, die sich bereits eine Eintrittskarte für das Auswärtsduell gekauft und bezahlt haben, das Geld für ihre Tickets zurückerstattet bekommen. Wir werden dazu zeitnah mit Hannover 96 in Verbindung treten, um die Details abzuklären. Sobald es diesbezüglich entsprechende Neuigkeiten gibt, informieren wir umgehend“, erklärte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. Es wird am Spieltag keine Möglichkeit des Stadionzutritts geben. Die SG Dynamo Dresden bittet seine Fans daher, den behördlichen Empfehlungen zu folgen und nicht nach Hannover zu reisen. (pm)Aufgrund der Ausbreitung des sogenannten ‚Coronavirus‘ hat das Bundesland Niedersachsen am Mittwoch ein allgemeines Veranstaltungsverbot für alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen in der Region Hannover ausgesprochen. Das kommende…

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Zimmis Einwurf – Alle im Zwiespalt der Gefühle?!

Dresden. Was jetzt? Geisterspiele in allen Spielklassen. Wer mehr als 1.000 Zuschauer erwartet, muss das Spiel absagen. Das die Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn. Nordrhein-Westfalen und Bayern werden wohl als erste die Maßnahmen für das Wohl der Bürger umsetzen. Denn das Corona-Virus soll sich nicht weiter ausbreiten. In Sachsen gibt es noch keine Andeutungen. Der Hintergrund ist ein ganz einfacher. Wenn ein Verein sein Event absagt, dann bleiben die Ausfälle bei ihm hängen. Wenn aber das Gesundheitsamt das Stoppzeichen setzt, bezahlt brav der Staat. Also das jeweilige Bundesland. Und schon streiten sich die Geister. Wenn es um die Kohle geht immer. Natürlich muss eine einheitliche Lösung her. Ansonsten droht doch Wettbewerbsverzerrung. Wie sagte der Bundesligatorschützenkönig Ulf Kirsten in der letzten Episode von Zimmis Grätsche völlig richtig: "Wenn Dynamo Dresden erst einmal die Relegation erreicht, gibt es eh zwei Heimspiele von den Zuschauern her. Und die werden die Schwarz-Gelben doch bitte ziehen." Noch ist es unvorstellbar, Geistersportveranstaltungen ohne Publikum durchzuziehen. Doch das Horror-Szenario rückt immer näher. Die Szenen vom Wochenende, als sich eine Jubeltraube bildete nach dem sensationellen Siegtor der Dynamos, könnten nur noch auf Fotos und auf Videos genossen werden. Wir schauen mit sehr gemischten Gefühlen auf das, was kommt. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<<Was jetzt? Geisterspiele in allen Spielklassen. Wer mehr als 1.000 Zuschauer erwartet, muss das Spiel absagen. Das die Empfehlung von Gesundheitsminister Jens Spahn. Nordrhein-Westfalen und Bayern werden wohl als erste die Maßnahmen für das Wohl der…

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