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12 Kilometer Müllsammeln an der Elbe

Strehla. Eine private Aktion gegen Unrat: Mitmachen erwünscht!

Im Rahmen des International Coastal Cleanup Days wird am 21. September, ab 10 Uhr, beidseitig entlang der Elbe an zwölf Flusskilometern gemeinsam Müll gesammelt.

Familie Leichner aus Zeithain, sind eine naturverbundene Gemeinschaft, die mit tatkräftiger Unterstützung vom Riesaer Cheerleaderverein, der BIG Zeithain, REWE Andrea Genz oHG, toom Baumarkt Riesa, Gemeinde Zeithain und den Städten Strehla und Riesa einen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt beitragen möchte.

Gesammelt wird an den Ufern der Orte rechts und links der Elbe: Kreinitz, Cottewitz, Lorenzkirch, Zschepa, Gohlis, Bobersen, Promnitz und Moritz, sowie Riesa, Oppitzsch und Strehla. Seit mehr als 30 Jahren ruft die US-Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf – dem International Coastal Clean Up Day (ICC).

Vergangenes Jahr sammelten über eine halbe Million Menschen aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen – nach Angaben des NABU (Naturschutzbund).

Am 21. September können sich Interessierte aktiv am Erhalt der unmittelbaren Umwelt beteiligen. Eine Anmeldung mit Angabe der Teilnehmerzahl und des Ortes, an dem die Aktion unterstützt werden soll, hilft bei der Vorbereitung: ElbeUfer.putzen@t-online.de

Übrigens, Müllsäcke sind vorhanden, Handschuhe und Müllgreifer sollten wenn möglich mitgebracht werden. Wer bei der Koordination der Sammelaktion an den entsprechenden Orten helfen will, kann sich ebenfalls melden. 

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Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

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