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828 Möglichkeiten reinzuschauen

Meißen. Die Aktion »Schau rein! – Mission unbekannte Berufswelt« bietet allein im Landkreis Meißen den Schülern aktuell mehr als 800 Möglichkeiten, ihren Traumberuf zu finden oder persönliche »Jobkiller« auszuschließen.

Vom 14. bis 19. März organisiert die Wirtschaftsförderung Air Meißen im Landkreis die Woche der offenen Unternehmen. Unter www.schau-rein-sachsen.de konnten sich Firmen melden, die einen Einblick gewähren wollen und Schüler für diese Schnuppermöglichkeiten bewerben.

Damit sollen bereits Schüler ab Klasse 7 erste Praxiserfahrungen machen können. Denn die Wenigsten haben in diesem Alter bereits eine Vorstellung, was sie nach der Schule machen wollen und in welchem Beruf sie später arbeiten möchten.

In ganz Sachsen öffnen in diesem Jahr Unternehmen ihre Türen und gewähren Schülern  einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Dort kommen die jungen Besucher mit Azubis und Mitarbeitern ins Gespräch und können sich selbst praktisch ausprobieren.

Die Angebote werden an die jeweiligen Altersklassen angepasst: Die Jüngeren der 7./8.Klasse sind neugierig und wissen noch nicht, wohin ihre berufliche Reise gehen soll. Bei »Schau rein!« können die Schüler ihre Stärken herausfinden und ganz praktisch ihre Talente ausprobieren.

Für die Neunt- und Zehntklässler ist zwar die berufliche Zukunft kein Fremdwort mehr, aber die genaue Richtung steht für die meisten noch in den Sternen. Sie wollen sich nach ihren persönlichen Vorlieben informieren. Die Großen der Klassenstufen 11, 12 und 13 haben genauere Vorstellungen und haben sich bereits für eine Ausbildung oder für ein Studium entschieden. Sie wollen ganz konkrete Informationen der Auszubildenden, Mitarbeiter oder Geschäftsführer über Ausbildungsplätze und die dafür notwendigen Bewerbungskriterien.

Die Auswahl ist mit 828 Angeboten sehr groß und vielfältig. Mit dabei sind im Landkreis Meißen unter anderem: Dachdecker Heinitz in Lommatzsch, die Stadtapotheke Riesa, die Sparkasse Meißen, die Bäckerei Brade, ard Baustoffe Zeithain, EAM Morgenstern in Nünchritz, die Förderschule Lichtblick in Riesa, die Stadtwerke Riesa, das Elblandklinikum Riesa, die Diakonie Meißen, das Polizeirevier Riesa, die ASB-Kita Bummi in Strehla, Kaufland Großenhain, Grafe Beton Schönfeld, die Gemeindeverwaltung Ebersbach, Wendt Installationsbetrieb Gröditz, Gröditzer Hoch- und Ausbau GmbH, Imprägnierwerk Wülk-nitz, PTFE Nünchritz, die Volksbank Großenhain, EZG Großenhain, Polartherm Großenhain sowie die Gesenk- und Freiformschmiede Großenhain.

Auf www.schau-rein-sachsen.de können alle Interessierten ihr Angebot buchen, sich mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren und mit einer »Schau rein!-Fahrkarte« kostenlos zu den Veranstaltungen in ganz Sachsen gelangen.

Termine – "Schau rein!"

  • Montag, 17. Januar: Buchungsstart für die Veranstaltungen und Fahrkarten
  • Mittwoch, 2. März: Fahrkartenbuchungsschluss Schüler (24 Uhr)
  • Freitag, 4. März:  Bestell-/Bestätigungsschluss für Fahrkarten durch die Lehrer (12 Uhr)
  • Montag, 7. März: Buchungsschluss für die Veranstaltungen durch die Schüler (24 Uhr)

Für Eltern

  • Für die Eltern bedeutet »Schau rein!« eine Unterstützungshilfe bei der Berufswahl des Nachwuchses. Auch spezielle Tipps und Ansprechpartner für Eltern sind online zu finden.

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Meißner Kunstverein vergibt Stipendien für 2022 und 2023

Meißen. Eine fünfköpfige Jury wählte die Künstlerinnen Anna Myga Kasten (Berlin) und Anna Schimkat (Leipzig) für die Residenzstipendien 2022 und 2023 des Kunstverein Meißen aus. In einer Atmosphäre der Ruhe und Konzentration, abseits der alltäglichen beruflichen oder familiären Belastungen erhalten die Stipendiatinnen für einen Monat die Möglichkeit, ein künstlerisches Werk oder Projekt in den Ausstellungsräumen des Kunstverein Meißen e.V. zu entwickeln und mit einer Ausstellung zu präsentieren. Während dieser Residenz bekommen die Künstlerinnen freie Unterkunft in einem hübschen Apartment mit Domblick und ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zudem erscheint ein Katalog, welcher die Entstehung des Arbeitsvorhabens dokumentiert. Bemerkenswert war die hohe Qualität der eingereichten künstlerischen Arbeiten und Vorhaben. Dies machte es der Jury, bestehend aus Matthias Lehmann, Künstler und Vorstandsvorsitzender des KVM, Else Gold, Künstlerin und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des KVM, Maren Marzilger, Kuratorin und künftige Geschäftsführerin des KVM, Dr. Carolin Quermann, Kustodin Städtische Galerie Dresden und Gwendolin Kremer, Kustodin und kuratorische Leitung Ausstellungshaus der TU Dresden, nicht leicht, eine Auswahl aus den 50 bundesweit eingegangenen Bewerbungen zu treffen. Unter eingehender Beschäftigung mit allen Einreichungen und intensiven Diskussionen entschied sich die Jury nach mehreren Auswahlrunden für die Künstlerinnen. Beide Positionen überzeugten durch die Einbeziehung des Ausstellungsraumes sowie die geplante Interaktion mit dem Ort, der Umgebung und den Bewohnern der Stadt. Anna Myga Kasten wird im Mai 2022 unter dem Titel »Labyrinthversuche« für fünf Wochen in Meißen ihr künstlerisches Vorhaben verwirklichen und eine begehbare, raumfüllende Installation in Form eines Labyrinths aus Papier herstellen. Orientierungspunkte liefert dafür die Architektur des Ausstellungsraumes mit seinen zwei großen Räumen, den Durchgängen, Deckenwölbungen und Schaufenstern. Diese ist dann in der Ausstellung vom 28. Mai bis 2. Juli in den Räumen des Kunstvereines zu sehen. Anna Schimkat wird 2023 mit einer Klanginstallation den Raum vor und in der Galerie akustisch füllen und erweitern. Zu hören sein wird dann der Klang der Elbe....Eine fünfköpfige Jury wählte die Künstlerinnen Anna Myga Kasten (Berlin) und Anna Schimkat (Leipzig) für die Residenzstipendien 2022 und 2023 des Kunstverein Meißen…

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Viele neue Regeln für die Kultur

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