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Damit es Pflegekindern gut geht

Meißen. Die enorme Leistung der Pflegefamilien im Landkreis Meißen wurde erstmals mit einem Pflegeelterntreffen gefeiert.

Über Jahre wurde in der Region ein starkes Netz an 159 Pflegefamilien aufgebaut, bei denen derzeit 212 Pflegekinder untergebracht sind. Sie stammen meist aus Elternhäusern, die ihren Erziehungs- und Fürsorgeauftrag aus den unterschiedlichsten Gründen vorübergehend nicht nachkommen können.

Warum?

Dazu können persönliche, psychische Probleme, Abhängigkeiten aber auch Krankheitsfälle von Alleinerziehenden oder plötzliche Unfälle der Eltern zählen. Wenn dann die Kinder schnell und unkompliziert in einem Familienverbund, der Liebe, Wärme, Schutz und Struktur gibt, weiter betreut werden können, ist das ein echtes Glück für alle Betroffenen. »Die funktionierende Pflegschaft ist ein unschätzbares Gut für die Kinder«, versichert Sozialdezernentin Janet Putz. Deshalb freut sie sich besonders, dass das erstmals im Landkreis organisierte Pflegeelterntreffen nicht nur eine Dankeschön- Feier sein sollte, sondern auch ein kreativer Austausch unter den Pflegeeltern möglich war.

Arten der Pflegschaften

Die Mitarbeiter im Jugendamt sind immer auf der »Suche« nach geeigneten Pflegeeltern. Denn auch wenn die Anzahl an Pflegekindern nicht unbedingt zunimmt, bietet doch eine größere Auswahl an Pflegeeltern die Chance, eine passgenaue Betreuung für jedes Kind zu finden. Für die Pflegschaft gibt es verschiedene Formen:

Kurzzeitpflege: Das Gastkind kommt eine kurze, befristete Zeit. Die leiblichen Eltern haben weiterhin intensiven Kontakt.

Bereitschaftspflege: Das Kind kommt für eine unklare Dauer in die Familie. In 3 bis 6 Monaten soll eine Rückkehr in die stabilisierte Ursprungsfamilie oder der Verbleib in einer anderen Familie erarbeitet werden.

Dauerpflege: Das Kind wird unbefristet in eine neue Familie aufgenommen. Kontakt zur Herkunftsfamilie kann bestehen.

Sonderpflege: Aufnahme von beeinträchtigten, behinderten oder traumatisierten Kindern.

Wie wird man Pflegeeltern?

Das Jugendamt ist Ansprechpartner in allen Belangen der Pflegeelternschaft und Adoption. Entscheidend für die Eignung zur Pflegefamilie ist die innere Bereitschaft, Toleranz, der Freude am Zusammenleben mit einem fremden Kind, psychische Belastbarkeit, flexible Zeiteinteilung und ein großes Einfühlungsvermögen. Jeder Lebensform der Pflegeeltern ist möglich. »Zu den Voraussetzungen zählt selbstverständlich auch ein einwandfreies Führungszeugnis sowie gesicherte wirtschaftliche Verhältnisse und genügend Platz«, stellt der Amtsleiter des Jugendamtes Stefan Sári klar. Die Pflegeelternschaft ist auch mit einer monatlichen finanziellen Unterstützung gekoppelt. Da die Betreuung eines Kindes immer auch einen finanziellen Aufwand bedeutet, erhalten die Familien 560 bis 709 Euro für die entstehenden Sachkosten und 245 Euro für die Kosten zur Pflege und Erziehung. Die Zahlungen sind nach dem Alter des Kindes und dem Aufwand gestaffelt.

Adoption

Auch alle Belange in Bezug auf eine Adoption werden über das Jugendamt des Landkreises Meißen geregelt. Derzeit befinden sich elf Familien auf einer Warteliste für die Adoption eines Kindes. Dem voraus geht eine lange und aufwändige Prüfung der Lebensumstande, Finanzen und heimischen Gegebenheiten.

Im vergangenen Jahr konnten im Landkreis 17 Kinder in Adoptionsfamilien vermittelt werden. In diesem Jahr konnten bereits neun Familien ein Kind adoptieren. Das Bewerberalter liegt derzeit bei durchschnittlich 40 Jahren. Viele von ihnen haben den Wunsch ein Baby oder Kleinkind im Alter zwischen Null und zwei Jahren zu adoptieren. Die Nachfrage habe sich in den vergangenen Jahren kaum verändert, versichert Cornelia Kressmann von der Adoptionsvermittlung des Jugendamtes. 

Kontakt: kreisjugendamt@kreis-meissen.de oder 03521/7253234 

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Steven Rupprich hält Eislöwen die Treue

Dresden. Mit Energie in die neue Saison wird auch Steven Rupprich bei den Dresdner Eislöwen gehen. Der Stürmer mit der Nummer elf geht mittlerweile in seine siebte Spielzeit im Dress der Blau-Weißen. Der gebürtige Berliner wird sich zudem im Nachwuchsbereich engagieren. Rupprich hat bereits 329 Meisterschaftsspiele für die Dresdner absolviert und kann in der kommenden Saison Rekordspieler bei den Eislöwen werden. Diesen hält derzeit Pavel Vít mit 344 Partien. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Mit Steven bleibt uns nicht nur ein erfahrener Eishockey-Profi erhalten, sondern auch ein Spieler, für den die Eislöwen zur Herzensangelegenheit geworden sind. Er kann unseren jungen Spielern mit Rat und Tat zur Seite stehen und das er sich in Zukunft auch verstärkt im Nachwuchs engagiert zeigt, wie verbunden er mittlerweile mit den Eishockeystandort Dresden ist. Jede Mannschaft braucht eine lokale Identifikationsfigur und das ist Steven definitiv.“ Steven Rupprich: „Sieben Jahre Dresdner Eislöwen, das hätte ich 2014 kaum für möglich gehalten. Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil des Teams zu sein und die Mannschaft auf und neben dem Eis zu unterstützen. Die vergangenen Jahre waren mit Höhen und Tiefen für uns alle versehen, aber eins steht fest: Der Club ist mit der Zeit gewachsen und hat sich stetig entwickelt. Auch weiterhin möchte ich alles geben, um den Eishockeystandort weiter voranzubringen. Jetzt hoffen wir alle, dass wir die Schlittschuhe für eine baldige Saison schnüren können und endlich wieder das tun dürfen, was wir alle lieben – Eishockey vor Zuschauern spielen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Mit Energie in die neue Saison wird auch Steven Rupprich bei den Dresdner Eislöwen gehen. Der Stürmer mit der Nummer elf geht mittlerweile in seine siebte Spielzeit im Dress der Blau-Weißen. Der gebürtige Berliner wird sich zudem im Nachwuchsbereich…

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Schwimmhallen und Saunen öffnen wieder

Dresden. Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher Abstimmung aller einzelnen, objektbezogenen Hygienekonzepte mit dem Dresdner Gesundheitsamt soll das Schwimmangebot wieder erweitert bzw. geschlossene Hallen wieder geöffnet werden. So sieht der Zeitplan aus Ab 31. August gelten zunächst im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz (Halle 2) wieder "normale" Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 Uhr (sonntags bis 21 Uhr). Frühschwimmen findet montags, dienstags, donnerstags und freitags von 6 bis 8 Uhr statt. Auch das Lehrschwimmbecken ist wieder nutzbar. Überwiegend in Halle 1 ist das Schulschwimmen und Vereinstraining organisiert. Ab 7. September später ziehen die Schwimmhallen Bühlau und Prohlis sowie das Nordbad nach. Der Hallenbereich im Georg-Arnhold-Bad ist dann täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Klotzsche folgt am 14. September mit den Blöcken für das Öffentliche Schwimmen, wie sie vor der Schließung galten (zunächst außer sonntags). Saunieren mit Einschränkung Auch für die Saunen gibt es einen Zeitplan: Ab 12. September  werden sie im Georg-Arnhold-Bad, auf der Freiberger Straße sowie in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad wieder aufgeheizt. Pandemiebedingt müssen aber die Dampfbäder und Saunakabinen, in denen keine 80 Grad Celsius erreicht werden können, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auch Aufgüsse sind behördlich untersagt. In allen  Objekten gelten nach wie vor die derzeit gängigen Hygieneregeln wie Abstandhalten und  Maske tragen in den ausgewiesenen Bereichen. Zudem wird die Dresdner Bäder GmbH ihr inzwischen bewährtes Online-Ticket-System anbieten, um den Zugang in Hallenbäder und Saunen möglichst schnell und reibungslos sicherzustellen.Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher…

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