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F-Junioren: Meißner sind Kreismeister

Meißen. ie Nachwuchskicker des »Meißner SV 08 2.« sind Kreismeister im Futsal der F-Junioren.

Kürzlich kämpften sechs F-Junioren Mannschaften des KVF Meißen e.V. in Riesa um den Kreismeistertitel in ihrer Altersklasse. Während des Turnierverlaufes kam der SV Grün/Weiß Ebersbach nicht so richtich in Form und wurde mit nur zwei Unentschieden Sechster dieser Endrunde. Hatten aber mit J. Partuschek einen der drei besten Spieler und mit Fritz Hillig den besten Torwart des Turnieres in ihrer Mannschaft.

Der SV Traktor Kalkreuth kam mit einem Sieg und einem Unentschieden auf Platz fünf ein. Durch die Niederlage im letzten Turnierspiel und vier Unentschieden kam die SG Canitz, die mit M. Steglich einen der besten Spieler in der Mannschaft hatten, auf dem 4. Platz ein. Den 3. Platz und damit die Bronzemedaille holte sich mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage die 2. F-Juniorenmannschaft von TuS Weinböhla. Auf den 2. Platz, und damit Gewinner der Silbermedaille, kämpfte und spielte sich die 1. F- Juniorenmannschaft von TuS Weinböhla. Mit drei Siegen, als einziste Mannschaft gegen den Sieger des Turnieres gewonnen, und zwei Unentschieden. Die 1. F- Junioren aus Weinböhla hatte mit A. Ettrich den besten Torschützen dieser Endrunde in ihrer Mannschaft.

Nach drei hintereinander gewonnenen Spielen sahen die 2. F-Junioren des Meißner SV 08, die mit M. Kamale den dritten besten Spieler des Turnieres in der Mannschaft hatten, wie der Sieger dieser Kreismeisterschaft Futsal aus und hätte im vierten Turnierspiel alles klar machen können. Dieses Spiel wurde aber gegen die 1. F von Weinböhla verloren und so mußte auf jeden Fall im letzten Spiel gegen Canitz gewonnen werden, um Kreismeister zu werden. Die Mannschaft aus Canitz brauchte aber wiederum einen Sieg, um noch Dritter zu werden.

In einem hart umkämpften Spiel gewannen die Meißner mit 1:0 und waren Kreismeister und Pokalgewinner.

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Dampfschiffahrt GmbH stellt Insolvenzantrag

Dresden. Die Ereignisse bei der Sächsischen Dampfschiffahrt GmbH überschlagen sich. Nach der kurzfristigen Absage einer ebenso kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am 28. Mai und einer Protestkundgebung der Mitarbeiter der Dampferflotte und ihrer Tochterfirmen am selben Tag herrscht nun Gewissheit: Das Traditionsunternehmen hat am Mittwoch, 3. Juni, Insolvenzantrag gestellt. Ob die Flotte, die Corona-bedingt am 29. Mai mit einem stark verkürzten Angebot, ihren Fahrbetrieb wieder aufnahm und zumindest bis zum 7. Juni fahren wollte, auch in der kommenden Woche mit einem Dampfer und einem Salonschiff auf der Elbe fahren wird, ist derzeit unklar. In einem neu festgesetzten Pressetermin am kommenden Freitag (5. Juni) wollen die Geschäftsführer Karin Hildebrand und Jeffrey Pötzsch erklären, wie es mit der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt weitergeht. Warum kam es zur Insolvenz? 2018 und 2019 waren wirtschaftlich sehr schwere Jahre für die Dampfschiffahrt GmbH. Wegen der enormen Hitze führte die Elbe über Monate hinweg sehr wenig Wasser, so dass die Schiffe größtenteils nur mit eingeschränktem Fahrplan oder gar nicht fahren konnten. So waren die Dampfer zum Beispiel 2019 von 123 möglichen Tagen nur an drei Tagen fahrplankonform im Einsatz. Im vergangenen Jahr sah es ähnlich aus, auch da lag die Flotte wegen Niedrigwasser am Ufer fest. Deshalb erarbeitete die Unternehmensführung im Juli 2019 ein umfangreiches Restrukturierungskonzept, um sich damit vom Freistaat Sachsen zwei Millionen Euro in Form eines Förderkredits zu holen. Das Konzept wurden von den über 400 Kommandantisten (Anteilseigner) und dem Freistaat als größtem Anteilseigner der Flotte bewilligt. Die erste Million wurde gezahlt, die zweite Million sollte Ende Mai von der Freistaat-eigenen Aufbaubank (SAB) überwiesen werden. Doch die SAB zahlte nicht, angeblich weil eine Auszahlung "nicht rechtskonform mit den Förderrichtlinien" sei. Das wiederum bedeutet: Die Mitarbeiter der SDS erhielten im Mai kein Gehalt, Beiträge zu Krankenkassen konnten nicht überwiesen werden, Materialeinkauf ist nur noch gegen Vorkasse möglich. Die SDS strebt nach Aussagen der Geschäftsführung nun ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an. Was sagt Dresdens OB dazu? „Die Sächsische Dampfschifffahrt ist aus unserer Region nicht wegzudenken und ein Kulturgut mit besonders hohem Stellenwert. Leider ist das Unternehmen nicht zuletzt durch anhaltendes Niedrigwasser und jetzt auch die Corona-Krise in erhebliche Schieflage geraten", so Dresdens OB Dirk Hilbert. Sein Vorschlag: Die Sächsische Dampfschifffahrt in den Verkehrsverbund Oberelbe eingliedern. "Der VVO ist heute schon Mehrheitseigner der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mit den entsprechenden historischen Strecken, deren Betrieb wiederum über den Freistaat Sachsen finanziert wird. Ein ähnliches Modell wäre für die Dampfschifffahrt ebenfalls denkbar. Mit einer entsprechenden Finanzierung über Landesmittel könnte der VVO den Erhalt der Streckenverbindung zwischen Meißen und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge absichern. Entscheidend wäre auch, dass der Freistaat Investitionen in die Flotte ermöglicht. Es braucht dringend Schiffe, die auch bei Niedrigwasser einsetzbar sind und Umsätze generieren. Auch ein Linienverkehr im Sinne des öffentlichen Nahverkehrs auf der Elbe halte ich für eine Option zum Erhalt der Dampfschifffahrt selbst."Die Ereignisse bei der Sächsischen Dampfschiffahrt GmbH überschlagen sich. Nach der kurzfristigen Absage einer ebenso kurzfristig anberaumten Pressekonferenz am 28. Mai und einer Protestkundgebung der Mitarbeiter der Dampferflotte und ihrer…

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Schulsporthallen bleiben geschlossen

Senftenberg. Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und Amtsleiter Falk Peschel am Mittwoch im Ausschuss Soziales Bildung, Kultur und Sport. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Umstand, dass für die Nutzung der insgesamt sechs Schulsporthallen durch die Stadt Reinigungs- und Hygienekonzepte festgeschrieben werden müssten, für deren Umsetzung die Stadt in der Verantwortung steht. Vor jedem Nutzerwechsel müssten demzufolge die Hallen gereinigt werden, unabhängig davon, wie lange dort Sport getrieben wurde, also auch nach einer Nutzung von beispielsweise nur einer Stunde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt wären in der Pflicht dies zu überwachen. Aufgrund der Nutzungszeiten bis zum Teil 22 Uhr kann dies nicht gewährleistet werden. Zudem wäre ohnehin nur die Ausübung so genannter kontaktloser Sportarten zulässig, beispielsweise Tischtennis. Darüber hinaus würden die Schulsporthallen mit Beginn der Schulferien am 24. Juni ohnehin wieder geschlossen. Es handelt sich also lediglich um einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen, in dem die Schulsportanlagen durch Dritte genutzt werden könnten. Laut einer neuen Fassung der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wäre die Nutzung durch Dritte beziehungsweise durch Vereine theoretisch wieder möglich. Die Stadt Senftenberg hofft vor diesem Hintergrund auf Verständnis in der Bevölkerung und insbesondere bei den betroffenen Vereinen. »Der Gesundheitsschutz hat stets höchste Priorität«, erklärt Bürgermeister Andreas Fredrich. Bei der Entscheidung gehe es zudem darum, die Verhältnismäßigkeit von Nutzen, Zeit und Aufwand zu berücksichtigen. Aufgrund der nicht in Anspruch genommenen Nutzungstage seit dem 17. März 2020 bis zum 24. Juni 2020 (Schuljahresende) werden die Nutzungsgebühren neu berechnet und gegebenenfalls bereits gezahlte Nutzungsgebühren zurückerstattet. Dies soll spätestens nach Schuljahresende erfolgen.Die Stadt Senftenberg musste sich entscheiden, die Schulsporthallen und schulischen Außensportanlagen vor Beginn der Schulferien am 24. Juni nicht wieder für die Vereinsnutzung zu öffnen. Darüber informierten Bürgermeister Andreas Fredrich und…

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