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Gastronomen können sich noch eintragen

Meißen. Neuer Gastronomieführer in Arbeit: Wer dabei sein will, muss jetzt noch melden.

Meißen ist eine Stadt für Genießer – viele Restaurants, Cafés und Bars locken hier mit ihren Angeboten. Gerade die Gastronomen hatten in letzter Zeit durch die lange Schließung erhebliche Umsatzeinbußen. Auch um diese Unternehmer zu unterstützen, will das Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur seinen Gastronomieführer neu konzipieren. 

Die überarbeitete Broschüre wird zum einen noch genauer auf die individuellen kulinarischen Besonderheiten von Restaurants, Gasthäusern, Vinotheken oder Eiscafés eingehen. Zum anderen werden auch Begleitangebote wie Spielecken, oder anmietbare Räume ebenso wie die Infrastruktur, Barrierefreiheit oder kostenloses W-Lan aufgeführt. Erhältlich sein, wird der neue Gastronomieführer 2020 bis 2022 in Deutsch und Englisch sowohl als Printversion wie auch in digitaler Form.

Um die Gastronomen nach den letzten, schwierigen Monaten etwas zu entlasten, bleibt der Eintrag gebührenfrei. Bereits im März wurden die örtlichen Gastronomen mit der Bitte um aussagekräftige Texte und Fotos angeschrieben. Viele Gastronomiebetriebe folgten dem Aufruf und sind beim neuen Gastronomieführer dabei. Ziel ist es, eine Gesamtübersicht der kulinarischen Angebote bieten. Deshalb sind alle Wirte, welche sich bis jetzt noch nicht angemeldet haben, aufrufen, dabei zu sein. Bis zum 12. Juli 2020 können noch Zuarbeiten eingereicht werden.

Die Printversion des Gastronomieführers wird an verschiedenen Auslagestellen im Stadtgebiet und in der Region wie der Tourist-Information, dem Bürgerservice sowie in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben ausliegen. Zudem soll das Medium auf touristischen Messen verteilt und mit der regelmäßigen Infopost der Tourist-Information an Reiseveranstalter, touristische Leistungsträger und Individualgäste verschickt werden.

Anmeldungen bis zum 12.07.2020 an:

christina.czach@stadt-meissen.de

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Zeichen für Toleranz und Respekt

Hoyerswerda. Die Aktion »Tag und Nacht der Toleranz« konnte auch die Corona-Pandemie nicht verhindern. Die Stadt setzt damit traditionell ein deutliches Zeichen für Gemeinschaft, Vielfalt und Toleranz. In Zusammenarbeit mit der Initiative Zivilcourage und der Koordinierungsstelle Bildung fand der Aktionstag am 14. April in abgespeckter Form, mit Abstand und einigen Onlineveranstaltungen statt. »Ziel war und ist es mit solchen Aktionen Schritte aufeinander zuzugehen, damit wir uns verstehen, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben«, erklärte Franziska Grabowski. Die Leiterin des Jugendclubhauses Ossi, das sich in Trägerschaft der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen befindet, hatte mit ihrem Team am vergangenen Freitag zu einer kleinen Auszeichnungsveranstaltung eingeladen. Anlässlich des diesjährigen Aktionstages waren Kinder und Jugendliche zu einem Mal- und Fotowettbewerb aufgerufen worden. Die Teilnehmer konnten unter dem Motto »Toleranz ist für mich…« ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Organisatoren erreichten über 30 Einsendungen, die am Freitag ausgestellt wurden mit anschließender Würdigung der Preisträger in verschiedenen Kategorien. Das Lausitzcenter, die städtischen Wirtschaftsbetriebe (SWH) und der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE haben die Preise gespendet. Einen dritten Platz erreichte die Klasse 5b des Oberschulzentrums. Zu deren Künstlern gehörten auch Emely, Josie und Levin. Emely begründet ihre Teilnahme am Wettstreit so: »Das Thema ist schon ganz schön wichtig, finde ich. Kinder dürfen nicht ausgrenzt werden, egal was sie haben oder wie sie aussehen. Gegenseitiger Respekt ist mir sehr wichtig.« Die Schülerin weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn Toleranz im Miteinander fehlt. Das Mädchen und ihr Bruder haben eine Behinderung. In der eigenen Familie gibt es damit keinerlei Probleme. Aber auf dem Spielplatz sei das »Anderssein« schon immer mal ein Thema, besonders bei ihrem Bruder, der nicht sprechen kann und mit Berührung kommuniziert, berichtet Emely, die mit ihren Klassenkameraden das Thema Toleranz in einem bunten Kunstwerk verewigte. Ein gelungener Wettbewerb, der deutliche Zeichen und Wünsche von engagierten Kindern setzt.Die Aktion »Tag und Nacht der Toleranz« konnte auch die Corona-Pandemie nicht verhindern. Die Stadt setzt damit traditionell ein deutliches Zeichen für Gemeinschaft, Vielfalt und Toleranz. In Zusammenarbeit mit der Initiative Zivilcourage und der…

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