vf

»Gerstin« wird der Star

Lommatzsch. Die Lommatzscher Pflege macht sich in diesem Jahr selbst ein tollen Weihnachtsgeschenk. Es gibt ein neues Maskottchen für die Kornkammer Sachsens.

Nach einem Aufruf haben sich unglaubliche 92 Zeichnungen und Grafiken beim Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege eingefunden (wir berichteten). Nach der Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche ist es nun offiziell:

Das neue Maskottchen der Kornkammer Sachsens ist »Gerstin«. Die freundliche Gersten-Ähre mit typischer Bauernkleidung aus Leinenbluse, Schürze und Rock in natürlichen Farben winkt sympathisch in die Runde. So hatte sich der Vereins-Vorstand das Maskottchen für die Lommatzscher Pflege vorgestellt und auch die Mitglieder waren mit der Auswahl sehr zufrieden. Eine Getreideähre repräsentiert die Region als Kornkammer Sachsens ideal und kann auch mit mäßigem Aufwand und Einschränkungen für den späteren Kostümträger umgesetzt werden.

Zu den Entwürfen der Zeichnerin Heike Georgie aus Lichtenau/ Sa. gehörte auch eine männliche Darstellung und sogar ein passendes Logo. Die Preisübergaben Der Maskottchen-Siegerentwurf von Heike Georgie wird mit 1.000 Euro prämiert.

Alle Preise sollen am 7. Dezember zur Eröffnung des Lommatzscher Weihnachtsmarktes feierlich übergeben werden. »Wir haben so viele schöne Einsendungen bekommen, dass es uns wirklich schwer fiel, nur ein einziges Werk zu prämieren. Deshalb haben wir uns entschlossen, zusätzlich die schönsten drei Zeichnungen mit je 100 Euro zu ehren«, erklärte Dr. Anita Maaß, Bürgermeisterin und Vereinschefin.

Ausgewählt wurden von den Mitgliedern die Maus Lummschi, die Lummscher Kraut Karline und Bohne Lommbo. Auch werden die beiden Klassenleistungen der 5.1 und 5.2 der Oberschule Stauchitz mit jeweils 50 Euro ausgezeichnet. (Gesonderte Preisübergabe) Die Resonanz zeigte dem Verein, wie gern sich die Bewohner der Lommatzscher Pflege und vor allem viele Kinder mit ihrer Heimat beschäftigen wollten.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mütter als Fels der Familie

Sachsen. Das Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer Bedeutung, um die Familien in unserem Land in diesen herausfordernden Zeiten und darüber hinaus zu stärken!« Jeder Tag müsste Muttertag sein Am Muttertag erfahren die Leistungen und Lasten von Müttern die dringend notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung. »Viel zu oft wird diese alltägliche Familienarbeit, die ein wichtiger Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Leben ist, als selbstverständlich hingenommen,« sagt Schirmherrin Büdenbender. Eigentlich müsste jeder Tag Muttertag sein. Eines ist jedoch klar: Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand und besonders Mütter spüren den Druck und die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schule und Kinderbetreuung fallen aus, das Arbeitsleben verlagert sich für viele auf das Zuhause, die Pflege von Angehörigen ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten und dann noch der Haushalt. Die Mehrfachbelastung unter diesen extremen Bedingungen zwingt die Stärkste in die Knie. Und genau das passiert: Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Erschöpfung setzt ein, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung und die Gesundheit leidet. Unterstützung durchs Müttergenesungswerk Oft zu spät suchen sich Mütter dann Hilfe. Das Müttergenesungswerk, das sich seit über 70 Jahren für die Gesundheit von Müttern einsetzt, ein Beratungsnetz und Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter und Kind anbietet – auch für Väter. In den dreiwöchigen Kuren profitieren Teilnehmer von einem gendersensiblen Kurangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation in der Familie zugeschnitten ist. Durch verschiedene Therapien und den Austausch mit anderen Müttern gewinnen die Frauen Abstand vom Alltag, tanken Kraft, erhalten neue Impulse und verändern den Blick auf Zuhause. Spenden hilft konkret Die Arbeit des Müttergenesungswerks ist u.a. durch Spenden möglich: Information, Aufklärung, Beratungsarbeit und Nachsorge sowie ganz konkret mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen für Mütter. Gemeinsam kann man sich für Mütter stark machen. Hilfe durch: Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks direkte Spende: www.gemeinsam-stark.social/spenden Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 / BIC: BFSWDE33MUEDas Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer…

weiterlesen