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Kostenlose Schnelltests: Ab 11. Oktober ist zick

Großenhain. Noch bis zum 9. Oktober können sich Personen in Großenhain kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Danach schließt das durch die Stadtverwaltung organisierte Angebot.

Aktuell bietet die Stadtverwaltung Großenhain Corona-Schnelltestmöglichkeiten im Hauptmarkt 3 an. Hier werden jeden Donnerstag, Freitag und Samstag Tests durch die Mitarbeiter der Verwaltung und den geschulten ehrenamtlichen Helfern durchgeführt. 

Der Bund will die kostenlosen Bürgertests zum 10. Oktober 2021 einstellen. Ab diesem Zeitpunkt müssen Bürger, die nicht geimpft oder genesen sind und ab einer Inzidenz über 35 beispielsweise ein Restaurant besuchen wollen, den dafür erforderlichen Corona-Schnelltest bezahlen. Diese Regelung gilt nicht für Personen, die sich nicht impfen lassen können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung besteht.

Deshalb werden am 9. Oktober letztmalig kostenlose Schnelltests am Hauptmarkt durch die Stadtverwaltung angeboten. Danach kann dieser Dienst von privaten Anbietern – wie etwa Apotheken – übernommen werden. Die Stadtverwaltung hat deshalb mögliche Dienstleister angeschrieben und sie über die geplante Schließung des kommunalen Testzentrums informiert. „Zwei Apotheken haben uns bereits bestätigt, die Corona-Schnelltests nach Terminvereinbarung anzubieten, so etwa die Löwen-Apotheke am Hauptmarkt und ab November die Apotheke am Kupferberg“, erklärt Oberbürgermeister Sven Mißbach.

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Kommentar von Er ist mehrfach bewiesen dass auch die geimpften Träger des Virus sein können und somit andere anstecken
Es ist immer wieder bewiesen das auch die Geimpften Überträger sein können und Menschen die bereits erkrankt waren sind gleich zustellen wie Geimpfte.Also sollten die Test's weiterhin frei bleiben .
Kommentar von Rosalinde Bingel
Ich finde das die Tests kostenlos bleiben sollten sind wir denn nur Menschen Unterste Schublade nur weil wir uns nicht impfen lassen…..
Kommentar von Schindler Regina
Schnelltests müßen kostenlos bleiben , denn auch geimpfte müßten nach einer bestimmten Zeit getestet werden !
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Kita-Neubau vollendet »Bildungscampus« Prausitz

Prausitz. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten mithelfen. Finanzierung gesichert Bis dahin soll der ebenerdige Bau mit vier Gruppenräumen, Garderoben, Wirtschafts- und Funktionsräumen, Büros und Waschräumen sowie zusätzlich mit einem Ausgleichsgruppenraum fertig gebaut sein. Dafür muss die Gemeinde 400.076 Euro investieren. Der Landkreis gibt 204.000 Euro dazu und der Bund trägt die Hauptlast des Ersatzneubaus mit 2,04 Millionen Euro. Die Pläne für den dringend nötigen Neubau sind bereits seit 2016 im Gespräch. Da wurde auch der Platz auf dem gemeindeeigenen ehemaligen Schulgelände für den neuen Kindergarten ausgewählt.  Bürgermeister Conrad Seifert spricht in diesem Zusammenhang immer anerkennend vom »Bildungscampus« Prausitz und kann dies nun mit noch mehr Überzeugung tun. Kita-Chefin Katja Schröter ist froh, dass am Standort die Mädchen und Jungen von einem Jahr in der Krippe bis zum Ende der Grundschulzeit betreut werden können. Damit ist der Gemeinde ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gemeinde im ländlichen Raum gelungen. Die kurzen Wege zwischen Schule, Kita und Krippe, die Nähe zur Natur und zum Ortszentrum überzeugen viele Familien, ihren Lebensmittelpunkt in der Gemeinde zu finden. Auch für die Erzieher werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern und sie können die Arbeit mit den Jüngsten noch entspannter und angenehmer gestalten. »Bei der Raumgestaltung und -anordnung wurden nicht nur die Erzieher mit einbezogen, auch die Kinder durften ihre Wünsche äußern und wurden nach ihrer Meinung gefragt«, erklärt die Kita-Leiterin. Weg für weitere Entwicklungen Landrat Ralf Hänsel nennt die Bauentscheidung eine kluge Infrastrukturentwicklung und bewundert die stabile Einwohnerzahl der Gemeinde, die sicher auch an den positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder liegt. Hilfe dabei kam auch aus dem Landratsamt. Immerhin hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages den Neubau als besonders dringlich bewertet und so den Zuschuss ermöglicht. Damit wird für die Gemeinde ein Generationenkomplex Wirklichkeit. Als nächstes Projekt soll eventuell über eine Möglichkeit für eine Zusammenkunft für die ältere Bevölkerung nachgedacht werden. Mit vier kleinen aber kräftigen Händedrücken haben sich die Kinder des Prausitzer Kindergartens im Grundstein ihrer neuen Einrichtung verewigt. Im Sommer nächsten Jahres wollen sie noch vor ihrem Schuleintritt beim Umzug in den Kindergarten…

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