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Kreatives für den Festumzug

Riesa. Jobcenter unterstützt mit BSW-Kreativzentrum den Tag der Sachsen.

Im hinteren Teil der SachsenArena wird derzeit an einem geheimnisvollen Modell gewerkelt. Die Teilnehmer einer Projektmaßnahme des Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (BSW) bauen für den Festumzug am Tag der Sachsen.

Auf diese Weise entstanden der ehemalige Sprungturm der historischen Badestelle am Riesaer Elbufer und ein Modell des Riesaer Ausflugsschiff aus dem vergangenen Jahrhundert. Das BSW fungiert als Träger der Maßnahme »AGH Kreativzentrum« im Auftrag des Landkreises Meißen - Jobcenter Meißen.

Hintergrund

Schon seit mehr als fünf Jahren führt das BSW die Arbeitsgelegenheit gegen Mehraufwandsentschädigung - AGH Kreativzentrum im Auftrag des Landkreises Meißen - Jobcenter Meißen mit dessen Teilnehmern durch. Die zwölf Teilnehmer gestalten dabei kreative und auch handwerkliche Gegenstände, welche für gemeinnützige Einrichtungen, wie zum Beispiel Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt werden. »Zu Beginn des Jahres kam Maritta Prätzel vom Stadtmuseum auf uns zu, ob wir nicht für den Tag der Sachsen Unterstützung leisten könnten und den Sprungturm des alten Bades nachstellen können sowie das Schiff - MS Riesa restaurieren könnten. Nach Abstimmung mit dem Auftraggeber haben wir dem gern zugestimmt«, erklärt die Leiterin des Bildungszentrums Kathleen Hentschel.

Seit Ende Juli arbeiten nun die Teilnehmer mit viel Engagement, Ideenreichtum und mit viel Liebe zum Detail an diesen beiden Objekten, so dass alles beim Festumzug optimal präsentiert werden kann. Die Maßnahme des Jobcenters des Landkreises Meißen soll arbeitssuchende Menschen unterstützen, ihr Selbstvertrauen stärken, Perspektiven eröffnen und somit den Schritt für einen neuen Einstieg ins Berufsleben etwas zu erleichtern. 

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Mit Fürstin Lucie und Fürst Pückler

Cottbus. Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler und seiner Frau Lucie, deren Lebensreise sich nicht nur im Schloss, sondern auch im Park widerspiegelt. Dort gestaltetet Fürst Pückler die direkte Umgebung des Schlosses nach englischem Vorbild als Pleasureground, der üppig und prachtvoll ausgestattet war. Wie die Räume im Schloss sollten die einzelnen Sondergärten innerhalb des Pleasureground als »Salons unter freiem Himmel« variieren. Nicht jeder durfte diesen Ort betreten und oft stand man am kleinen Zaun, um einen Blick auf den Besuch des Fürsten zu erhaschen. Was zog preußische Könige und selbst die Königin in diesen »Zauber-Park«? Wo konnte man hier Tennisspielen, das französische Mönche im Mittelalter erfunden haben und im 18. Jahrhundert nur noch dem Adel vorbehalten war? Wieso erinnert Pückler in Branitz an einen preußischen Staatskanzler, obwohl sein Herz sächsisch blieb? Diese Fragen und noch viel mehr erfährt man bei den Erlebnisführungen durch die Grünen Salons von »Schnucke« und »Lou«, wie Pückler und Lucie einander mit Kosenamen nannten. Die einstündigen Führungen finden jeweils um 11:30 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Schlosskasse. Die Parkführung kostet 14 Euro pro Person, inklusive freiem Schlosseintritt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlt wird um Voranmeldung unter Tel. 0355/ 751 50 oder per E-Mail an service@pueckler-museum.de gebeten.Jeweils am Sonntag führen »Fürstin Lucie« (Anne Schierack) und »Fürst Pückler« (Hans Anacker) bis Ende September durch die „Grünen Salons“ des Branitzer Parks. Bei ihren Erlebnisführungen erfährt man mehr über das exzentrische Leben von Fürst Pückler…

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