vf

Lommatzscher Pflege zum Anpacken

Meißen. Genau vor 20 Jahren wurde der Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege gegründet. Mit einer Messe am 22. September soll gefeiert werden.

»Mit der Vereinsgründung im September 1998 wurde der Grundstein für die regionale Entwicklung in der Lommatzscher Pflege gelegt«, erklärt Marcel Borisch, Mitarbeiter Regionalmanagement der Lommatzscher Pflege. Das Hauptaugenmerk damals wie heute sei die Vernetzung in der Region sowie die Pflege des Heimatgedankens. Dazu zählt unter anderem der Erhalt der ländlichen Baukultur wie auch die Steigerung der Bekanntheit.

Sieben Landgemeinden

Sieben Landgemeinden (Diera-Zehren, Hirschstein, Käbschütztal, Klipphausen, Ostrau, Stauchitz und Zschaitz-Ottewig), die Stadt Lommatzsch mit ihren zugehörigen Ortsteilen sowie die Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Leuben-Schleinitz und seit 2014 die ländlichen Ortsteile der Stadt Riesa gehören dem Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. an. Dazu engagieren sich eine Vielzahl an Vereinen, Privatpersonen und Einrichtungen im Verein.

Um die vielfältigen Themen im ländlichen Raum umzusetzen, hat sich die Region wiederholt um Europäische Fördermittel beworben. Seit 2007 wurden durch den Förderverein mehr als 300 Projekte in der Region angeregt und umgesetzt. Dabei flossen über 30 Millionen Euro Fördergelder in die Lommatzscher Pflege - ein großer Erfolg für die Region. Der Förderverein für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. ist froh sich auf so viele Vereine, Privatpersonen und Einrichtungen, Kommunen und Unternehmen verlassen zu können und das seit mittlerweile 20 Jahren. Es sei eine Freude zu sehen, wie die regionale Entwicklung vorangetrieben wird, fügt Borisch an.

2. LandBauMesse

Als Zeichen, wie praktisch und zupackend die Einwohner der Lommatzscher Pflege wirklich sind, wird das Jubiläum auch mit einer LandBauMesse auf dem Wohnkulturgut Gostewitz gefeiert. Am 22. September, ab 9.30 Uhr wird diese zum zweiten Mal stattfinden. Steinmetz und Bewohner des Gutes Jan Giehrisch und seine Familie haben den alten Hof vor dem Verfall gerettet, die Sanierung begonnen und viele neue Veranstaltungen dort etabliert. Er ist neben seinem Beruf als Steinmetz inzwischen auch ein wenig Gärtner, Klempner, Dachdecker und Hausmeister.

Diese Vielseitigkeit soll auch die Messe ausstrahlen. Deshalb erhielten die Gostewitzer im Jahr 2015 beim Sächsischen Landeswettbewerb Ländliches Bauen einen Sonderpreis. An diesen erinnerte sich wohl jemand, als nach einem Ort für die LandBauMesse gesucht wurde. »Das ist keine Massenveranstaltung«, betont Jan Giehrisch. Aber die Aussteller träfen hier auf ein Publikum, das Lösungen sucht und Wege auf sich nimmt, um sie zu finden. »Die Besucher erwartet ein Mix aus Vorträgen und Firmenpräsentationen sowie die Möglichkeit, sich mit Fachleuten und Gleichgesinnten auszutauschen«, so der Macher.

Fotowettbewerb:

Unter dem Motto »Lommatzscher Pflege in Bewegung« läuft noch bis zum 5. November ein Fotowettbewerb. Es dreht sich also alles um die aktive Seite der Region.

Mittlerweile zum siebenten Mal findet dieser Wettbewerb des Fördervereins für Heimat und Kultur in der Lommatzscher Pflege e.V. statt.

foto@lommatzscher-pflege.de | Kennwort »Fotowettbewerb 2018« (Teilnahmeformular ausfüllen)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mütter als Fels der Familie

Sachsen. Das Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer Bedeutung, um die Familien in unserem Land in diesen herausfordernden Zeiten und darüber hinaus zu stärken!« Jeder Tag müsste Muttertag sein Am Muttertag erfahren die Leistungen und Lasten von Müttern die dringend notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung. »Viel zu oft wird diese alltägliche Familienarbeit, die ein wichtiger Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Leben ist, als selbstverständlich hingenommen,« sagt Schirmherrin Büdenbender. Eigentlich müsste jeder Tag Muttertag sein. Eines ist jedoch klar: Seit mehr als einem Jahr herrscht Ausnahmezustand und besonders Mütter spüren den Druck und die Auswirkungen der Corona-Pandemie: Schule und Kinderbetreuung fallen aus, das Arbeitsleben verlagert sich für viele auf das Zuhause, die Pflege von Angehörigen ist oftmals nur unter erschwerten Bedingungen zu gewährleisten und dann noch der Haushalt. Die Mehrfachbelastung unter diesen extremen Bedingungen zwingt die Stärkste in die Knie. Und genau das passiert: Irgendwann kommt der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Erschöpfung setzt ein, ein Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung und die Gesundheit leidet. Unterstützung durchs Müttergenesungswerk Oft zu spät suchen sich Mütter dann Hilfe. Das Müttergenesungswerk, das sich seit über 70 Jahren für die Gesundheit von Müttern einsetzt, ein Beratungsnetz und Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Mutter und Kind anbietet – auch für Väter. In den dreiwöchigen Kuren profitieren Teilnehmer von einem gendersensiblen Kurangebot, das individuell auf die Bedürfnisse und die Lebenssituation in der Familie zugeschnitten ist. Durch verschiedene Therapien und den Austausch mit anderen Müttern gewinnen die Frauen Abstand vom Alltag, tanken Kraft, erhalten neue Impulse und verändern den Blick auf Zuhause. Spenden hilft konkret Die Arbeit des Müttergenesungswerks ist u.a. durch Spenden möglich: Information, Aufklärung, Beratungsarbeit und Nachsorge sowie ganz konkret mit direkten finanziellen Kur-Zuschüssen für Mütter. Gemeinsam kann man sich für Mütter stark machen. Hilfe durch: Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerks direkte Spende: www.gemeinsam-stark.social/spenden Spendenkonto: IBAN: DE13 7002 0500 0008 8555 04 / BIC: BFSWDE33MUEDas Müttergenesungswerk ruft unter dem Motto #gemeinsamstark zu Spenden und Sammlungen für Mütter auf. Elke Büdenbender, Schirmherrin des Müttergenesungswerks betont in ihrem Spendenaufruf: »Gerade jetzt ist jegliche Unterstützung von großer…

weiterlesen