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Meißner Schneiderei-Ruine verschwindet

Meißen. Leerstehendes Haus der ehemaligen Schneiderei Pietzsch in Meißen wird endlich abgerissen.

An der Bahnhofstraße 3 wird derzeit ein alter Schandfleck beseitigt. Ein privater Eigentümer reißt das vierstöckige Gebäude der alten Schneiderei Pietzsch ab. Das Gebäude war mit vertretbaren finanziellen Mitteln nicht mehr zu retten. Zu groß waren die Schäden an den tragenden Gebäudeteilen, wie Wänden und Decken. Alles war durchweicht und bereits teilweise eingestürzt. Schon seit einiger Zeit wurde das Haus speziell gesichert, damit von ihm im öffentlichen Raum kein Gefahr für Passanten ausgehen kann. An gleicher Stelle soll nach dem Abriss ein neues Gebäude errichtet werden. In dem Privathaus werden fünf Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten geplant. Der Bauantrag wurde von der Stadt bereits positiv bearbeitet.

Wichtig für die Meißner:

Übrigens, die VGM-Bushaltestelle wird bis auf Weiteres nicht bedient bzw. ist verlegt. Die Ausweichhaltestellen sind: Busbahnhof (stadteinwärts) und Altstadtbrücke (stadtauswärts).

Weitere Infos zu Baustellen unter:

www.stadt-meissen.de

 

 

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Schwarze Schaufenster in Dipps

Dippoldiswalde. Leere, mit schwarzen Folien und Tüchern verhangene Schaufenster, Trauerflor und LED-Kerzen – Inhaber kleinerer Geschäfte und Dienstleister in Dippoldiswalde (rund 30 Akteure) wollen an diesem Wochenende (23. und 24. Januar) zeigen, wie »trostlos und tot« ein Stadtzentrum ohne sie aussehen würde. Mit den »schwarzen Löchern« möchten die Unternehmer das Sterben der Innenstädte darstellen und ihre existenzgefährdende Situation, die der zweite und erneut verlängerte Corona-Lockdown hervorruft, in das Bewusstsein der Leute rufen. Für die Geschäftsleute, die zumachen mussten, gebe es nicht nur Einnahmen- und Umsatzausfälle. Auch würden diese Umstände sie emotional stark belasten. Zugleich appellieren sie an ihre Kunden, sie nicht im Stich zu lassen und sie nach dem Lockdown mit Einkäufen bei ihnen vor Ort zu unterstützen. Bereits zwei Wochen zuvor hatten sich in Dippoldiswalde Gewerbetreibende mit Plakaten vor ihre Geschäfte gestellt und mit der Aktion »Wir machen auf_merksam« auf ihre angespannte Situation hingewiesen. Heike Stille (46) aus Dippoldiswalde, Inhaberin vom Fotostudio Licht & Schatten, Markt 17, sagt dazu: „Die Nerven liegen bei vielen blank. Man hat ein kleines Polster, aber irgendwann ist das aufgebraucht. Wie lange sollen wir das noch durchhalten? Wenn das so weiter geht, werden alle Läden nacheinander schließen müssen. Das schafft kein Mensch, was hier momentan so abgeht. Ich fühle meine Existenz bedroht.“Leere, mit schwarzen Folien und Tüchern verhangene Schaufenster, Trauerflor und LED-Kerzen – Inhaber kleinerer Geschäfte und Dienstleister in Dippoldiswalde (rund 30 Akteure) wollen an diesem Wochenende (23. und 24. Januar) zeigen, wie »trostlos und…

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