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Moritzburg-Festival

Ein Sommer voller musikalischer Inspirationen unterm Sternenzelt – nichts weniger als das verspricht das 29. Moritzburg Festival für Kammermusik unter Leitung von Cellist Jan Vogler.

Vom 7. bis 22. August wird die Nordterrasse von Schloss Moritzburg erneut zur atmosphärischen Bühne für 25 internationale Solisten. Die Besucher dürfen sich unter anderem auf Louis Lortie (Klavier), Veronika Eberle (Violine) und Albrecht Mayer (Oboe) freuen.

Parallel zum Kammermusikfestival kommen junge Musiker aus aller Welt in der Moritzburg Festival Akademie zusammen. 40 Nachwuchstalente formieren das »Moritzburg Festival Orchester« und studieren in den zwei Festivalwochen ein umfangreiches Kammermusik- und Orchesterrepertoire ein.

Tickets sind seit 12. April unter www.moritzburgfestival.de, an allen VVK-Stellen (u.a. WochenKurier Dresden, Wettiner Platz 10) und Ticket-Hotline 0351/16092615 erhältlich.

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Hohe Infektionsgefahr

Bautzen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Ostsachsen hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. »Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden«, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Peter Schubert. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Landwirtschaft im Landkreis Görlitz rund 1.800 Menschen im Landkreis Bautzen sogar 1.900. »Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist«, so Schubert. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Ostsachsen hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. »Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein…

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