Claudia Trache

Projekt »Junge Forscher« geht in zweite Runde

Meißen. Der Förderverein Albrechtsburg Meißen e.V. rief das Projekt »Junge Forscher« mit Unterstützung der Albrechtsburg Meißen ins Leben - mit dem Ziel junge Menschen an die Geschichte Sachsens und der Albrechtsburg heranzuführen.

Im vergangenen Schuljahr forschten zwölf Schüler der dritten und vierten Klassen der Afra-Grundschule zu Wappen der wettinischen Länder.
Seit September diesen Jahres beschäftigen sich wiederum zwölf Schüler der dritten und vierten Klassen der Afra-Grundschule mit  Wandbildern im Großen Saal und in der Hofstube der Albrechtsburg. Bis Mai 2020 haben sie an insgesamt 17 Tagen Zeit sich mit den Inhalten der Bilder auseinanderzusetzen, das bewusste Sehen zu lernen, Bilddetails zu entdecken und zu beschreiben, ihre Fantasie walten zu lassen und die Geschichte weiterzuerzählen.

Zwei Schüler beschäftigen sich jeweils mit einem Wandbild, zum Beispiel mit »Die Gründung des Burgberges von 929«, »Der Polensturm 1015«, »Der Einzug des Markgrafen Konrad 1125« und »Der Altenburger Prinzenraub«.

Am 19. Mai 2020 werden die Schüler vor ihren Eltern und Vertretern des Förderkreises ihre Ergebnisse in Form eines Vortrages sowie eines selbstgemalten Bildes, das die jeweilige Geschichte weitererzählt,  präsentieren. Fachliche Unterstützung erhalten sie von der Museumspädagogin Barbara Naundorf und dem Museologen Falk Dießner. Die jungen Forscher interessieren sich alle für geschichtliche Themen und kennen die Albrechtsburg mehrheitlich durch Besuche mit der Familie.
Bereits zu Projektbeginn führte Museologe Falk Dießner die jungen Forscher durch die Albrechtsburg und ließ auch den Dachboden nicht aus. Paul freut sich besonders auf das Recherchieren und darauf, dass sie am Ende einen Vortrag halten. Dann nennt er noch einen ganz praktischen Grund: »Bei dem Projekt kann man Geld für die Klassenkasse gewinnen.«

In den kommenden Wochen werden die Schüler auch Interessantes über die Bildrestaurierung erfahren und sich mit dem Aufbau eines Bildes, mit Blickachsen und Schatten beschäftigen.
Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das sächsische Kultusministerium und das Projekt »PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale«.

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