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Riesaer bleiben treu

Riesa. Trotz aller Einschränkungen im Corona-Jahr haben die Riesaer 661,8 Kilogramm Kerzenreste zusammengetragen, um die Arbeit der Diakonie zu unterstützen.

Der Kistenstapel mit den Kerzenresten für die Wachsverarbeitung der Diakonie war deutlich kleiner als in den vergangenen Jahren - aber dennoch beachtlich.

Etwas mehr als 660 Kilogramm wurden fast ausschließlich von Privatpersonen zusammengetragen, weil die Hotels und Gaststätten wegen der Vorschriften zur Coronapandemie viele Monate des Jahres geschlossen bleiben mussten.

Dennoch konnten der Behindertenwerkstatt der Diakonie und der Schülerfirma »Jona« der Johanne-Nathusius-Schule viele Kisten voller buntes Wachs übergeben werden. »Wir sind sehr froh, dass die Riesaer auch in diesem schwierigen Jahr an unserer Aktion festgehalten  und sich an der Sammlung beteiligt haben«, erklärt Andree Schittko, Centermanager der Elbgalerie und Mitglied im Stadtbahnverein.

Auch wenn die Kerzenreste etwas kleiner geworden sind, können die Kinder und Jugendlichen der Schule in Skäßchen daraus sehr schöne neue Kerzen herstellen oder die Kaminanzünder oder Gartenfakeln in der Behindertenwerkstatt in Großenhain produziert werden. Beides ermöglicht zusätzliche Einnahmen und eine wichtige Aufgabe für die Schüler und Mitarbeiter. »Für unsere Schüler ist die Mitarbeit in der schuleigenen Firma »Jona« eine wichtige Herausforderung. Sie sind von Beginn bis zum Ende am gesamten Produktions-, Vermarktungs- und Versandprozesses beteiligt und lernen wichtige Fähigkeiten auf dem Weg ins Berufsleben«, erklärt die neue praktische Leiterin Jana Hübner.

Übrigens, ist die neue Kerzensammlung bereits schon wieder gestartet. Also wer jetzt noch etwas Wachs findet, kann es bereits (nach Wiederöffnung) in der Riesa-Information, im Hotel »Mercure« oder in der Elbgalerie abgeben. Denn die Aktion wird es auch im nächsten Jahr wieder geben!

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