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Schulneubau kann starten

Meißen. Der Neubau der 4. Grundschule am Aritaring kann im Herbst starten. Die Fördermittel sind da.

Anfang September ging bei der Stadt der Förderbescheid der Sächsischen Aufbaubank über 1,84 Millionen Euro ein. Damit kann der Bau der neuen 4. Grundschule am Aritaring starten.

Spätestens nach den Sommerferien 2019 soll der Neubau als Ausweichstandort für die Questenberg-Grundschule zur Verfügung stehen. Der Terminplan ist eng gestrickt. Auch eine erste Klasse der neuen Grundschule soll bereits ab Herbst 2019 dort eingeschult werden.

Ab 2021 – nach dem Auszug der Questenbergschüler – ist dann der reguläre Schulbetrieb als zweizügige Grundschule geplant. »Wir freuen uns, dass wir gerade einmal neun Monate nach der Freigabe der Mittel durch den Stadtrat nun schon an die Auftragsvergabe für das Gebäude gehen können«, so Oberbürgermeister Olaf Raschke. »Das haben wir sowohl den schnellen Bearbeitern der Förderanträge als auch der guten Arbeit der Planer zu verdanken.« Maßgeblich verantwortlich für die Planungen sind das Architekturbüro Thomas Bretschneider für die Objektplanung und das Büro Klett Ingenieur GmbH aus Meißen für die Haustechnik sowie die Landschaftsarchitekten LA 21 aus Dresden für die Außenanlagen. Den Bau der Turnhalle hat das Meißner Planungsbüro Hauswald unter seiner Regie sowie das Büro Klett Ingenieur GmbH die Haustechnik.

Die Arbeiten am Schulobjekt beginnen mit der Werkplanung beim Modulbauhersteller. Für die Turnhalle ist der Start der Arbeiten Ende Oktober vorgesehen. Morgen, am 26. September, entscheidet der Stadtrat über die Vergabe der Bauleistungen für Schule und für die Rohbauleistungen der Turnhalle. Bauvorhaben Die vierte Grundschule soll auf 8000 Quadratmeter am Aritaring in Meißen- Bohnitzsch entstehen und Platz für 224 Kinder bieten. In den drei Etagen des Modulbaus sind Schul- und Klassenräume sowie flexibel nutzbare Fachräume angeordnet.

Im Erdgeschoss befinden sich Mensa und Ausgabeküche, während Lehrer und Schulleitung im ersten Obergeschoss einziehen werden. Die geplante Einfeldhalle können außerhalb des Schulsports auch Sportvereine nutzen. Für die Halle sind rund 2 Millionen Euro eingeplant.

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