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Sparkasse und WochenKurier helfen

Meißen. 31 Vereine im Landkreis Meißen erhalten von der Sparkasse Unterstützung für ihre Projekte.

Im zweiten Halbjahr hat die Sparkasse Meißen 31 Vereine durch die Ausschüttung der PS-Lotterie glücklich gemacht. In der vergangenen Woche konnten die Vertreter der Sport-, Kultur- und Heimatvereine sowie zahlreicher gemeinnütziger Institutionen die Zuwendungen aus dem Zweckertrag der PS-Lotterie in Empfang nehmen.

Erstmals wurden auch Vereine bedacht, die bisher noch keine Sparkassenkunden sind. Damit öffnet sich die besondere Spendenaktion für alle Ehrenamtler im Landkreis Meißen. Im gesamten Jahr 2018 gehen 95.044,50 Euro an 59 gemeinnützige Vereine. Am Dienstag erhielten 31 Vereine eine Förderzusage, die sich über den WochenKurier beworben hatten. In den nächsten Wochen werden noch an weitere 28 Vereine auf den Weihnachtsmärkten in Großenhain und Meißen Förderzusagen übergeben.

Erfolgreiche Kooperation

Im Frühjahr hatte die Sparkasse Meißen gemeinsam mit dem WochenKurier den »VereinsAward 2018 – Sparkasse hilft Vereinen« ausgelobt. Fast 100 Vereine sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihre Projekte eingereicht.

Echte Hilfe fürs Ehrenamt

Unter anderem konnte auch das Kinder- und Jugendhaus RIEMIX/ Outlaw Riesa gGmbH eine Förderzusage entgegennehmen. Die Zirkuskinder bildeten den Auftakt für die Veranstaltung mit einem kleinen Kulturprogramm. Neben dem Kinderhaus Altkötzschenbroda, die eine Wackelbrücke im Hof anschaffen möchten, wurden auch die Hundesportvereine in Ermendorf und Meißen-Nassau bei der Anschaffung von Hundeboxen und einen Rasentraktor unterstützt. Der Historische Scharfenberger Silberbergbau e.V. kann sich weitere historische Trachten anschaffen. Der Geldlehrer e.V. schaffte neue Taschenrechner und Lehrbücher an. Sportvereine – wie der SV Strehla oder der TSV Merschwitz - freuten sich über neue Kleinfeldtore oder Trainingsanzüge und der SV Königsblau Strehla möchte nach dem Sturmtief »Friederike« im Frühjahr neue stabile Ballfangnetze kaufen. Die Freude bei den Vertretern der Vereine war groß, als Reiner Schikatzki, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Meißen erklärte: »Hauptanliegen der PS-Lotterie ist es, einerseits das Sparen für sich selbst und anderseits die Mittel aus den verkauften Losen, die wir so für die Region, also die Unterstützung gemeinnütziger Vereine, zur Verfügung stellen können«, fügte er an.

Transporter als Geschenk

Als Höhepunkt wurde der 9. Transporter, den die Sparkasse von der Lotteriegesellschaft zur Verfügung gestellt bekommen hat, vergeben. Der DLRG Bezirk Niederes Elbtal e. V., Ortsgruppe Meißen, nahm mit großer Freude den Opel Vivaro Combi 1.6 BiTurbo Diesel entgegen. Wir wünschen gute Fahrt. Möglich wurde die Ausschüttung durch das PS-Lotterie-Sparen der Sparkasse. Die Teilnehmer Sparen einen Teil des Losbetrages an und nehmen mit dem anderen Teil an einer Auslosung teil. Der so eingenommene Anteil wird jährlich an Vereine gegeben. Die Verwendung der Mittel des PS-Zweckertrages ist neben Spenden- und Sponsoringgeldern sowie Mitteln aus der Meißner Sparkassen-Stiftung ein wichtiger Teil der Fördermaßnahmen der Sparkasse Meißen.

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Tote Wasservögel am Quitzdorfer Stausee

Quitzdorf am See. Am Uferbereich des Quitzdorfer Stausees sind in den vergangenen Tagen mehrere tote Wasservögel gefunden worden. Deshalb bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz dringend den Uferbereich des Stausees zu meiden. Hintergrund ist die aktuell in hoher Zahl in Deutschland nachgewiesene Geflügelpest in den Wildvogelbeständen. „Jegliches tot aufgefundene Wassergeflügel sollte grundsätzlich nicht angefasst werden“, teilt das Landratsamt mit. Wer selbst tote Tiere entdeckt, sollte diese dem Veterinäramt unter veterinaeramt@kreis-gr.de melden. Bereits am 15. Januar waren teile des Landkreises per Allgemeinverfügung zum Risikogebiet der Geflügelpest erklärt worden. In den betroffenen Gebieten muss Geflügel aufgestallt werden.  Seit September vergangenen Jahres sind in Deutschland über 500 Fälle von Geflügelpest (HPAI-hochpathogener aviärer Influenza) aufgetreten. Über 300000 Tiere aus Nutzgeflügelbeständen mussten seitdem bereits getötet werden. Mitte November wurde in Torgau der erste Fall in Sachsen bei Wildenten nachgewiesen, wenig später, am 24. Dezember kam es zu einem Ausbruch in einer Gänsehaltung bei Grimma. Vier Tage später wurde ein weiterer Ausbruch in einer Hühner-Haltung bei Grimma festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), hatte bereits im Oktober eine erhöhte Wachsamkeit gegenüber Wildvogel-Totfunden und eine Überprüfung der Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelhaltungen empfohlen. „Vorbeugen ist immer besser, als später Tierseuchenbekämpfung durchführen zu müssen“, so der Präsident des FLI, Prof. Thomas C. Mettenleiter, damals. Gefahr für den Menschen? „Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. HPAIV, aber auch einige LPAIV können bei Exposition gegenüber einer hohen Infektionsdosis auch auf den Menschen übertragen werden und dort tödlich verlaufende Erkrankungen auslösen“, schreibt das FLI aus seiner Website. Allerdings ist eine Übertragung nach derzeitigen Erkenntnissen nur bei „engem Kontakt mit erkrankten oder verendeten Vögeln sowie deren Produkten oder Ausscheidungen“ möglich, schreibt das Robert Koch-Institut. In Deutschland sind laut RKI bisher keine Erkrankungen beim Menschen nachgewiesen worden. Trotzdem nochmals der Hinweis: Sollten Sie tote Wasservögel finden, fassen Sie diese nicht an. Melden Sie den Fundort dem Veterinäramt: veterinaeramt@kreis-gr.de. Am Uferbereich des Quitzdorfer Stausees sind in den vergangenen Tagen mehrere tote Wasservögel gefunden worden. Deshalb bittet das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz dringend den Uferbereich des Stausees zu meiden.…

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