Andre Schramm

Stadtmuseum. "Bärische" Weihnachtsausstellung

Meißen. Die Prominenz ist in der Stadt: Cindy aus Marzahn, ABBA, Zwingertrio und viele mehr warten im Stadtmuseum Meißen auf Besucher. Die Protagonisten der neuen Weihnachtsausstellung stammen allesamt aus den Händen der Dresdner Designerin Brigitte Sprenger.

Große Bären und kleine, bekannte und fremde, alte und neue, traurige und fröhliche haben das Meißner Stadtmuseum zur diesjährigen Weihnachtsausstellung erobert. Die Plüschteddys haben trotz ihrer Unterschiede alle etwas gemeinsam ? sie sind handgefertigte Unikate.

Etwa 370 Exponate hat die Designerin Brigitte Sprenger mit nach Meißen gebracht. Die Liebe zu ihrem plüschigen Hobby hat sie durch Zufall entdeckt. "Eine Freundin zeigte mir einen selbstgemachten Teddy und ich dachte, dass kannst du auch", erinnert sich die Dresdnerin. Über die Jahre wuchs ihre Teddyfamilie auf über 500 Mitglieder an. Inzwischen, so schmunzelt sie,  sei auch ihr Mann Teddyfreund  ? notgedrungen.

"Das Schöne an den Exponaten ist, dass jeder Teddy etwas darstellt und eine ganz eigene Geschichte hat. Meistens steckt sehr viel Witz dahinter", freut sich Museumsleiterin Martina Fischer. Die Ausstellung sei daher sowohl für Kinder als auch Erwachsene bestens geeignet. Dynamofan, Harry Potter, August der Starke, Marilyn Monroe, selbst Ilse Bähnert und Herr Zieschong haben es in die Bärenschau geschafft.

Die Ideen für ihre kleinen Lieblinge holt sich die Dresdnerin aus dem täglichen Leben oder dem Fernsehen. "Sechs bis acht Stunden dauert in der Regel die Geburt eines Bären, je nach Größe und Methode", sagt sie. Ergänzt wird die Ausstellung durch Puppengeschirr aus Porzellan und Keramik ? eine Leihgabe der Sammlerin Lisa Lindemann aus Flöha. Hintergrund, so erklärte Martina Fischer, sei das Museumsjahr 2013, welches unter dem Titel Keramik steht.                    

 

Brigitte Sprenger kam zur Eröffnung der Teddy-Ausstellung ins Stadtmuseum. Ihre Plüschbären werden bis zum 19. Januar zu erleben sein. Begleitet wird die Schau von einem bunten Mitmachprogramm für Kinder.                                     Foto: Schramm

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