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Riesaer Trödelmarkt soll stattfinden

Riesa. Familie Schöne verschiebt Januarmarkt ins Frühjahr.

Traditionell findet seit 2014 Anfang Januar der beliebte Spenden-Trödelmarkt der Familie Schöne in Merzorf statt. Dabei konnten bereits erfolgreich unter anderem Projekte von dem Tierpark Riesa, Lebenshilfe und Kinderheim Strehla unterstützt werden.

Diesen Sommer wurden zwei vom Spenden-Trödelmarkt finanzierte Schaukeln bei der Kita »Mischka« eingeweiht. Auch 2021 sollte der Spenden-Trödelmarkt wieder Anfang Januar stattfinden. Seit September arbeitete das Organisationsteam um Sven Schöne an den Plänen - Anmeldung bei der Stadtverwaltung, Hygienekonzept, Sponsorensuche, Erstellen des Unterhaltungsprogramms etc. Nur hat sich leider an der Corona-Lage gar nichts verbessert. Das Trödelteam der Familie Schöne hält sich an das Versprechen 2021 einen Trödelmarkt für den Verein Sternwarte Riesa e.V. durchzuführen. Daher wird der für Januar geplante Trödelmarkt lediglich ins Frühjahr verschoben und soll auf dem Gelände der Freizeitinsel in Merzdorf stattfinden. Auf dem Sternwartengelände sollen barrierefreie Toiletten und Räume für Ausstellungen und Vorträge entstehen. Der Kontakt des Trödelteams zur Sternwarte besteht bereits seit 2016, deshalb unterstützt Familie Schöne gern erneut das Vorhaben der Sternenfreunde.

Das Merzdorfer Trödelteam steht bereits in Kontakt zu Sponsoren und sammelt im Vorfeld des Marktes Spenden für das Projekt »Vereinsräume«. Über die Kontodaten direkt zum Verein kann das Vorhaben unterstützt werden (Verwendungszweck »Vereinsräume«). In Absprache mit dem Verein kann auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

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Stadtrat Appel: Lasst die Innenstädte nicht sterben

Bautzen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie Kultureinrichtungen wieder unter nachvollziehbaren Inzidenzwerten und Hygienekonzepten zu ermöglichen, ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zu gewährleisten, Unterstützungsprogramme des innerstädtischen Handels voranzutreiben sowie umfassende Schnelltests von Schülern, Kitakindern, Lehrern und Erzieher zu ermöglichen. Abwägung von Gesundheitsschutz und Freiheit der Berufsausübung In dem Schreiben heißt es: „Gesundheitsschutz und Bekämpfung der Pandemie sind wichtig, die Gefahren durch das Corona-Virus sind nicht zu unterschätzen. Gerade deshalb muss eine Abwägung von Lockerung und Lockdown stetig erfolgen. Gesundheitsschutz darf nicht um jeden Preis gegen die grundrechtlich geschützte Freiheit der Berufsausübung ausgespielt werden“. Supermarktketten haben geöffnet, der Einzelhandel jedoch nicht Kritisiert wird auch, dass es nicht zu rechtfertigen sei, dass die Menschen unter wichtigen Auflagen - wie das Tragen von FFP2-Masken – in Supermärkten einkaufen gehen können, aber innerstädtische Einzelhandelsgeschäfte nicht öffnen dürfen. Ziel des Apelles ist es, ein Umdenken bei den Verantwortlichen von Bund und Länder zu erreichen. Der Beschluss wurde im Stadtrat mit 22 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen beschlossen. Der gestern tagende Stadtrat beschloss in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister einen dringenden Apel an Bund und Länder zu richten. Die Liste der Forderungen ist lang: So wird der Wunsch laut, die Öffnung des Handels, der Gastronomie sowie…

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