Neues Testcenter im Kino

Meißen. Die kostenfreien Schnelltests sollen künftig eine immer wichtigere Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie spielen. Darum gehen auch in Meißen weitere Testcenter an den Start. So sind in den Räumen neben der Tourist-Information am Markt 3 sowie im Meißner Kino am Theaterplatz 14 ab sofort die kostenlosen Tests möglich. Geöffnet haben die Testcenter von Montag bis Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer testet? Betrieben werden beide Stationen in Zusammenarbeit mit DRK Meißen. Während die Station am Markt mit Unterstützung des Gewerbevereins und der Stadt Meißen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Cafés eingerichtet wurde, stellt am Theaterplatz der Filmpalast Meißen Räume und auch Personal. »Ich freue mich, dass es uns mit den Partnern DRK, dem Filmpalast Meißen und dem Gewerbeverein Meißen gelungen ist, in kürzester Zeit zwei Stationen in der Meißner Altstadt öffnen zu können«, so Wirtschaftsförderer Martin Schuster. »Ein Dank gilt dabei auch den Ehrenamtlichen, welche sich dafür extra noch heute haben schulen lassen, so dass sie ab Montag vor Ort die Tests durchführen können.« Das Personal besteht vorrangig aus Mitarbeitern der »Müller Restaurants«, des Meißner Kinos, Mitgliedern des Gewerbevereins und Mitgliedern der Seniorenvertretung.« Wofür wird der Test gebraucht? »Da die Kunden für den Besuch von Geschäften und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen einen Schnelltest benötigen, ist die Einrichtung der beiden Stationen gleichzeitig eine wichtige Unterstützung für die Gewerbetreibenden der Meißner Altstadt«, erklärt der Wirtschaftsförderer. Er selbst hatte in den letzten Tagen intensiv daran gearbeitet, die beiden Teststationen auf die Beine zu stellen. Für die Betreibung und Organisation von Teststationen sucht das DRK auch weiterhin Ehrenamtliche, welche gegen die Zahlung einer Aufwandsentschädigung in den Testcentern arbeiten. Interessierte können sich gern beim DRK Kreisverband Meißen e.V., Bergstraße 8, 01662 Meißen melden. Testcenter in der Region Meißen An insgesamt 18 Standorten werden im Landkreis derzeit kostenlose Schnelltestmöglichkeiten angeboten, u.a. Testzentrum Boxdorf, Dresdner Straße 23 (mit Anmeldung: 0173/3945055 oder www.coronatestpunkt.de) Corona-Testzentrum Coswig, Neucoswiger Straße 21 Meißen: Schnelltest-Ambulanz am Elblandklinikum Meißen, Nassauweg 7 Meißen: Zahnarztpraxis Kutschker, Kurt-Hein-Straße 23 (mit Anmeldung: 03521/32324) Meißen: Testzentrum DRK Meißen, Zaschendorfer Str. 19 Meißen: Moritzapotheke Meißen, Zaschendorfer Str. 23, mit Anmeldung: 03521/738648 Moritzburg: Lindengarten, Schloßalle 44, mit Anmeldung: 0173/3945055 Niederau/Oberau: Vereinshaus Oberau, Thomas-Müntzer-Ring 7A, mit Anmeldung: 0173/3945055 Nossen: Testzentrum, Waldheimer Straße 33 Priestewitz: Testzentrum Sport- und Mehrzweckhalle, Strießener Str. 3, Radebeul: Corona Testzentrum Radebeul/Lößnitzapothke Radebeul, Meissner Str. 79, mit Anmeldung: Tel. 0351/30923050 Radebeul: Apotheke am Westbahnhof, Bahnhofstr. 15 Radebeul: Adler Apotheke, Moritzburger Straße 13, Radeburg: Testzentrum, F.-L.-Jahn-Allee 9 Eine Liste aller Testcenter unter: Landkreis Meißen - Coronavirus (www.kreis-meissen.org).Die kostenfreien Schnelltests sollen künftig eine immer wichtigere Rolle bei der Bekämpfung der Pandemie spielen. Darum gehen auch in Meißen weitere Testcenter an den Start. So sind in den Räumen neben der Tourist-Information am Markt 3 sowie im…

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Meißen überschreitet 200-Inzidenz

Meißen. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind 546 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 62 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden zehn auf der Intensivstation behandelt. Weiterhin unverändert beläuft sich die Zahl der Verstorbenen auf bislang insgesamt 572 Personen. Der 7-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt heute 215,5. Damit wurde die Marke von 200 erstmals seit 22. Januar 2021 wieder überschritten. Auswirkungen auf die derzeit geltenden Regelungen hat dies vorerst nicht. So wären bspw. bei einer fünf Tagen andauernden Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 Versammlungen auf eine Teilnehmerzahl von maximal 200 Personen begrenzt. Die durch den Landkreis Meißen entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung am 6. April 2021 ermöglichten Öffnungsschritte sind erst aufzuheben, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 mit an COVID-19 Erkrankten belegten Krankenhausbetten auf der Normalstation im Freistaat Sachsen überschritten wird. Mit Stand 13. April betrug die Bettenauslastung laut offizieller Website des Freistaates Sachsen 1.205, jedoch mit steigender Tendenz. Im Landkreis Meißen haben nunmehr vier weitere Testzentren eröffnet: Im Testzentrum Markthalle Staucha (Thomas-Müntzer-Platz 2) werden von Montag bis Freitag jeweils von 6 bis 9 Uhr und von 15 bis 17 Uhr kostenlose Schnelltests durchgeführt. Das Testzentrum in Lommatzsch (Oschatzer Straße 2) hat von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Zwei weitere Testzentren bieten auch in der Stadt Meißen kostenlose Schnelltestmöglichkeiten an: Sowohl das Testzentrum Meißen Markt (Markt 3) als auch das Testzentrum Meißen Filmpalast (Theaterplatz 14) haben von Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Adressen, Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten aller nunmehr 22 Testzentren im Landkreis finden Interessierte auf der Website des Landkreises Meißen www.kreis-meissen.de unter Landratsamt – Gesundheitsamt – Coronavirus. Gegenüber gestern sind im Landkreis Meißen weitere 120 positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete Personen hinzugekommen. Damit gibt es bislang insgesamt 14.991 positiv getestete Personen. Von diesen befinden sich gegenwärtig 753 Personen in…

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Langeweile, Frust, Ängste?

Sachsen. Die Corona-Krise hat sich auf den Alkohol- und vor allem den Tabakgebrauch Jugendlicher und junger Erwachsener stärker ausgewirkt als auf den Konsum älterer Menschen. Das zeigt ein Generationen-Vergleich aus einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach trinkt jeder achte 16- bis 29-Jährige seit der Pandemie mehr Alkohol, unter den 50- bis 69-Jährigen hingegen jeder Zehnte. Mit Blick auf den Tabakkonsum klafft die Schere noch sehr viel weiter auseinander: Jeder Dritte unter den jüngeren Rauchern gibt an, seit Corona häufiger zur Zigarette zu greifen. Unter den Älteren sagt dies hingegen nur jeder Vierzehnte. Die Befragung zeigt also, dass Jugendliche und junge Erwachsene seit Corona zunehmend regelmäßiger Alkohol konsumieren und vor allem mehr rauchen, wohingegen die Generation 50 plus dies bereits vorher schon getan hat. Griff zur Flasche aus Langeweile, Frust und Perspektivlosigkeit Dies belegen auch weitere Ergebnisse: Demnach geben 30 Prozent der 16- bis 29-Jährigen an, vor der Krise nur zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel bei Partys getrunken zu haben. Nur zwölf Prozent sprechen hingegen von mehreren Tagen in der Woche. »Da besondere Gelegenheiten seit Corona fehlen, greifen junge Menschen nun häufiger zu Bier, Sekt und Co. - offenbar auch aus Langeweile, Frust und Perspektivlosigkeit«, sagt KKH-Suchtexperte Michael Falkenstein. Unter den 50- bis 69-Jährigen genehmigte sich hingegen bereits vor der Pandemie jeder Dritte mehrmals wöchentlich Alkohol. Deutlich weniger taten dies hingegen nur zu besonderen Gelegenheiten. Das bedeutet, dass diese Generation ihr Konsumverhalten seit der Pandemie offenbar kaum verändert hat. Auch unter den Rauchern zeigt der Generationenvergleich, dass vor der Pandemie deutlich mehr Ältere bereits regemäßig zum Glimmstängel griffen (23 Prozent) als Jüngere (sechs Prozent). Krise trifft junge Leute in der Schlüsselphase ihres Lebens »Dass vor allem junge Menschen seit der Pandemie mehr trinken und vor allem rauchen, ist besorgniserregend«, sagt Michael Falkenstein. »Denn die große Gefahr ist, dass aus dem vermehrten Konsum während einer schweren Phase wie jetzt in der Corona-Krise eine Gewohnheit wird und dadurch das Risiko für eine Abhängigkeit entsteht.« Ein Rückschritt also, denn innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor der Pandemie war die Zahl der Diagnosen mit Blick auf Alkohol- und Tabakmissbrauch gerade bei den 15- bis 19-jährigen KKH-Versicherten gesunken: um 10 beziehungsweise um knapp 15 Prozent. Entscheidend sei, nicht den Konsum selbst, sondern die Ursachen dafür zu bekämpfen, etwa psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen, die sich in einer Krisensituation noch einmal mal verstärken können, betont Falkenstein. »Die Krise trifft viele junge Menschen in einer Schlüsselphase ihres Lebens - zwischen Schulabschluss und Ausbildung, zwischen Reisezeit und Studium, zwischen Studienabschluss und erstem Job, auf den ersten Stufen der beruflichen Karriereleiter.« Die Corona-Krise hat sich auf den Alkohol- und vor allem den Tabakgebrauch Jugendlicher und junger Erwachsener stärker ausgewirkt als auf den Konsum älterer Menschen. Das zeigt ein Generationen-Vergleich aus einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH…

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