Familienzentrum bietet Einkaufsservice an

Freital. Die aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen besonderen Service an. „Wir gehen für Risikogruppen, das heißt Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen in Quarantäne aber auch für Alleinerziehende in Freital und Umgebung einkaufen“, erzählt Katrin Hollube, Leiterin des Familienzentrums. Gemeinsam mit der Koordinatorin der Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe Martina Siegert und weiteren ehrenamtlichen Helfern des Familienzentrums notiert sie die Einkaufswünsche der Betroffenen und bringt ihnen das Gewünschte nach Hause. Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, meldet sich von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351/6441539 oder im Notfall außerhalb dieser Zeiten unter 0176/55635104 und gibt seinen Einkaufszettel durch. Unter 0176/55635104 werden auch Einkaufsanfragen per WhatsApp bearbeitet. Am darauffolgenden Tag werden die Einkäufe geliefert, die an der Haustür bar bezahlt werden. Aktuell werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die zeitliche Kapazitäten haben, über einen eigenen PKW und Handy verfügen und nicht zu einer Risikogruppe gehören. Interessenten melden sich ebenfalls unter den genannten Telefonnummern. Wer einfach mal jemanden zum Reden braucht, kann diese Telefonnummern auch wählen. Die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums haben ein offenes Ohr und vermitteln gegebenenfalls hilfreiche Kontakte. Claudia TracheDie aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen…

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"Spieltrieb" – Ausstellung im Rathaus Heidenau

Heidenau. Voraussichtlich ab 20. April ist im Rathaus Heidenau eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Spieltrieb“ zeigen Pedro und Brigitta M. Arnold ihre Arbeiten. „Von mir werden etwa 90 Zeichnungen  verspielter Tiere zu sehen sein, die ein Musikinstrument oder auch mit anderen Dingen, zum Beispiel Spaghetti spielen“, erzählt Peter Götz, alias Pedro. Ergänzend dazu stellt Brigitta M. Arnold rund 50 ihrer Werke aus, Buntstiftzeichnungen sowie Bilder, die sie mit alkoholischer Tinte gezeichnet hat. Sie spielt gern mit den verschiedenen Techniken, Farben und Formen. Besonders die Wirkung der alkoholischen Tinte fasziniert sie: „Diese Tinte macht was sie will. Man muss sich oft überraschen lassen, was daraus wird. Der Farbe bei ihrem Spiel zuzuschauen, begeistert mich.“ Während Brigitta M. Arnold in Sachsen aufgewachsen ist und schon viele Jahre in Dohna lebt, ist Pedro erst vor rund anderthalb Jahren nach Pirna gezogen. Er stammt aus Südbaden und lebte zuletzt in Stuttgart. „Vor etwa 19 Jahren habe ich den Entschluss gefasst, mich eines Tages ganz der Kunst zu widmen“, erzählt Pedro. „Darauf habe ich gezielt hingearbeitet und gespart. Vor anderthalb Jahren war es dann soweit, dass ich meinen Plan in die Tat umsetzen konnte.“ Seit Anfang der 1990er Jahre reiste er als Ingenieur beruflich oft nach Sachsen und war sowohl von der Architektur einzelner Städte, wie Meißen und Pirna begeistert, aber auch von der Natur. „Die Sächsische Schweiz und die Elbe sind für mich als Künstler inspirierend.“ Bereits als Kind interessierte er sich für ernste Kunst. Sein Kunstlehrer in  der dritten Klasse hatte großen Anteil daran. Pedro ist als Kind mit Papier aufgewachsen, da sein Vater als Schriftsetzer eine eigene Druckerei besaß. Mit den Jahren entwickelte sich Pedro zu einem kabarettistischen Zeichner. Er zeichnet sowohl gegenständliche Bilder, als auch Karikaturen, wobei Tiere bei ihm im Mittelpunkt stehen. Mit Tusche, Aquarell- und Acrylfarben, aber auch mit Farbstiften und Eddings lässt er seine teils witzigen teils ernsten  Karikaturen Strich für Strich entstehen. Mit der Zeit ist der „Rabe“, von ihm unbeabsichtigt, sein Markenzeichen geworden. „Raben sind faszinierende Vögel, mit denen man vom Gesichtsausdruck her vielfältig arbeiten kann“, erklärt er. Mitte 2019 hat er auch die Sächsische Schweiz zeichnerisch erobert. Dem voraus gingen in den letzten Jahren zwei mehrtägige Wanderungen entlang des Malerweges sowie der Sächsischen Weinstraße von Pirna nach Meißen.  2019 zeigte er im Pirnaer Rathaus unter dem Titel „Pedro stellt sich vor“ bereits 100 seiner Bilder. Er ist Mitglied im Kunstverein Sächsische Schweiz und einer der 14 Künstler, die seit Ende Februar die Galerie Vielfalt in Pirna betreiben. Brigitta M. Arnold ist Vorsitzende des Kunstvereins und Initiatorin dieser Gemeinschaftsgalerie. Seit 2003 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, nachdem sie mehrjährige Studien und praktische Arbeiten im Bereich Gemälderestaurierung absolviert hat. Neben den Buntstiftzeichnungen in kleinen Formaten, in die sie viel Zeit und Energie steckt, stehen große Wandmalereien, die sie seit vielen Jahren für öffentliche und private Auftraggeber umsetzt. Diese sind aufgrund der Größe nicht nur künstlerisch sondern auch körperlich eine Herausforderung. Außerdem beschäftigt sie sich mit Schmuckgestaltung. „Ich sammle gern Naturobjekte, wie Muscheln, Steine oder Treibholz am Strand“, irgendwann habe ich mir überlegt, dass ich daraus auch etwas gestalten könnte. Neben Ketten und Ohrringen, probiert sie sich aktuell an Lampen aus Peddigrohr, Treibholz und Seidenpapier. Wer ihre Arbeiten genauer kennenlernen möchte, besucht sie einfach in ihrem Atelier in Dohna, sobald das wieder möglich ist. www.artwork.dohna.net https://die-zeichnung.de/ Claudia TracheVoraussichtlich ab 20. April ist im Rathaus Heidenau eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Spieltrieb“ zeigen Pedro und Brigitta M. Arnold ihre Arbeiten. „Von mir werden etwa 90 Zeichnungen  verspielter Tiere zu sehen sein, die ein…

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Mit Kunst etwas ausdrücken

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Lichtdurchflutet ist die Wohnung von Antje Menzel, die ihr gleichzeitig als Atelier dient. An den Wänden hängen verschiedenartige Collagen: Darstellungen der griechischen Mythologie in schwarz-weiß und farbige Collagen, die Elemente der Natur oder Figurationen zeigen. „Ich  habe immer Bilder im Kopf“, erzählt die Künstlerin. „Manchmal fertige ich vorher eine Skizze an, oft entstehen die Bilder und Figuren der Collage während des Arbeitens. Auch in der Literatur finde ich Inspiration.“ Antje Menzel war schon immer künstlerisch aktiv. Ihr Vater hatte antiquarische Bücher gesammelt meist mit Illustrationen. Diese haben sie bereits in jungen Jahren inspiriert. „Den Drang, mich künstlerisch auszudrücken, hatte ich schon immer“, erzählt die 46-jährige gebürtige Dresdnerin, die seit einigen Jahren in Freital lebt. Früher hat sie parallel zu ihrer Berufstätigkeit, gezeichnet und grafisch gearbeitet. 2007 lernte sie die Bildhauerin Susanne Voigt kennen und erhielt durch sie erste Anregungen für serielle Arbeiten mit Tusche. „Mit dieser Begegnung entwickelte sich meine künstlerische Laufbahn“, so Antje Menzel. „Doch irgendwie fehlte mir noch der richtige Rahmen.“ So erlernte sie von 2010 bis 2011 in einem künstlerischen Fernstudium an der Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF) die Grundtechniken des Zeichnens. Anschließend bis 2013 absolvierte sie eine Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin mit Schwerpunkt Grafik an der SABEL-Fachoberschule in Freital. Eines Tages sah der Maler, Grafiker und Bildhauer Hermann Naumann aus Dittersbach-Dürrröhrsdorf ihre Grafiken und fragte sie, ob sie bei ihm den Punzenstich erlernen möchte. Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvierte sie zwei dreiwöchige Praktika bei ihm, bei denen sie sich mit verschiedenen Techniken, wie Radierung, Holz- und Linolschnitt beschäftigte. Ein besonderer Schwerpunkt war jedoch der Punzenstich, eine Arbeitstechnik aus dem 15. Jahrhundert. Mit der Punze, einem Stahlstift, schlägt man Punkte auf eine Kupferplatte und lässt so nach und nach ein Bild entstehen. „Das Spannende daran ist, das es eine seltene Technik ist, die viel Ausdauer und Geduld erfordert und daher eine meditative Wirkung hat. Faszinierend ist für mich aber auch, dass ich dabei mit dem kleinsten grafischen Element, dem Punkt arbeiten kann.“ Die intensive Arbeit mit Hermann Naumann bedeutet ihr sehr viel. Noch heute ist der inzwischen 90-Jährige  ihr Mentor und schaut immer mal wieder über ihre Arbeiten. Seit 2013 zeigt Antje Menzel ihre Werke regelmäßig in Ausstellungen in Pirna, Freital und der näheren Umgebung. Seit Kurzem ist sie eine der 14 Künstler, die in Pirna die Ende Februar an der Barbiergasse 19 eröffnete Galerie Vielfalt betreiben. „Mich hat Brigitta M. Arnold beim letzten Tag der Kunst in Pirna angesprochen und gefragt, ob ich an so einer Galerie mitwirken möchte“, so Antje Menzel. „Die Idee hat mich begeistert. Die Vielfalt der Kunst in der Galerie finde ich toll. Aber auch die Kommunikation unter den Künstlern sowie die Gespräche mit den Galeriebesuchern sind für mich bereichernd.“ Doch genau diese Kommunikation fehlt ihr im Augenblick. Aufgrund der aktuellen Situation um das Coronavirus ist die Galerie bis auf weiteres geschlossen. Auch eine für Ende März geplante Ausstellung in der Pirnaer Galerie „Spontan“ mit Werken von Antje Menzel ist vorerst verschoben. „Ich bin sehr froh darüber zu Hause arbeiten zu können. Da ich eine eigene Druckpresse habe, kann ich meine Grafiken selbst drucken und wie derzeit gefordert die sozialen Kontakte meiden“, so Antje Menzel. Sie hofft, dass ihre Ausstellung in der Dresdner Bienert-Mühle am 6. September planmäßig eröffnet werden kann. Bis dahin heißt es gesund bleiben und zu Hause so kreativ wie möglich zu sein. Claudia TracheLichtdurchflutet ist die Wohnung von Antje Menzel, die ihr gleichzeitig als Atelier dient. An den Wänden hängen verschiedenartige Collagen: Darstellungen der griechischen Mythologie in schwarz-weiß und farbige Collagen, die Elemente der Natur oder…

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Tür auf nur mit Tuch

Königstein/Sächs. Schw.. Die Landbäckerei Schmidt GmbH Königstein OT Leupoldishain ergreift zusätzliche Hygienemaßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Bei nichtautomatischen Eingangstüren sollen Tücher den direkten Kontakt zur Türklinke bzw. Öffnungsstange der Glastüren vermeiden. So werden Kunden, die in der Filiale auf der Schuhgasse 10 (Dohnaische Straße) in Pirna einkaufen, seit Montag, 23. April, angehalten, die Ladeneingangstür nur noch mit einem Tuch in der Hand zu öffnen und die Edelstahlstange nicht direkt anzufassen. Dazu haben die Angestellten einen Hinweis sowie eine entsprechende Vorratspackung an die Außenscheibe des Geschäftes angebracht. Auf dem Zettel steht: „Bitte zum Öffnen bzw. Schließen der Tür ein Tuch verwenden! Bitte haben Sie Verständnis und nehmen Sie das benutzte Tuch mit! Vielen Dank!“ Im Foto praktizieren dies David (25) und Patricia (21). Diese Verfahrensweise hat die Landbäckerei Schmidt in allen Filialen bei denen Kunden, die Tür mit eigener Kraft selber öffnen müssen, aus Eigeninitiative eingeführt. „Wir hoffen, dass die Kunden das auch annehmen und auch nutzen“, sagt Bäckerei Chef John Arko. „Was wir allerdings nicht garantieren können, wie lange es diese Tücher noch gibt…“ Damit sich zeitgleich nur eine begrenzte Kundenanzahl in der Filiale aufhält, bittet das Team der Verkäuferinnen Kunden außerdem: „Bitte einzeln an die Theke treten!!! Vielen Dank“ Die Verkäuferinnen weisen die Besucher bzw. Kunden freundlich auf das Einhalten der Maßnahmen und Hygieneregeln, die die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen soll, hin. Am Tresen wurden - wie inzwischen überall gängig - auf die Schnelle Spuckschutzwände angebaut und Markierungen auf dem Boden geklebt, sagt der Chef. Die Landbäckerei Schmidt ist weiterhin für ihre Kundschaft da - „solange wir dies noch können!“ heißt es auf der Firmen-Homepage. So sind alle Filialen weiterhin geöffnet. Jedoch bleiben alle Sitzbereiche in den Filialen geschlossen. Wegen der aktuellen Situation um den Corona Virus besteht keine Möglichkeit, in den Filialen - neben dem normalen Verkauf hat die Bäckerei meist auch ein Café in den Filialen - vor Ort zu essen bzw. zu trinken. Lediglich der normale Verkauf darf noch erfolgen. Insgesamt sind auch Bäckereien vom Corona-Virus stark betroffen. Daniel FörsterDie Landbäckerei Schmidt GmbH Königstein OT Leupoldishain ergreift zusätzliche Hygienemaßnahmen, um Kunden und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen. Bei nichtautomatischen Eingangstüren sollen Tücher den direkten Kontakt zur Türklinke bzw.…

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Ostsächsische Sparkasse schließt etliche Filialen

Dresden. Das Coronavirus hat auch das Geschäftsgebiet der Ostsächsischen Sparkasse Dresden erreicht. Das regionale Kreditinstitut reagiert auf die Situation: Um an 69 zentralen Standorten ihre Dienstleistungen sicherzustellen, werden Mitarbeiterteams an getrennten Orten bzw. zu versetzten Zeiten arbeiten. Die über 250 Geldautomaten werden in gewohnter Weise und rund um die Uhr verfügbar sein. "Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hat ausreichende liquide Mittel, auch die Bundesbank liefert ohne Einschränkungen", heißt es in einer Pressemitteilung. Ab Montag, den 23. März, bis voraussichtlich 19. April werden jedoch  insgesamt 31 von 101 Filialen geschlossen, d.h. die Mitarbeiter sind nicht mehr persönlich vor Ort erreichbar. Das betrifft auch neun Filialen in Dresden. Diese Sparkassen-Filialen sind betroffen Dresden: Niedersedlitz, Lockwitz, TU Dresden, Pillnitz, Klotzsche, Langebrück, Am Goldenen Reiter, Schönfeld, Gittersee Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge: Pirna Südvorstadt, Graupa, Lohmen, Struppen, Hohenstein, Freital-Pesterwitz, Freital-Zauckerode, Rabenau, Possendorf, Höckendorf, Kesselsdorf, Liebstadt, Schmiedeberg, Hermsdorf, Geising, Lauenstein, Bad Gottleuba, Heidenau (-real) Landkreis Bautzen: Schwepnitz, Hoyerswerda Kühnichter Heide, Hoyerswerda Lipezker Platz, Arnsdorf Das Coronavirus hat auch das Geschäftsgebiet der Ostsächsischen Sparkasse Dresden erreicht. Das regionale Kreditinstitut reagiert auf die Situation: Um an 69 zentralen Standorten ihre Dienstleistungen sicherzustellen, werden Mitarbeiterteams an…

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