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Dem Wetter auf der Spur

Altenberg. Jubiläum 50 Jahre Wetterstation Zinnwald-Georgenfeld

Der 18. September 2021 ist kühl und verregnet, aber ein besonderer Tag für Zinnwald-Georgenfeld. Aber wie heißt es doch: es gibt kein schlechtes Wetter.

Erst recht nicht für den wetterbegeisterten Koordinator der SPD-AG Euroregion Elbe-Labe Klaus Fiedler. Also nutzte er die Chance, mit dem Papstdorfer Klaus Brähmig beim Event „50 Jahre Wetterstation/ Wetterbeobachtung" in Zinnwald-Georgenfeld dabei zu sein.

Eingeladen zu diesem Ereignis hatte der Wetterverein Zinnwald-Georgenfeld. Der Vorsitzende des Vereins Norbert Märcz begrüßte die reichlich 100 Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen in der 877 Meter hochgelegenen Turnhalle, wenige Schritte von der Wetterstation entfernt. Offizielle der Stadt Altenberg fehlten leider bei der Feier!

Dabei hatte der Verein ein originelles, informativer Tagesprogramm zu diesem festlichen Ereignis vorbereitet. Wetter-Orientierungslauf, Wetter-Rätsel-Wanderung, informeller Spaziergang um die Wetterstation, Grillen von Zinnwalder Spezialitäten und zum Abschluss eine Fackelwanderung zu den Sterngucker- Bänken im Hochmoor. „Einen Wetterwart der die Station betreut und die Wetterdaten übermittelt, gibt es nicht mehr. Diese Ära endete im Januar 2016. Seit dem 1. Februar 2016 sendet die Wetterstation vollautomatisch die Daten weiter“, hat Klaus Fiedler erfahren.

Das wollten die Wetterbegeisterten um Norber Märcz so nicht hinnehmen. Im Jahre 2014 wurde der Wetterverein Zinnwald-Georgenfeld gegründet der inzwischen über 30 Mitglieder zählt. Projekte des Vereins sind u.a. der Zinnwalder Wetterweg und das Huthaus in Zinnwald-Georgenfeld als Heimatmuseum und Schauwetterwarte zu gestalten, um damit an die langjährige Tradition der Wetteraufzeichnung in Zinnwald zu erinnern. Dazu braucht es aber einen langen Atem.

Zur Instandsetzung des Huthauses sind  Spenden gefragt. Wer das Projekt unterstützen  will kann das gerne tun. Ostsächsische Sparkasse Dresden,  DE54 8505 0300 3010 0000 21, Verwendungszweck: Spende Huthaus Zinnwald.

„Ich war begeistert von diesen Aktivitäten und wünsche den Vereinsmitgliedern, eine glückliche Hand bei ihren weiteren Vorhaben“, so Klaus Fiedler nach dem ereignisreichen Tag. (caw/fi)

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Familienhalloween auf der Hofewiese

Langebrück. Die Hofewiese in Langebrück lädt am kommenden Wochenende zum großen Familienhalloween ein. Unter dem Motto "Fröhlich Gruseln in der Heide" werden Kürbisse geschnitzt, Gruselkerzen gebastelt und das gesamte Landgut ist aufwendig dekoriert. Erstmals lodern wieder die großen Feuertürme und es gibt Glühwein und Kinderpunsch. Höhepunkt ist der Samstag, 30. Oktober. Ab 12 Uhr können sich Kinder an mehreren Stationen schminken lassen und ab 16 Uhr lädt DJ Sven Parthum zur Monsterdisko in den Biergarten. Dabei kann man sich Mut antanzen, um mit Einbruch der Dunkelheit auf schaurig-schönen Gruselwanderungen in der Heide das Fürchten zu lernen. Womöglich trifft man sogar auf Hans Jagenteufel, den berüchtigten Reiter ohne Kopf. Die Sagengestalt treibt in dieser Zeit in der Dresdner Heide ihr Unwesen. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostümierte Gäste sind sehr gern gesehen. Ausdrücklich werden wetterfestes Schuhwerk und entsprechende Kleidung empfohlen. Am Sonntag, 31. Oktober, geht Halloween dann weiter. Man kann wieder Kürbisse schnitzen und sich schminken lassen, 14 Uhr gibt’s Ponyreiten auf verkleideten Pferden mit der Reitschule von Claudia Bosert und dem Ponyhof Langebrück. Mit Halloween stellt die Hofewiese ihren Biergarten auf Winterbetrieb um. Ab November ist sie wochentags wieder geschlossen, hat aber an den Wochenenden, an allen Feiertagen, mit Ausnahme des 25. Dezembers, und zwischen den Jahren von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an den Adventswochenenden auch länger.  Die Hofewiese in Langebrück lädt am kommenden Wochenende zum großen Familienhalloween ein. Unter dem Motto "Fröhlich Gruseln in der Heide" werden Kürbisse…

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