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Besuchsverbot im Helios Klinikum Pirna

Zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus und zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern spricht das Helios Klinikum Pirna ein sofortiges Besuchsverbot aus. Hintergrund ist die Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 nachgewiesenen Corona-Virus-Infektionen auf 100.000 Einwohner im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge innerhalb der letzten sieben Tage.

Vor allem Krankenhauspatienten, die zum Teil auch ein geschwächtes Immunsystem haben, oder Personen mit Vorerkrankungen sind neben älteren Menschen bei einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders gefährdet.

„Wir bitten die Angehörigen unserer Patienten und natürlich auch die Patienten selbst, um Verständnis und aktive Unterstützung des Besuchsverbots. Das ist zum Schutz unserer Patienten und deren Angehörigen, aber auch zum Schutz unserer Mitarbeiter wichtig und notwendig. Daher sind ab sofort keine Besuche und Begleitungen von Patienten mehr möglich. Wie lange das Besuchsverbot gelten wird, hängt von den weiteren Entwicklungen im Landkreis ab “, sagt Katrin Möller, Klinikgeschäftsführerin des Helios Klinikums Pirna.

Besuche sind nur in dringlichen Einzelfällen auf Anforderung durch das Stationspersonal oder Ärzte des Klinikums aufgrund von medizinischen oder sozialen Gründen sowie nach telefonischer Absprache für ein Elternteil je stationär betreutem Kind, für werdende Väter zur Entbindung bzw. zur Sterbebegleitung für nahe Angehörige möglich. Die Entscheidung, ob ein Besuch möglich ist, obliegt dem medizinischen Personal, muss aber zwingend von diesem genehmigt und angemeldet sein.

Damit die Patienten trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können, steht ihnen neben festen Telefonen am Patientenbett kostenfreies W-LAN zur Verfügung. Außerdem können Angehörige Taschen mit benötigten Dingen oder Briefe an der Rezeption der Klinik für die Patienten abgeben.

(pm/Helios Verwaltung Ost GmbH)

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