Roberto Rink

Eine Montessori-Schule für Pirna

Pirna. Der Verein Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. unterstützt die Gründung einer Montessori-Schule in Pirna. Der Impuls geht dabei von einer Elterninitiative aus.

Die Lebenshilfe e.V. betreibt bereits den integrativen Montessori-Kindergarten »Kinderland« in Pirna-Copitz. Dort fand im Dezember 2019 eine Veranstaltung zur Gründung einer Montessori-Schule statt.
Die Initiative ging dabei von dem Ehepaar Annette Littau und Norbert Bochynek aus, welches erst kürzlich aus der Umgebung von Berlin nach Pirna gezogen ist: »Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Stadt Pirna um eine Alternativ-Schule zu bereichern. In diese wunderschöne Stadt haben wir uns verliebt und eine Montessori-Schule würde die Stadt noch attraktiver machen,« sagen die beiden Neu-Pirnaer, die schon Erfahrungen mit dieser und ähnlichen Schularten sammeln konnten und ihr jüngstes Kind auch gerne im Sinne von Montessori aufwachsen sehen würden.

Montessori-Pädagogik

»Das Geheimnis eines glücklichen Lebens ist schöpferische Arbeit.« Diese Worte stammen von der Italienerin Maria Montessori, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Pädagogik entwickelte. Der Kernpunkt liegt dabei darin, auf den Entwicklungsstand der Kinder einzugehen, sie dann gezielt zu fördern und auf den Forscherdrang und die Disziplin der Heranwachsenden zu vertrauen. Durch eine liebevolle Umgebung sowie durch sinnlich erfahrbare Materialien sollen ihr Wissen und ihre Fertigkeiten eigenständig erarbeitet werden. Lehrer agieren dabei nicht als »Kontrolleure«, sondern als »Unterstützer« und »Motivationsgeber« der Schüler.

Große Resonanz bei Eltern

Die Resonanz unter den Eltern der Montessori-Kita-Kinder war groß, möchten sie doch gerne, dass ihre Kleinen auch im Schulalter mit der dort vermittelten besonderen Pädagogik in Berührung bleiben. Weiterhin möchte man auch anderen Eltern die Möglichkeit geben, ihre Kinder in so eine Schule zu schicken. Am Auftaktabend trugen sich gleich mehr als 30 Elternpaare in die Arbeitsgruppen zur Vorbereitung dieses Projektes ein.

Lebenshilfe als Träger

Auch die Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital e.V. ist daran interessiert, dass über die »Kinderland«-Kita hinaus ein Angebot im Sinne der Reformpädagogik Montessoris weitergeführt werden kann. Im Februar 2020 gab der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Ralf Thiele, vor rund 60 Eltern die Unterstützung zur Gründung einer Montessori-Schule in Pirna und die Übernahme der Trägerschaft durch die Lebenshilfe e.V. bekannt. »Wir unterstützen das Vorhaben, in Pirna eine Schule nach den reformpädagogischen Grundsätzen von Montessori zu etablieren, in jeder Weise«, betonte Thiele.

Schulbeginn Sommer 2021

Im Mai ist das Konzept der Montessori-Grundschule als »Ersatzschule« dem Ausschuss für Ordnung, Bildung und Kultur der Stadt Pirna vorgestellt worden. Bereits im Sommer 2021 soll es dann zunächst mit zwei Grundschul-Klassen losgehen. Schrittweise soll die Schule bis zur 12. Klasse und perspektivisch sogar darüber hinaus, für die Erwachsenenbildung, erweitert werden. In der Schule sind alle Kinder willkommen, egal ob mit oder ohne Behinderung, aus armem oder reichem Elternhaus, egal welcher Kultur oder Religion zugehörig.
Auch die Suche nach einem geeigneten Standort ist im vollem Gange, der sich idealerweise im Umfeld des Montessori-Kinderhauses im Stadtteil Copitz befinden soll. Bereits jetzt gibt es etliche Anfragen von Lehrern, die sehr gerne an der neuen Schule unterrichten möchten.

Interessenten können sich gerne unter Willkommen@Montessorischule-Pirna.de melden.

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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