André Schramm

Kreisverkehr: Herr Gäbel gibt nicht auf

Pirna. Die Bürgerinitiative "Ampel-NO – Kreisel-GO" hat eine Petition im Sächsischen Landtag eingereicht. Es geht um die Anbindung der Südumfahrung Pirna an die alte B172. Die BI favorisiert einen Kreisverkehr, gebaut werden allerdings Ampeln.

Gottfried Gäbel ist nicht kleinzukriegen. Der inzwischen 81-Jährige könnte sich eigentlich zurücklehnen und seinen Lebensabend im beschaulichen Königstein genießen. Stattdessen hantiert er mit Straßenbau-Richtlinien, prüft Durchlasskapazitäten, nimmt Verkehrsprognosen unter die Lupe, sammelt Unterschriften und setzt Schreiben an Ministerien auf. Wenn´s sein muss, werden auch Zeichnungen angefertigt. Gäbel hat sich festgebissen an der Südumfahrung, genauer noch am Knotenpunkt "Sonnenstein". Seit nunmehr acht Jahren kämpft der diplomierte Papiermacher für einen Kreisverkehr an eben jener Stelle, wo die neue B172 auf die alte B172 trifft. Angefangen hatte alles 2013 mit einem Schreiben, über das er sich maßlos geärgert hatte. Trotz aller Bemühungen – Gäbels Erfolg blieb bis heute überschaubar.

Kreisverkehr - Ampel - Kreisverkehr

Geplant sind an jener Stelle Ampeln. "Die bringen nichts und werden den heutigen Stau an der Volkshausampel nur nach oben verlagern", meint er. Ein Kreisverkehr sei besser, meint Gäbel. Er habe eine höhere Leistungsfähigkeit (34.000 KFZ in 24 Stunden) als eine Lösung mit Lichtsignalanlagen. Außerdem könne er auf Schwankungen im Verkehrsaufkommen reagieren. "Und man hat immer in alle drei Richtungen immer freie Fahrt", so der Ruheständler. Er verweist auch auf die Streckencharakteristik. "Wir haben einen Kreisverkehr am Landratsamt und einen weiteren in Höhe Leupoldishain. Dazwischen bremst man nun mit Ampeln aus. Das macht keinen Sinn", so Gäbel.

Petition übergeben

Diesen Freitag hat Gottfried Gäbel nun eine entsprechende Petition Landtagspräsident Matthias Rößler und Mitgliedern des Petitionsausschusses überreicht. Es ist vermutlich die letzte Option für Gäbel und seine Bürgerinitiative. Der 81-Jährige hat rund 40 Zuschriften von Unterstützern aus der Region mit eingereicht. Im Petitionsausschuss wird anschließend ein Berichterstatter ernannt. Danach wird das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit um eine Stellungnahme gebeten. Inwieweit auch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur einbezogen werden muss, war noch nicht klar. "Möglicherweise macht der Petitionsausschuss auch einen Vorort-Termin", sagte Landtagspräsident Rößler. Aus der Erfahrung weiß er, dass etwa ein Drittel der eingereichten Petitionen erfolgreich seien.   

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Meißen putzt sich raus

Meißen. Zum Sommerstart will die Stadt Meißen ihren alljährlichen Putztag nachholen, der im Frühjahr aufgrund der Schutzauflagen ausfallen musste. "Jeder putzt vor seiner Tür" heißt es diesmal. Wie wäre es also mit einer Putzaktion in der Kita, auf dem liebsten Wanderpfad, in der Kleingartenanlage auf dem Vereinsgelände, auf dem Kickerplatz oder einfach in der Nachbarschaft? Jeder und Jede kann mithelfen! Natürlich darf auch ein anderer Termin rund um den 19. Juni gewählt werden Trotz des Mottos werden alle Helfer natürlich mit den notwendigen Utensilien versorgt. Dafür sind folgende Treffpunkte vorgesehen:  9 Uhr Spielplatz an der Hohen Eifer9 Uhr Elbeparkplatz unterhalb der BeachBar9 Uhr Poststufen (Gang neben der Post9 Uhr Winterhafen (Elberadweg unterhalb der Elbtalbrücke) Dort werden Müllsäcke und Handschuhe an die Helfer verteilt. Die vollen Müllsäcke sollten nach Möglichkeit anschließend wieder an den Sammelstellen abgegeben werden. Sollten auf einer Tour bereits volle Säcke anfallen, die nicht bis zum Sammelpunkt getragen werden können, ist es auch möglich, den Bauhof unter: 0174/3300940 um Abholung zu bitten. Eine Verpflegung kann dieses Jahr auf Grund der aktuellen Situation nicht erfolgen. Dafür werden unter allen Teilnehmern wieder Meißen Gutscheine verlost. Dazu einfach ein „Beweisfoto“ von der Putzaktion mit Namen und Adresse an presse@stadt-meissen.de senden. Die Gewinner werden per Post informiert. Mit Zustimmung der Teilnehmer erscheint außerdem ein Bild von der Putzaktionen als Collage im Meißner Amtsblatt und auf den Internetplattformen der Stadt. (pm/Stadt Meißen)Zum Sommerstart will die Stadt Meißen ihren alljährlichen Putztag nachholen, der im Frühjahr aufgrund der Schutzauflagen ausfallen musste. "Jeder putzt vor seiner Tür" heißt es diesmal. Wie wäre es also mit einer Putzaktion in der Kita, auf dem…

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