Roberto Rink

Neues Asklepios-Bildungszentrum

Neustadt i. Sa.. Mit neuen und modernen Räumlichkeiten steigert Asklepios seine Ausbildungskapazität.

Seit diesem Jahr gelten neue Rahmenbedingungen für Pflegeauszubildende. Der neue Abschluss »Pflegefachfrau/-mann« findet nun im eigenen Asklepios-Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Neustadt/Sachsen einen angemessenen Ort mit zeitgemäßer Ausstattung. Damit zieht die Schule von Hohwald, dem Standort der Asklepios Orthopädischen Klinik, nur wenige Kilometer weiter.

Das Gebäude, welches jetzt noch umfassend saniert und modernisiert wird, gehört seit 2015 dem ASB Ortsverband Neustadt/Sachsen e.V. und beherbergt unter anderem das ASB-Katastrophenschutz-Zentrum. Gebaut wurde das Objekt in den 1970er Jahren und diente der Abteilung Ökonomie des ehemaligen Fortschrittwerkes und ab 1990 bis zur Insolvenz 2015 deren Auffanggesellschaft als Umschulungsgebäude. Am 11. Juni unterzeichneten nun Asklepios-Regionalgeschäftsführer Patrick Hilbrenner und ASB-Geschäftsführer Alexander Penther den Vertrag zur Anmietung durch Asklepios.

Modern und großzügig

Das neue Gebäude erfüllt dabei die Ansprüche für die Ausbildung zukünftiger Pflegekräfte, denn es bietet im Vergleich zum alten Schulungszentrum nahezu die doppelte Fläche und größere Räume mit moderner Ausstattung. Unter anderem werden interaktive Tafeln, WLAN und LED-Beleuchtung im gesamten Schulgebäude eingebaut. Somit können neue Lehr- und Lernmethoden mit eingebracht werden. Auch die Fassade erhält einen neuen Anstrich. Für die Schüler bietet die zentralere Lage zudem eine bessere Verkehrsanbindung. Momentan werden an den Asklepios Kliniken in Sachsen 56 Schüler ausgebildet. Die Kapazität kann dank des neuen Gebäudes künftig auf 90 Plätze erhöht werden.

Praxispartner ASB

Die Kooperation zwischen Asklepios und ASB wird dadurch weiter vertieft, dass der ASB Neustadt auch einer der neuen Praxispartner der generalisierten Ausbildung zur Pflegefachfrau/-mann sein wird. »Uns liegt besonders am Herzen, Theorie und Praxis künftig noch stärker zu verzahnen«, sagt Schulleiterin Dörthe Kohla. Der neue Abschluss wird die bisher getrennte Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege zusammenführen. Durch die EU-weite Anerkennung als Pflegefachfrau/-mann erhöhen die Auszubildenden ihre Einsatz- und Karrieremöglichkeiten.

Nachwuchs hochqualifiziert

»Für unseren Nachwuchs kämpfen wir um die klügsten Köpfe«, sagt Patrick Hilbrenner. Es sollen laut Dörthe Kohla »hochqualifizierte Pflegekräfte ausgebildet werden, die Menschen aller Altersgruppen versorgen können.« Nach zweijähriger Ausbildung können die Schüler eine einjährige Vertiefung wählen. Am 15. August sollen die Räumlichkeiten fertig sein, damit am 1. September der Schulbetrieb starten kann.

Freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze:

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