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Verfolgungsjagd bis in den Tod

Sebnitz. Eine Verfolgungsfahrt der Polizei endete heute Morgen zwischen Neustadt in Sachsen und Sebnitz auf der S 154 mit einem tödlichen Verkehrsunfall.

Nach ersten Informationen verfolgte eine Zivilstreife der Polizei einen Skoda Octavia mit Dresdner Kennzeichen. Dieser fuhr von der Autobahn A4 Abfahrt Burkau in Richtung Neustadt in Sachsen und weiter Richtung Sebnitz auf der Staatsstraße 154. Auf eine Gefällestrecke, rund einen Kilometer vor Sebnitz, kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen zwei Bäume. Anschließend wurde das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn geschleudert.

Die Beamten der Polizei zogen den leblosen Mann noch aus dem Fahrzeug ehe der Skoda in Flammen aufging. Jegliche Reanimationsversuche von den Beamten, den gerufenen  Feuerwehrleuten sowie Rettungsdienst und Notarzt blieben erfolglos. Der Mann verstarb an der Unfallstelle.

Die S154 wurde voll gesperrt. Die Feuerwehrleute löschten mit Wasser und mit Schaum den Skoda ab. Der Verkehrsunfalldienst von Dresden sowie die Dekra übernahmen die Ermittlungen vor Ort. Die Straße war bis zum Mittag voll gesperrt. Das Wrack wurde am Morgen geborgen, die Straße gereinigt und zusätzlich noch ein Baum, der durch den Aufprall gespalten war, gefällt. Im Einsatz waren die Kameraden der Feuerwehren von Sebnitz und Ottendorf mit 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen. Die Polizei ermittelt nun zur Unfallursache.

Ein weiterer Skoda, der ebenso flüchtete, konnte bei Sohland von der Polizei festgenommen werden. Der tschechische Staatsbürger wurde festgenommen. 

Ein Video gibt es hier.

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Neue Abfüllanlage für Radeberger Bier

Radeberg. »Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto  »Aus zwei mach eins« wurde ab Mitte September erst die eine Anlage, ab Dezember die zweite Abfüllanlage demontiert.  Seit Anfang Januar geht es nun richtig zur Sache: Zunächst wurden beide Anlagen vollständig rückgebaut und sukzessive der Hallenfußboden so ertüchtigt, dass er die neue Anlage aufnehmen kann. Diese wird mit 0,5- und 0,33l-Flaschen sowie Kästen von 24er-, 20er- und 11er-Größe und Sixpacks arbeiten können und dabei mit sehr kurzen Umbauzeiten punkten. Parallel dazu ist die neue »Maßgeschneiderte« deutlich besser in Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch. Der Probebetrieb soll im März starten, die Endabnahme ist für den Frühsommer geplant. Bis dahin wird das Bier in der im Erdgeschoss der Abfüllhalle befindlichen dritten Anlage in die Flaschen  gefüllt. Wer sich von den momentanen Bauarbeiten überzeugen will, kann das im Rahmen von Brauereiführungen direkt von der Besuchergalerie aus tun –  bei derzeit freier Sicht.»Hier entsteht eine neue Flaschenabfüllanlage« – so kündete eine große Bautafel schon während des letztjährigen Hoffestes vom Vorhaben der Radeberger Brauerei. Das Projekt ist mittlerweile voll im Gange. Nach dem Motto  »Aus zwei mach eins« wurde…

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