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Was geht am Wochenende?

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Party in Freital, Romantik in Stadt Wehlen, eine Krönung samt Silberhochzeit in Stolpen oder Ritterfest in Lauenstein? Unternehmungslustige haben am Wochenende die Qual der Wahl. Sogar ein geheimer Bunker hat geöffnet. Hier kommen unsere Tipps.

Freital feiert vom 6. bis zum 8. September Windbergfest. Die offizielle Eröffnung übernimmt Oberbürgermeister Uwe Rumberg am Freitagabend, 21 Uhr, mit dem Bierfassanstich im Festzelt. Danach, um 21.30 Uhr, tritt Kerstin Ott ("Die immer lacht") live auf. Auf Grund der großen Resonanz ist der Auftritt ins Stadion des Friedens verlegt worden. Ein Konzert der Elblandphilharmonie (Filmmusik), Stimmung mit Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler sowie ein Konzert mit Tom Astor gehören zu den Highlights am Samstag. Außerdem: Fahrgeschäfte, Programme für Kinder und ein Oldtimertreffen. Der Eintritt ist frei! Das Programm.

Stolpen lockt am 7. und 8. September mit dem 15. Naturmarkt. Frische Leckereien aus dem Garten und vom Feld, Käse- Wild- und Kräuterspezialitäten, Naturprodukte und Originelles zum Dekorieren und Verschenken  werden feilgeboten. Livemusik und Mitmach-Angebote für Kinder auf dem Marktplatz, eine Kleintier-Ausstellung und das große Hahnwettkrähen runden das Programm ab. Am Samstagnachmittag wird außerdem Silberhochzeit auf dem Marktplatz gefeiert: Vor 25 Jahren vereinigten sich die Gemeinden Stolpen, Langenwolmsdorf, Helmsdorf, Rennersdorf-Neudörfel, Heeselicht und Lauterbach zur Stadt Stolpen. Ein weiterer Höhepunkt des Wochenendes ist die festliche Krönung der 15. Stolpener Basaltkönigin am Sonntag, 16 Uhr. An den Tag des offenen Denkmals wurde auch gedacht.

Stadt Wehlen: Ein romantischer Abend bei Chormusik, Kerzenschein und einem Gläschen Wein – das bietet am 7. September die „Nacht der 1000 Lichter“ auf dem Marktplatz in Stadt Wehlen. Die Gäste erwartet ab 19 Uhr vor der Radfahrerkirche ein gemeinsames Konzert verschiedener Chöre. Eintritt frei. Offizieller Beginn ist 19.37 Uhr (Sonnenuntergang in Wehlen). „Dezente Lieder und Klänge werden die Besucher in die Nacht begleiten“, kündigt Gesamtleiter Gernot Jerxsen an. Mit zunehmender Dunkelheit erstrahlen sämtliche Häuser am Markt im Lichterglanz, illuminiert durch die Anwohner.

Pirna: Geselligkeit, Live-Musik und erlesener Rebensaft - am  7. September wird von 15 Uhr bis kurz vor Mitternacht im romantischen Klosterhof Pirna Weinfest gefeiert. Das Fest stellen die „Pirnaer Weinfreunde“, ein 2015 gegründeter Verein, auf die Beine. Auf die Gäste wartet bei freiem Eintritt ein gemütlicher Nachmittag und Abend bei Wein, Musik und Tanz. Nachdem Wein-Hoheiten das Fest eröffnet haben, spielt die Dresdner Tam Tam-Combony. Winzer berichten über ihre Arbeit und den Wein. An fünf Ständen wird edler Tropfen ausgeschenkt.

Apropos Pirna: Am 7. September, um 17 Uhr und am 8. September, um 11 Uhr erlebt Pirna zwei Open-Air-Aufführungen des Historienschauspiels „Der Retter der Stadt Pirna – Theophilus Jacobäer“ sowie Pirnsche und sächsische Geschichte – so wie es der Autor des Stückes vor genau 85 Jahren aufgeführt hat: mit Reitern, historischen Kostümen und spannenden Fechtszenen. Dabei lassen die heutigen Darsteller um Regisseur Reiner Bohrig vor dem Ostportal des Rathauses die Historie aus 30-Jährigem Krieg wieder aufleben. Das Heimatspiel „Der Retter der Stadt Pirna – Theophilus Jacobäer“ erzählt die dramatischen Ereignisse in der Stadt und die Geschichte des mutigen Apothekers, der die Stadt vor der Einäscherung bewahrte. Alles bei freiem Eintritt!

Hinterhermsdorf. Wanderfreunde und Naturliebhaber feiern am7. September unter dem markanten Aussichtsturm in Hinterhermsdorf, dem Weifbergturm, ein Fest. Der Heimatverein und der Schützenverein organisieren den Tag in freier Natur. Jung und Alt können ab 11 Uhr ein abwechslungsreiches Programm erleben. Zwischen 14 und 17 Uhr warten die Sachsenländer Blasmusikanten mit musikalische Unterhaltung auf. Während die Eltern mitschunkeln, können sich die Kinder an den zahlreichen Kreativständen ausprobieren oder das Abseilen, wie es echte Bergsteiger tun, erlernen. Es gibt Bastelstände, Holzbearbeitung, Keramikmalerei, ein Infostand des Nationalparks und eine Pilzausstellung. Zur Stärkung gibt es hausbackenen Kuchen, Fischsemmeln, Kesselgulasch, Leckeres vom Grill und Getränke. Gäste sollen den Parkplatz im Ort nutzen, dann zu Fuß gehen oder mit dem Shuttle zum Turm fahren.

Für Frühaufsteher: Noch vor dem Fest beginnen mehrere geführte Wandertouren zum Weifberg. Über den Pirsken (Hrazený) zum Weifberg startet eine am Bahnhof Sebnitz (Zugabfahrt nach Schluckenau 7.41 Uhr). Die geübteren Männer und Frauen werden von Wanderleitern über etwa 16 km von Sluknow (Schluckenau) - Karlovo udoli (Karltal) – Hrazeny (Pirsken) - Zeleny kriz (grünes Kreuz) – über den Kirchsteig zum Weifbergturm geführt. „Rund um`s Dörfel“ 11 Uhr startet eine Tour am Haus des Gastes Hinterhermsdorf.

Lauenstein. Das kleine idyllische Städtchen im Osterzgebirge macht an diesem Wochenende, 7. und 8. September, Geschichte in mehreren Epochen erlebbar - von der frühesten Ritterzeit bis zum Barock. Am Sonnabend von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr steigt dort ein historisches Schlossfest. Der Schlosshof verwandelt sich in einen Handwerkermarkt. Altes Handwerk gibt es zum Anschauen und Anfassen. Kerzen herstellen, Ritterlager, Ritterspiele für Kinder (Axtwerfen/Bogenschießen/Lanze/Armbrust), Gestalten und Basteln, Figuren oder Medaillons bemalen, Ponyreiten, Seil- und Siegelherstellen, Wappendrucken, Sperrwerfen, Filzen und allerlei Schlemmerei warten auf kleine und große Gäste. Der Freundeskreis Schloss Lauenstein hat ein Programm mit Gesang, Tanz, Puppenspiel, Theater, Feuershow, Schwertkampf, Schaufechten u.a. auf die Beine gestellt. Eintritt: 3 (Kinder frei bis 15 Jahre).

Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September gewährt die Festung Königstein seltene Einblicke. Gezeigt wird ein ehemaliger Zivilverteidigungsbunker der DDR. Zum unterirdischen Kasemattensystem der Festung Königstein gehört auch ein Kriegspulvermagazin aus dem Jahr 1891. In den 1960er Jahren umgebaut, sollte es im Ernstfall als Zufluchtsort für die regionale Leitung der Zivilverteidigung dienen. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag steht der etwa 300 Quadratmeter große, unterirdische Raumkomplex zur Besichtigung offen. Zeit: 12 bis 16 Uhr

Wars das?

Nicht ganz! Auf Schloss Kuckuckstein in Liebstadt haben engagierte Vereinsmitglieder des Vereins "Schwarzes Kleeblatt" Napoleons Zimmer komplett neu eingerichtet, sogar das Feldbett des französischen Generals ist zu sehen. Dieser hatte nachweislich vom 9. zum 10. September 1813 eine Nacht im Schloss verbracht. Zum Tag des offenen Denkmals, am 8. September 2019, von 11 bis 17 Uhr, ist das Napoleon-Zimmer geöffnet.

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Schwimmhallen und Saunen öffnen wieder

Dresden. Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher Abstimmung aller einzelnen, objektbezogenen Hygienekonzepte mit dem Dresdner Gesundheitsamt soll das Schwimmangebot wieder erweitert bzw. geschlossene Hallen wieder geöffnet werden. So sieht der Zeitplan aus Ab 31. August gelten zunächst im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz (Halle 2) wieder "normale" Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 Uhr (sonntags bis 21 Uhr). Frühschwimmen findet montags, dienstags, donnerstags und freitags von 6 bis 8 Uhr statt. Auch das Lehrschwimmbecken ist wieder nutzbar. Überwiegend in Halle 1 ist das Schulschwimmen und Vereinstraining organisiert. Ab 7. September später ziehen die Schwimmhallen Bühlau und Prohlis sowie das Nordbad nach. Der Hallenbereich im Georg-Arnhold-Bad ist dann täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Klotzsche folgt am 14. September mit den Blöcken für das Öffentliche Schwimmen, wie sie vor der Schließung galten (zunächst außer sonntags). Saunieren mit Einschränkung Auch für die Saunen gibt es einen Zeitplan: Ab 12. September  werden sie im Georg-Arnhold-Bad, auf der Freiberger Straße sowie in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad wieder aufgeheizt. Pandemiebedingt müssen aber die Dampfbäder und Saunakabinen, in denen keine 80 Grad Celsius erreicht werden können, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auch Aufgüsse sind behördlich untersagt. In allen  Objekten gelten nach wie vor die derzeit gängigen Hygieneregeln wie Abstandhalten und  Maske tragen in den ausgewiesenen Bereichen. Zudem wird die Dresdner Bäder GmbH ihr inzwischen bewährtes Online-Ticket-System anbieten, um den Zugang in Hallenbäder und Saunen möglichst schnell und reibungslos sicherzustellen.Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher…

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Leuchtturmprojekt »Louise«

Domsdorf. Letzte Woche besuchte die Landtagsabgeordnete Ricarda Budke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das Projekt »Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten« in der Brikettfabrik Louise. Dort ließ sie sich von den Klimawandelmanagern Daniel Willeke und Andreas Claus berichten, ob und wie Klimaanpassung im Landkreis Elbe-Elster gelingen kann und ob die Pandemie eine Bremse oder eine Beschleunigung für den Klimaschutz bedeutet. »Die letzten beiden Dürresommer haben gezeigt, dass wir ohne eine Anpassung unserer Lebensweise an den Klimawandel nicht weitermachen können. Es ist großartig, mit welchem Engagement Klimaschutz hier bei diesem Projekt betrieben wird. Der Sitz des Projekts an einem Ort der Industriekultur zeigt: In der Lausitz kann Bergbaukultur erlebbar bleiben und gleichzeitig mit ambitioniertem Klimaschutz kombiniert werden. So stelle ich mir einen gelingenden Strukturwandel vor«, so Budke. Andreas Claus, Klimawandelmanager im Projekt Leuchtturm Louise, dazu: »Wir wollen nicht auf andere warten, sondern mit unserem Projekt mutig vorangehen. Dort wo es Probleme gibt, müssen sie zügig gelöst werden. Eines ist beispielsweise das Waldsterben durch die Dürre der letzten Jahre. Dafür entwickeln wir mit unseren Partnern neue Ansätze und beziehen auch die Bürgerinnen und Bürger mit ein.« Anna Gliemann, die Ricarda Budke zur Brikettfabrik begleitete und mit 17 Jahren die jüngste im Kreisvorstand der Grünen ist, meint: »Uns als junge Generation wird der Klimawandel und seine jetzt schon verheerenden Folgen unser Leben lang begleiten. Deshalb finde ich es besonders wichtig und erfreulich zugleich, dass durch das Projekt vielfältige Möglichkeiten der Klimaanpassung für und durch die Bürger/-innen im Landkreis erforscht und erprobt werden. Der Alltag bietet so viele Möglichkeiten zu lernen, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann.« Ähnlich sieht es auch Valentine Simon, Mitglied im Unterstützerkreis des Projekts Leuchtturm Louise: »Der grüne Kreisverband in Elbe-Elster unterstützt das Projekt von Beginn an. Mitglieder haben bereits an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen, die auch von großem zivilgesellschaftlichem Engagement zahlreicher Bürger/-innen getragen werden«.Letzte Woche besuchte die Landtagsabgeordnete Ricarda Budke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das Projekt »Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten« in der Brikettfabrik Louise. Dort ließ sie sich von den Klimawandelmanagern Daniel Willeke und…

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