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Winteraustreibung in Stadt Wehlen

Stadt Wehlen. Das Schifferfest am Samstag, 7. März, treibt final den Winter aus / Allerletzte Schifferfastnacht im Oberen Elbtal / Fröhlicher Reigen der Schifferfastnächte in der Sächsischen Schweiz geht zu Ende

„Volldampf voraus" heißt es beim Schifferfest in Stadt Wehlen. Der Schifferverein zu Stadt Wehlen (21 Mitglieder) hat in diesem Jahr sein 210-jähriges Bestehen und sorgt ab 11 Uhr für buntes Treiben auf dem Markt. Als letzter Verein auf der Oberelbe sind die Wehlener nunmehr nach jahrhundertealter Tradition dafür zuständig, dass der Winter im oberen Elbtal – wie schon zuvor in den anderen einzelnen Elbanliegerorten – gemeinsam ausgekehrt und endgültig vertrieben wird. „Und das obwohl wir diesmal gar keinen Winter hatten“, sagt Sprecher Karlheinz Petersen und muss schmunzeln.

Die „Schifferklause“ – eine Bude auf dem Markt – sorgt bereits ab dem frühen Mittag für Speis und Trank. Um 13.30 Uhr spielen die „Krippentaler“ vor dem Rathaus auf. Mit großem Tamtam, musikalischer Unterhaltung und Gaudi begleiten danach die Musiker den Festumzug, der sich nach der Begrüßung um 14 Uhr in Bewegung setzt. Vereinsmitglieder tragen an der Spitze ihre bunten Traditionsfahnen. Schon bald danach reiht sich die „Flotte“ aus Schiffsmodellen ein. Im Tross laufen neben einer Marketenderin auch zwei Brezelmänner, denen vor allem Kinder versuchten werden, angenähte Brezel vom Mantel zu erhaschen, und Fleckelmänner, die das verhindern wollen.

Sämtliche Schiffervereine aus dem Oberen Elbtal und Abordnungen des Welyner Faschingsclubs (Faschingsverein Wehlen) mit der Funkengarde und die Privilegierte Schützengilde 1527 ziehen am rechten Ufer der Elbe entlang. Zunächst geht es „stromaufwärts“, parallel zum Fluss, entlang der Mennickestraße bis zur zweiten Habe und dann mit dem Strom zurück in die Stadt zur Grundschule und dann bis vor den Friedhof, wo den verstorbenen Wehlener Schiffern, die dort ihre letzte Ruhe fanden, gedacht werden soll.

Nicht nur bei der Begrüßung sondern auch unterwegs gibt es Proviant für die „Schiffer“, die die "Fracht" einsammeln. Als Dankeschön dafür spielt die Musikkapelle jeweils ein Ständchen. Der Marsch endet vor der „Schifferklause“ am Torborgen-Haus (ehemaliger Konsum an der Pirnaer Straße). Dort wird nach dem Umzug noch gemütlich Beisammen gesessen.

Daniel Förster

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Bombenfund am Spreewaldbahnhof

Cottbus. Bei Bauarbeiten an der Güterzufuhrstraße am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus/Chósebuz wurde am 26. Mai eine 50 kg Bombe mit russischem Zünder gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) plant für morgen, 28. Mai, deren Entschärfung. Für den Fall, dass eine Entschärfung nicht möglich ist, wird zusätzlich die Sprengung vor Ort vorbereitet. Dazu wird ein Sperrkreis von 400 bis 500 m Radius eingerichtet. Das Gebiet umfasst den Bereich zwischen Carl-von-Ossietzki-Straße, und Vetschauer Straße bzw. den Bereich westlich der Bahnhofstraße bis Höhe WelzowerStraße. Folgende Maßnahmen sind erforderlich: Ab 8 Uhr werden alle im Sperrkreis liegenden Wohnungen und Gewerberäume evakuiert. Die Anwohner werden aufgefordert ihre Wohnungen zu verlassen. Das Ordnungsamt der Stadt ist vor Ort und steht u. a. hilfsbedürftigen Personen zur Seite. Als Aufenthaltsort für die Evakuierten steht die Turnhalle am Ludwig-Leichhardt-Gymnasium zur Verfügung. Diese kann fußläufig oder mit der Buslinie 16 erreicht werden.Ab 9 Uhr erfolgt die Evakuierung des Bahnhofs. Ab 9.15 Uhr wird der Zugverkehr eingestellt. Schienenersatzverkehr wird vom alten Busbahnhof aus eingerichtet.Der Bahnhofsvorplatz wird ab 9 Uhr auch von Bussen und Straßenbahnen nicht mehr angefahren. Als Ausweichbusbahnhof steht der alte Busbahnhof zur Verfügung. Busse und Straßenbahnen fahren – bis auf den Bereich im Sperrkreis - weitgehend planmäßig.Der fließende Verkehr wird im Sperrkreis eingestellt. Das betrifft die Güterzufuhrstraße als nördliche Begrenzung und den Bereich zwischen der Welzower Straße und der Kreuzung Bahnhofstraße /Stadtring im Süden. Die genauen Angaben sind aus der Karte zu entnehmen. DieBahnhofstraße selbst liegt außerhalb des Sperrkreises. Die Stadt Cottbus bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürgern um Verständnis für diese Maßnahmen und um Unterstützung durch befolgunen der Evakuierungsanweisungen. Die Stadt wird morgen im einem Live-Blog auf www.cottbus.de und auf ihrer Facebook-Seite überden Fortgang der Arbeiten berichten.Bei Bauarbeiten an der Güterzufuhrstraße am ehemaligen Spreewaldbahnhof in Cottbus/Chósebuz wurde am 26. Mai eine 50 kg Bombe mit russischem Zünder gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) plant für morgen, 28. Mai,…

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