Zimmis Einwurf – Wenn der Spaß im Halse stecken bleibt

Dresden. Spätestens am Sonntagnachmittag merkten es die Dynamo-Anhänger am eigenen Leib. Es macht wirklich keinen Spaß mehr. Vielleicht deshalb, weil sie Monate zu viel davon hatten. Wie war das doch nach der 0:4-Niederlage gegen Sandhausen noch unter Uwe Neuhaus? Sie feierten ihre Lieblinge über eine halbe Stunde überschwänglich. Schlagzeilen wurden geboren. Inzwischen sind alle in der grausamen Realität angekommen. Es ist nicht nur die Rote Laterne, es ist das Auftreten der Mannschaft. Und es sind die noch anstehenden zwei Auswärtsspiele in Osnabrück und in Nürnberg, die den meisten einen Schauer über den Rücken treiben. Chris Löwe brachte es auf den Punkt. Er sprach den Wirrwarr in den Köpfen der Spieler an. Hoppla! Da muss ja einiges in den Wochen vorher schief gelaufen sein. Was erzählten uns die Profis fast schon gebetsmühlenartig? Sie haben ordentlich trainiert und im nächsten Spiel werden sie sich auch belohnen. Es war wohl das Pfeifen, bevor man in den dunklen Wald eintritt. Genau hier hätte viel eher eingegriffen werden müssen. Stattdessen – nicht vergessen – feierten alle die Niederlage beim HSV. Fast schon wie einen Sieg. Und vorher das Pokalspiel in Berlin gegen Abstiegskandidaten Hertha. Wie ging es aus? Es muss jetzt alles auf den Prüfstand, es muss alles angesprochen werden. Schonungslos! Ohne Tabus! Nur dann werden wir auch wieder Spaß haben. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmerman, gibt's >>HIER<<Spätestens am Sonntagnachmittag merkten es die Dynamo-Anhänger am eigenen Leib. Es macht wirklich keinen Spaß mehr. Vielleicht deshalb, weil sie Monate zu viel davon hatten. Wie war das doch nach der 0:4-Niederlage gegen Sandhausen noch unter Uwe…

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Hauptbahnhof Dresden: Gleise neu nummeriert

Dresden. In diesem Jahr wurde viel gebaut auf dem Hauptbahnhof Dresden – im laufenden Bahnbetrieb und relativ unbemerkt von den meisten Fahrgästen.   Unter den Gleisanlagen befinden sich zwei Tunnel, die erneuert werden. Der ehemalige »Strohbachtunnel« wird zum zweiten Fluchtweg für die Bahnsteige 9/10, 11/12 und 13/14 umgebaut, der ehemalige »Posttunnel« soll für bahninterne Medien (Telekommunikationsleitungen, Stromkabel etc.) nutzbar gemacht werden.. Zudem werden die Verbindungen der Entwässerung des Hallendaches erneuert. Nicht mehr benötigte Außenanlagen werden ersatzlos zurückgebaut. Erneuert werden die Bahnsteige 6, 9/10 und 11/12 und auf eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern ab Schienenoberkante erhöht, damit ein stufenloses Ein- und Aussteigen in die Züge möglich ist. Zudem werden sie auf 185 Meter verkürzt. Alle drei Bahnsteige erhalten eine neue Ausstattung mit modernen Sitzbänken, Abfallbehältern und Beleuchtung. Auch die Wegeleitung und das Blindenleitsystem werden erneuert. Neue Nummern, jetzt fortlaufend Die Bahnsteige 6 und der 9 haben ihre Veränderung bereits hinter sich, die Arbeiten dam Bahnsteig 11/12 sollen bis Frühjahr 2020 beendet sein. Dann ist auch der Bahnsteig 10 wieder am Netz. Der Abschluss der Bauhauptleistungen in der Mittelhalle ist aktuell bis April 2021 geplant.Ab Sonntag, den 15. Dezember, sind  die Bahnsteige  fortlaufend von 1 bis 14 durchnummeriert. Bisher gab es keine Gleise 5, 7, 8, 15 und 16. Im Zuge der Sanierung wurde das jetzt geändert.In diesem Jahr wurde viel gebaut auf dem Hauptbahnhof Dresden – im laufenden Bahnbetrieb und relativ unbemerkt von den meisten Fahrgästen.   Unter den Gleisanlagen befinden sich zwei Tunnel, die erneuert werden. Der ehemalige »Strohbachtunnel« wird…

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Mafia Mia: Jetzt wird's spanisch

Dresden. Las Vegas, Paris, New York, Brasilien, Palermo, Mexiko und England haben der Pate (Bert Callenbach), seine Handlanger Schlicht und Kümmerling (Achi Lippmann, Kai Neumayer) sowie die Gang Bang (Firebirds) nun schon unsicher gemacht – in diesem Jahr zieht es die Familie geschäftlich nach Andalusien. Hier will der Pate das berühmte Sherry- und Brandy-Imperium Osborne übernehmen. Was aber nur möglich ist, wenn die beiden  Erbinnen, zwei ältere und ziemlich unattraktive Schwestern nahe der 60, geheiratet werden. Und zwar von Schlicht und Kümmerling... Soviel sei verraten: Die tolpatischen Leibwächter schaffen das nicht, das Osborne-Imperium fällt dem Paten dennoch zu. Ende gut, alles gut. Dieses Mal auch für die beiden Handlanger, die einem sonst wirklich leid getan hätten. Und wieder geht es noch ein Stück besser Was die Show auch dieses Jahr wieder zur besten Dinnershow in Dresden macht ist das Drumherum: Dazu gehören u.a. die drei grandios Gitarre spielenden Musiker des »Trio Olé«, der Handstand-Equilibrist Antonio Vargas Montiel, eine tolle Tanzcrew und vor allem der  ukrainische Luftartist Mikhail Stepanov, der an Strapaten (Akrobatik an Seilen) und in einem auf dem Boden tanzenden Stahlring (Cyr Wheel) eine derart hohe Körperbeherrschung und Ästhetik zeigt wie man es selten sieht und für die er zu Recht mit internationalen Preisen in Gold und Silber geehrt wurde. Zu den Firebirds, die auch inhaltlich wieder den Hut für die Show auf hatten, bleibt nur zu sagen: Erstklassisch wie immer, nicht nur wenn es um ihr Spezialgebiet Rock`n`Roll geht, sondern auch a-capella mit Malle-Hits wie »Cordula Grün«. Die gehen offenbar immer und bringen das Zelt zum Beben. Stichwort Zelt: Das neue Zuhause des Paten und seiner Familie – der sogenannte Ostra Dome mit den vorgelagerten Ostra Studios – ist eine echte Überraschung. Das große Pagodenzelt (560 Plätze) ebenso wie die beiden Hallen, die einst als "Schlachthofhallen für Auslandsvieh" dienten, sind beide in Kombination echte Hingucker. An den alten Hallen, die noch im März dieses Jahres ein marodes, bedauernswertes Dasein im Ostra-Areal fristeten, sind wieder Eventlocations geworden, die staunen lassen. Die geniale Verbindung aus altem Industriecharmes mit modernen optischen und technischen Raffinessen zeigt einmal mehr, was möglich ist. Hausherr Mirco Meinel hat hier wieder alles richtig gemacht. Nicht zu vergessen: Küchenchef Andreas Kirsch und Servicechef Markus Pexa setzten dem Abend sprichwörtlich wieder das Sahnehäubchen auf. Sowohl Dinnermenü als auch Sercivecrew lassen kaum Wünsche offen. Kleiner Ausblick auf 2020 Im kommenden Jahr feiern der Pate und seine Familie schon ihr zehnjähriges Jubiläum. Ganz klar, dass sie es da krachen lassen. Und wo ließe sich zünftiger feiern als in Russland? "Diebesgrüße aus Moskau" lässt jedenfalls ahnen, dass auch dort jede Menge familiäre Verwicklungen auf die Crew wartet.  "Mafia Mia Viva Espania" läuft bis 12. Januar, Restkarten unter 0351/427 64 61 oder https://www.mafia-mia.de/ Las Vegas, Paris, New York, Brasilien, Palermo, Mexiko und England haben der Pate (Bert Callenbach), seine Handlanger Schlicht und Kümmerling (Achi Lippmann, Kai Neumayer) sowie die Gang Bang (Firebirds) nun schon unsicher gemacht – in diesem Jahr…

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