Festung Königstein wieder geöffnet

Königstein/Sächs. Schw.. Ab heute (4. Mai) kann die Festung Königstein wieder besichtigt werden. „Wir freuen uns, dass wir die Festungstore öffnen dürfen. Darauf hat sich die Museumsleitung in den letzten Tagen gut vorbereitet. Allerdings ist es momentan schwierig, die zu erwartende Besucherzahl abzuschätzen“, so Kathrin Harre, Assistentin der Geschäftsführung. „Wir möchten Warteschlangen an den Kassen unbedingt vermeiden. Auf der fast 10 Hektar großen Festungsanlage hingegen können sich die Besucher gut und weitläufig verteilen. Dadurch sind die Sicherheit und das notwendige Abstandsgebot gewährleistet.“ Wann sich der reguläre Museumsbetrieb wieder einstellen kann, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar. Vorerst ist der gesamte Außenbereich auf dem Festungsplateau zugänglich. Die Eröffnung der diesjährigen Sonderausstellung „Hohe Gäste auf Sachsens schönster Feste“ muss jedoch verschoben werden. Einige Ausstellungen wie die Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ oder „Gefangen auf dem Königstein“ bleiben zunächst geschlossen. Andere Bereiche wie die Garnisonskirche können ausschließlich von außen besichtigt werden. Touch-Screens, bewegliche Modelle und das VR-Angebot sind außer Betrieb. Außerdem werden keine Audioguides bereitgestellt und keine Führungen angeboten. Aufgrund der fortbestehenden Schließung der Garnisonskirche entfallen auch die Gottesdienste bis auf Weiteres. Ebenfalls betroffen sind die museumspädagogischen Angebote, von denen vorerst abzusehen ist. Jedoch haben die Festungsmitarbeiter die Schließphase seit dem 14. März für einen gründlichen Frühjahrsputz genutzt. Gärtner und Handwerker haben gepflanzt, beschnitten, gestrichen und repariert. In den Rabatten und im Festungswald blühen bunte Blumen und duftende Kräuter. Die Bäume sind inzwischen grün und die singfreudige Vogelwelt gibt täglich klangvolle Konzerte. Man hat das Gefühl, auch die Tiere auf dem Felsplateau haben die Gäste vermisst. Empfehlenswert ist natürlich auch der fantastische Panoramablick über die frühlingshafte Landschaft mit den goldgelben Rapsfeldern. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt die Festungsgastronomie mit einem ansprechenden „Imbissangebot to go“ im Freien bei gebührendem Abstand und unter Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen. Der Rucksack muss also nicht zusätzlich mit Proviant beschwert werden. Auch der Museumsshop ist unter Berücksichtigung der Regeln für den Einzelhandel geöffnet. Der Festungsexpress verkehrt wieder und bringt die Gäste von der Stadt Königstein und vom Parkhaus zur Bergfestung. Die Festung Königstein ist bis auf Weiteres täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. „In Anbetracht der Einschränkungen gewähren wir allen Besuchern einen stark reduzierten Eintrittspreis von 7 Euro“, vermeldet Kathrin Harre, „und wir laden insbesondere Familien zu einem Festungsbesuch ein, da die Kinder bis 16 Jahre kostenfreien Zutritt haben. Darüber hinaus verlängern wir die Gültigkeit der Jahreskarten, die vom 1. April 2019 bis zur Schließung der Festung Königstein aktiviert worden sind, automatisch um zwei Monate.“ Um das Plateau zu erreichen, wird auf den Fußweg über die Eingangspforte verwiesen. Mit dem Aufzug können hauptsächlich Besucher mit Mobilitätseinschränkungen nach oben gelangen. Auf der Website www.festung-koenigstein.de sind alle erforderlichen Maßnahmen und Informationen für einen Festungsbesuch aufgeführt. Vor Ort werden alle Sonderregelungen und Einschränkungen durch Aushänge und ausreichende Beschilderung kommuniziert. Das Museumspersonal ist entsprechend unterrichtet und gibt gern Auskunft. Ab heute (4. Mai) kann die Festung Königstein wieder besichtigt werden. „Wir freuen uns, dass wir die Festungstore öffnen dürfen. Darauf hat sich die Museumsleitung in den letzten Tagen gut vorbereitet. Allerdings ist es momentan schwierig, die zu…

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Angebot des Landkreises für Berufspendler

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das tschechische Innenministerium hat mit Wirkung zum 27. April eine neue Pendlerregelung erlassen, die es tschechischen Arbeitnehmern ermöglicht in Deutschland ihren Beruf auszuüben. Bedingung für die Einreise ist ein negativer Covid-19-Test, der an den tschechischen Grenzstellen vorzulegen ist und bei der erstmaligen Einreise nicht älter als vier Tage sein darf. Der Test muss auf eigene Kosten oder in Absprache mit dem Arbeitgeber auf dessen Kosten durchgeführt werden. Die Landkreisverwaltung empfiehlt den Arbeitgebern, für die Kosten der notwendigen Testungen aufzukommen. Um die heimische Wirtschaft zu unterstützen, übernimmt der Landkreis die mit der Beprobung zusammenhängenden Kosten jeweils zur Hälfte. Als weitere Unterstützungsmaßnahme für die von dieser Regelung betroffenen Personen (Arbeitgeber/Beschäftigte) hat sich das Landratsamt dazu entschlossen, entsprechende Testungen zu organisieren und durchzuführen. Dafür ist es erforderlich, dass die Arbeitgeber relevante Daten, welche zur Durchführung der Beprobung erforderlich sind, an den Verwaltungsstab des Landkreises übermittelt. Hierfür wird zeitnah ein entsprechendes Formular auf der Internetseite des Landkreises zur Verfügung gestellt. Die Terminabsprache zur Beprobung wird zwischen dem Arbeitgeber und dem Gesundheitsamt vorgenommen. Gleichzeitig bietet der Landkreis den Bürgern des Landkreises, die berufsbedingt nach Tschechien pendeln (Geschäftsreisende oder Montagearbeiter), ebenfalls die hälftige Kostenübernahme der Testung an. Die restlichen Kosten müssten entweder vom Pendler oder dessen tschechischen Arbeitgeber übernommen werden. (pm/Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)Das tschechische Innenministerium hat mit Wirkung zum 27. April eine neue Pendlerregelung erlassen, die es tschechischen Arbeitnehmern ermöglicht in Deutschland ihren Beruf auszuüben. Bedingung für die Einreise ist ein negativer Covid-19-Test, der an…

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Keine Zuschüsse mehr für "Aktion Zivilcourage e.V."

Pirna. Am 21. April beschloss der Pirnaer Stadtrat, die Förderung des Vereins »Aktion Zivilcourage e.V.« zu streichen. Dies geschah mit den Stimmen der Fraktionen von AfD, Freien Wählern und »Pirna kann mehr«. »Die Entscheidung bedauern wir sehr. In der mehr als 20 Jahre andauernden erfolgreichen und guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Pirna ist das ein trauriger Dämpfer«, so Franz Werner, Projektleiter der Aktion Zivilcourage e.V. Dabei erhält der Verein auch Fördergelder von Ministerien und Stiftungen und ist finanziell gut ausgestattet. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass sich die »Aktion Zivilcourage« seit der Gründung um den »Kampf gegen Rechts« bemüht, der stets eine breite finanzielle Unterstützung erfährt. Zuletzt hat der Verein eher Projekte gesamtgesellschaftlichen Interesses, wie »Starke Kinder und Jugendliche vor Ort« oder »Die gläserne Stadt« unterstützt. Dafür hatte der Verein einen städtischen Zuschuss von 9.000 Euro beantragt. Vereins-Geschäftsfüherer Sebastian Reißig kritisierte nun die Entscheidung des Stadtrates scharf und warf den Fraktionen vor, die vorgesehenen Fördermittel auch keinen anderen Vereinen oder Organisationen in Pirna zur Verfügung stellen zu wollen. In einem offenen Brief des Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler, Ralf Böhmer, widersprach der dieser Darstellung, da ein Teil der freien Gelder schon zum Teil parlamentarisch bestätigt worden ist. Böhmer verwies in seinem offenen Brief auch darauf, dass der Verein »Aktion Zivilcourage« mehr Zuwendung als alle 49 Pirnaer Sportvereine des Kreissportbundes erhält: »Unser Solidarprinzip geht nur soweit, dass wir nach Dringlichkeit eben auch andere Vereine, welche bisher weniger oder gar kein Geld bekommen, nunmehr auf die Vergabeliste mit aufgenommen haben.« Roberto RinkAm 21. April beschloss der Pirnaer Stadtrat, die Förderung des Vereins »Aktion Zivilcourage e.V.« zu streichen. Dies geschah mit den Stimmen der Fraktionen von…

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