Auch bewerben will gelernt sein!

Servicetexte. Die Bewerbungsmappe vermittelt den wichtigen ersten Eindruck beim potenziellen Arbeitgeber

Geht die Schulzeit zu Ende, beginnt für viele die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Wer das erste Mal eine Bewerbung schreibt, steht vor der Frage: Worauf muss ich achten, damit die Bewerbungsmappe nicht sofort aussortiert wird?
Das richtige Bewerben fängt schon bei der äußeren Form an. Denn Eselsohren, Fettflecken oder ein unpassendes Foto können schon ein Ausschlusskriterium sein. Wenn der potenzielle Arbeitgeber bereits nach dem ersten Eindruck die Unterlagen beiseitelegt, nützt auch ein noch so gut formuliertes Bewerbungsanschreiben nichts.

Das gehört in die Bewerbungsmappe

Um Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz zu haben, sollte die Bewerbung auf jeden Fall folgende Unterlagen beinhalten: Bewerbungsanschreiben, den Lebenslauf mit Foto, Anlagen, wie zum Beispiel Zeugnisse und Bescheinigungen über Praktika. Eine schöne Aufwertung sind ein Deckblatt und eine dritte Seite, auf der noch einmal die Stärken und besonderen Eigenschaften sowie die Motivation für die Lehrstelle zusammengefasst sind. Sinnvoll ist es, ein paar Euro mehr für eine ordentliche Bewerbungsmappe und professionelle Porträtbilder auszugeben. Wer beim Lebenslauf unsicher ist, ob die äußere Form den Anforderungen entspricht, sollte vorab die Eltern oder einen Freund darüber schauen lassen. Hilfestellung in Sachen Bewerbung bieten auch spezielle Kurse, die häufig von Handwerks- oder Handelskammern und von Arbeitsagenturen angeboten werden.

Anschreiben und Co. sind die ersten Arbeitsproben

Bewerbungsschreiben sind die Visitenkarten der Bewerber. Der zukünftige Ausbilder möchte sich ein Bild von dem Aspiranten machen, um entscheiden zu können, ob dieser zum Ausbildungsplatz passt. Daher ist es wichtig, die persönlichen Stärken in den Vordergrund zu stellen. Der Lebenslauf sollte logisch aufgebaut, übersichtlich und lückenlos sein. Darüber hinaus kann eine persönliche Note bei der Gestaltung der Unterlagen sinnvoll sein, um sich von der Vielzahl der anderen Bewerber abzuheben.

 

 

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Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

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