Das verflixte dreißigste Ehejahr

Servicetexte. Die Scheidungsrate auch langjähriger Ehen steigt – Beziehungsarbeit dauert ein Leben lang

Laut Statistik werden Ehen, die länger als 25 Jahre Bestand hatten, heutzutage zwanzig Mal häufiger geschieden als früher. Wichtig ist es, die Beziehung lebendig und partnerschaftlich zu halten.
„Mit 66 Jahren fängt das Leben an, da ist noch lange nicht Schluss“, sang Udo Jürgens. Das sagen sich immer mehr Ehepartner, die im fortgeschrittenen Alter erkennen, dass ihre Beziehung nicht erfüllend ist, und reichen die Scheidung ein. Denn der finanzielle Verlust oder die Angst vor dem Alleinsein sind für die meisten Menschen keine ausreichenden Argumente mehr für den Fortbestand einer langweiligen, zerrütteten oder gleichgültigen Ehe. Gerade wenn die Kinder aus dem Haus, die beruflichen Lasten Vergangenheit und alle Verbindlichkeiten bezahlt sind, erwartet man mehr von der Partnerschaft.

Freiraum & Gemeinsamkeit

Die besten Chancen haben Paare, die ihr Leben lang einander Freiräume für die individuelle Entwicklung ließen und dennoch gemeinsame Überzeugungen oder gemeinsame Hobbys haben. Diesen Idealzustand kennen jedoch längst nicht alle Ehen. Nach dem Berufsleben müssen beide ihre Rollen neu definieren, neue Themen für Gespräche und neue Formen von Nähe finden. Hier können aufmerksame Freunde helfen, die gut zuhören. Aber auch Coaches und Therapeuten unterstützen, vor allem wenn sie selbst genügend Lebenserfahrung mitbringen.

Füreinander sensibel bleiben

Wichtig ist es, auch nach mehreren Ehejahrzehnten aufmerksam für die Bedürfnisse des anderen zu sein. Denn niemand ist selbstverständlich – erst recht nicht der Mensch, der dreißig oder mehr Jahre den Alltag mit einem teilte. Der Umzug in ein Seniorenheim, die Pflegebedürftigkeit eines oder beider Partner und die Auseinandersetzung mit dem Thema Lebensabend stellen jedes Paar vor ganz neue Herausforderungen. Schweigen ist da zumeist das ungeeignetste Mittel, um mit der Veränderung klar zu kommen.

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DEL2 hält am geplanten Saisonstart fest

Dresden. Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mittels Videokonferenz. Damit einhergehend wurde auch der Spielplan für die Saison 2020/2021 festgelegt. Das Eröffnungsspiel findet dabei beim DEL2-Hauptrundengewinner der vergangenen Spielzeit statt, wenn die Löwen Frankfurt die Kassel Huskies empfangen. Das Derby ist gleich zu Beginn ein sportliches Highlight und stellt zudem eine symbolträchtige Partie dar. Beide Mannschaften kämpfen mit den Bietigheim Steelers um den Aufstieg in die DEL. Die Schwaben treten am ersten Spieltag auswärts an und sind beim EC Bad Nauheim gefragt. Diese Spielzeit stellt mit Sicherheit jeden vor eine besondere Herausforderung. Clubs und Liga hoffen auf weitere Lockerungen für Sportveranstaltungen und bitten zudem ihre Fans die notwendigen Vorgaben und Regeln einzuhalten. Auch weiterhin haben Einschränkungen im Zuschauerbereich wirtschaftliche Auswirkungen auf die Clubs. Die Verantwortlichen hoffen daher auf die Unterstützung und volle Auslastung der möglichen Kapazitätsgrenzen. Aufgrund des verschobenen Saisonstarts wurde auch das Ende der Hauptrunde angepasst. Wie gewohnt soll es eine Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen geben. Jedoch wird diese nicht Anfang März zu Ende sein, sondern erst am 11. April 2021. Dies gibt den Clubs einen gewissen Spielraum, falls Partien verschoben werden müssen. Zudem konnten so die Belastungen an den Wochentagen gering gehalten werden. Änderungen sind jedoch vorbehalten. Die Terminierung für die Playoffs und Playdowns in der DEL2 befindet sich noch in der Absprache und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „In erster Linie freuen wir uns, dass wir uns nun zielgerichtet auf den Saisonstart fokussieren können. Somit kommen die Aufgaben und Planungen wieder in einen normalen Rhythmus. Weit entfernt von der Normalität werden jedoch die Gegebenheiten in den Arenen sein. Umso mehr erhoffe ich mir die Unterstützung der Fans und Sponsoren, dass wir gemäß den Vorgaben der Behörden zur Pandemiebekämpfung das Optimum für die Clubs erreichen und gemeinsam dafür einstehen, dass die Clubs im Rahmen der Bedingungen überlebensfähig sind. Ein weiteres Hinauszögern der Saison stellt für uns keine Alternativ dar - weder für die Clubs, Liga, Fans und Sponsoren und natürlich die Spieler und ihre Familien. Gleichzeitig müssen weitere Lockerungen gelingen, um die Wirtschaftlichkeit der Clubs in dieser Saison sicherstellen zu können.“ Wie bereits in der Vergangenheit wird es für die Fans den Kalender-Service geben: Es können die Spielpläne für die jeweiligen elektronischen Kalender für jeden einzelnen Club heruntergeladen werden. Auch der komplette Spielplan steht als Alternative zum Download bereit. Die Datei muss zur Integration in den eigenen Kalender jeweils Lokal oder in einem Cloudlaufwerk gespeichert sein. Dies ist vor allem beim Import über mobile Endgeräte wichtig. Die Angaben sind ohne Gewähr. Spielplan: https://www.del-2.org/liga/archiv/123/spielplan/  (pm/DEL2)Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung…

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