Kann man den Abschied feiern?

Servicetexte. Ein Menü zu Ehren des Toten, ein Konzert oder eine Lesung zur Erinnerung – das wirkt nach

Immer mehr Menschen wünschen sich bereits zu Lebzeiten, dass sie ihre Verwandten und Freunde nicht nur in stiller Trauer hinterlassen. Vielmehr gibt es Feiern, die das unverwechselbare und liebenswerte Wesen des Verstorbenen noch einmal zum Ausdruck bringen.
Die Beileidsbekundungen am Grab sind getan, die Trauergemeinde verstreut sich und jeder geht seiner Wege? Nicht immer ist es das, was Angehörige wollen oder was im Sinne des Verstorbenen wäre. In vielen Regionen ist es Tradition, dass sich der engere Kreis aus Verwandten, Freunden, Nachbarn oder Kollegen noch zu Kaffee und Kuchen trifft. Viele Bestattungsunternehmen kümmern sich darum, für einen solchen „Leichenschmaus“ das passende Café oder Gasthaus zu buchen.

Individualität über den Tod hinaus

Doch viele wünschen sich einen sehr persönlichen Rahmen, der an die Vorlieben des Verstorbenen erinnert und doch die Hinterbliebenen tröstet. Sie möchten ein Zeichen, dass der Tote auf andere Weise spürbar bleibt: mit der Musik, der Literatur oder den Leckereien, die er liebte und mit den Trauernden gemeinsam genoss, als er noch lebte. Darum können Nachmittage oder Abende in Gedenken an den Toten so einzigartig und unverwechselbar sein wie die Menschen, an die sie erinnern.

Eine Frage von Stil und Fingerspitzengefühl

Gemeinsam mit erfahrenen Gastronomen oder Caterern ist es möglich, solche Feiern zu gestalten – auch an ungewöhnlichen Orten. Jedes Detail muss die Balance zwischen Abschied und Neubeginn schaffen: die Tischdekoration, die Speisenfolge, die Auswahl der Musik. Besonders eindrucksvoll wird es, wenn ein Musiker live interpretiert, was der Verstorbene am liebsten hörte… wenn ein Gedicht oder Prosastück rezitiert wird, das dem Toten besonders viel bedeutete. Nicht immer muss die Darbietung von tiefer Trauer geprägt sein. Was zählt, ist die authentische Bindung zum Verstorbenen.

 

 

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