Wenn Mangel zur Chance wird

In vielen Branchen fehlen deutschlandweit Fachkräfte

Servicetexte. Der Fachkräftemangel ist vor allem im Pflegebereich überall Realität. Auch viele technische und handwerkliche Berufe bieten mehr Ausbildungsplätze als nachgefragt werden.

Niemand sollte einen Beruf wählen, der den eigenen Fähigkeiten und Neigungen widerspricht, nur weil es freie Ausbildungsplätze gibt. Aber kaum jemand ist absolut auf einen bestimmten Bereich festgelegt. Darum lohnt es sich, auch darauf zu achten, wo Nachwuchs benötigt wird. Vor allem in Pflegeberufen herrscht auf absehbare Zeit ein Fachkräftemangel: Alten- und Krankenpflegekräfte werden überall gesucht. Eine Pflegeausbildung bietet sichere Arbeitsplätze und gute Aufstiegschancen für kontaktfreudige, körperlich und seelisch belastbare Menschen.

IngenieurInnen sind Mangelware

Für mathematisch und technisch begabte AbiturientInnen und RealschulabsolventInnen, die ein duales Studium anschließen, haben verschiedene Ingenieursberufe ebenfalls glänzende Perspektiven … gerade vor dem Hintergrund von Industrie 4.0. Hier ist jedoch zu beachten, dass der Mangel an IngenieurInnen und TechnikerInnen regional sehr unterschiedlich verteilt ist. Vor allem in den Ballungsräumen gibt es genug Resonanz auf einschlägige Job- und Ausbildungsangebote. Darum sind die Chancen auf eine gute Ausbildung bei Mittelständlern in ländlichen Regionen deutlich größer als in einer angesagten City.

Nicht nur kleine Brötchen backen

Vor allem auf dem Land haben Nachwuchskräfte, die gern handwerklich kreativ sind, die besten Aussichten, einen guten Ausbildungsbetrieb zu finden. Ganz gleich ob Bäcker oder Dachdecker, Frisör oder Elektriker: Da jahrelang nur eine kleine Palette an Medien- oder Büroberufen trendy war, sind hier auch Azubis gern gesehen, die vielleicht noch die eine oder andere Hilfestellung während der Ausbildung brauchen. Auch im Gastgewerbe haben nicht nur Überflieger echte Chancen.

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Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

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