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Aufnahmeverbot für Reisende und Gäste aus Corona-Hotspots

Südbrandenburg. Ferienzeit während der Pandemie: Das bedeutet in Brandenburg sowohl die Lockerung von Auflagen im Sport, bei Reisebus- und Schifffahrten, aber auch eine schnelle Reaktion auf verstärktes Infektionsgeschehen in Deutschland, teilt Regierungssprecher Florian Engels nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung mit.

So dürfen Anbieter touristischer Übernachtungen Gäste aus so genannten „Hotspots“, in denen sich das Corona-Virus besonders verbreitet hat, nicht aufnehmen. Eine Ausnahme gilt für Personen, die ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Das Kabinett hat dazu im Rahmen einer Telefonkonferenz die „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ aktualisiert. Sie tritt am Samstag, 27. Juni, in Kraft.

Die Abstands- und Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt ebenso fort. Der Volltext der neuen Verordnung soll im Laufe des heutigen Abends, spätestens am Samstag, auf dem Portal „Landesrecht Brandenburg“ veröffentlicht werden.  

Gute Nachrichten für alle Vereins- und Freizeitsportler: Ab dem 27. Juni entfällt in Brandenburg das Abstandsgebot für Mannschafts- und andere Kontaktsportarten unter freiem Himmel auch für Erwachsene. Im Innenbereich gilt weiterhin die Regel, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, zu halten.

Bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und ähnlichen Angeboten kann an Deck auf den Mund-Nasen-Schutz verzichtet werden (zum Beispiel offene Doppelstockbusse oder Deck von Fahrgastschiffen). Im geschlossenen Bereich des Fahrzeugs beziehungsweise Schiffs gilt weiterhin grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Abstandsregeln müssen nicht mehr strikt eingehalten werden. Darüber hinaus ist der Verzehr von Speisen oder Getränken am Platz in gastronomischen Bereichen der Fahrgastschifffahrt erlaubt, also auch das vorübergehende Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Insbesondere in der jetzt beginnenden Ferienzeit steigt die Mobilität vieler Menschen und damit auch das Risiko einer unkontrollierten Weiterverbreitung des Virus auch innerhalb von Deutschland. Lokale Infektionsherde können jederzeit entstehen und sich über einige Zeit unbemerkt entwickeln. Daher ist es unabdingbar, zügig und zielgerichtet auf einen Ausbruch reagieren zu können.

Deshalb hat das Kabinett beschlossen, ein Beherbergungsverbot für Gäste einzuführen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Bundesrepublik Deutschland anreisen, in dem beziehungsweise der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise eine stark erhöhte Zahl von Infizierten zu verzeichnen war. Diese Zahl liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche und bezieht sich auf eine flächige Ausbreitung des Virus, die über einen klar identifizierbaren und isolierbaren Bereich oder eine Einrichtung hinausgeht. Dieses Vorgehen wurde am Donnerstag zwischen den Bundesländern vereinbart. Sollten die jeweils zuständigen Behörden die betroffenen Gebiete öffentlich noch weiter eingrenzen (zum Beispiel auf ganz konkrete Postleitzahlen), gilt das Verbot nur für diese Bereiche. 

Brandenburg wird daher entsprechende Angaben zu erhöhtem Infektionsgeschehen im Land für jedermann zugänglich durch das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit im Internet veröffentlichen.

Ausgenommen sind Gäste, die über einen negativen ärztlich attestierten Covid-19-Test verfügen, der höchstens 48 Stunden vor Anreise erfolgt ist sowie Personen, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen. Das Beherbergungsverbot haben Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie private und gewerbliche Vermieterinnen und Vermieter oder Verpächterinnen und Verpächter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten zu beachten. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden. Die Regelung gilt ab Samstag. Touristen, die sich bereits in Brandenburg aufhalten, sind nicht betroffen. 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Brandenburg ist bisher relativ glimpflich durch die Pandemie gekommen. Das ist insbesondere dem disziplinierten Verhalten der Bevölkerung zu verdanken. Dafür mein ausdrücklicher Dank. Deshalb sind die weiteren Erleichterungen möglich. Wie schnell neue Hotspots entstehen können, zeigen die Entwicklungen in manchen Orten. Deshalb ist unsere Neuregelung zur eventuellen Einschränkung der Beherbergung notwendig. Dafür bitte ich um Verständnis, denn Gäste sind bei uns willkommen. Aber niemand muss gehen, der schon da ist. Völlig unerträglich ist für mich, dass Menschen aus diesen Gebieten stigmatisiert werden. Das darf nicht sein! Nur im ´Miteinander´ besiegen wir das Virus.“ 

Abstands- und Hygieneregeln

Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter als zentraler Baustein des Infektionsschutzes generell und unabhängig von den weiteren geregelten Bereichen in der Verordnung.

So ist jede Person aufgefordert, die allgemeinen Hygieneregeln und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) zur Vorbeugung von Infektionen zu beachten. Dazu zählen besonders regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Husten und Niesen am besten in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge, Vermeiden von physischen Kontakten wie Händeschütteln und Umarmungen bei Begrüßung oder Verabschiedung, regelmäßiges Lüften aller Aufenthaltsräume.
Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Die geänderte Umgangsverordnung tritt am 27. Juni 2020 in Kraft und gilt vorerst bis einschließlich zum 16. August 2020.

(PM/Staatskanzlei Brandenburg)

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DEL2 hält am geplanten Saisonstart fest

Dresden. Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung mittels Videokonferenz. Damit einhergehend wurde auch der Spielplan für die Saison 2020/2021 festgelegt. Das Eröffnungsspiel findet dabei beim DEL2-Hauptrundengewinner der vergangenen Spielzeit statt, wenn die Löwen Frankfurt die Kassel Huskies empfangen. Das Derby ist gleich zu Beginn ein sportliches Highlight und stellt zudem eine symbolträchtige Partie dar. Beide Mannschaften kämpfen mit den Bietigheim Steelers um den Aufstieg in die DEL. Die Schwaben treten am ersten Spieltag auswärts an und sind beim EC Bad Nauheim gefragt. Diese Spielzeit stellt mit Sicherheit jeden vor eine besondere Herausforderung. Clubs und Liga hoffen auf weitere Lockerungen für Sportveranstaltungen und bitten zudem ihre Fans die notwendigen Vorgaben und Regeln einzuhalten. Auch weiterhin haben Einschränkungen im Zuschauerbereich wirtschaftliche Auswirkungen auf die Clubs. Die Verantwortlichen hoffen daher auf die Unterstützung und volle Auslastung der möglichen Kapazitätsgrenzen. Aufgrund des verschobenen Saisonstarts wurde auch das Ende der Hauptrunde angepasst. Wie gewohnt soll es eine Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen geben. Jedoch wird diese nicht Anfang März zu Ende sein, sondern erst am 11. April 2021. Dies gibt den Clubs einen gewissen Spielraum, falls Partien verschoben werden müssen. Zudem konnten so die Belastungen an den Wochentagen gering gehalten werden. Änderungen sind jedoch vorbehalten. Die Terminierung für die Playoffs und Playdowns in der DEL2 befindet sich noch in der Absprache und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht. René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer: „In erster Linie freuen wir uns, dass wir uns nun zielgerichtet auf den Saisonstart fokussieren können. Somit kommen die Aufgaben und Planungen wieder in einen normalen Rhythmus. Weit entfernt von der Normalität werden jedoch die Gegebenheiten in den Arenen sein. Umso mehr erhoffe ich mir die Unterstützung der Fans und Sponsoren, dass wir gemäß den Vorgaben der Behörden zur Pandemiebekämpfung das Optimum für die Clubs erreichen und gemeinsam dafür einstehen, dass die Clubs im Rahmen der Bedingungen überlebensfähig sind. Ein weiteres Hinauszögern der Saison stellt für uns keine Alternativ dar - weder für die Clubs, Liga, Fans und Sponsoren und natürlich die Spieler und ihre Familien. Gleichzeitig müssen weitere Lockerungen gelingen, um die Wirtschaftlichkeit der Clubs in dieser Saison sicherstellen zu können.“ Wie bereits in der Vergangenheit wird es für die Fans den Kalender-Service geben: Es können die Spielpläne für die jeweiligen elektronischen Kalender für jeden einzelnen Club heruntergeladen werden. Auch der komplette Spielplan steht als Alternative zum Download bereit. Die Datei muss zur Integration in den eigenen Kalender jeweils Lokal oder in einem Cloudlaufwerk gespeichert sein. Dies ist vor allem beim Import über mobile Endgeräte wichtig. Die Angaben sind ohne Gewähr. Spielplan: https://www.del-2.org/liga/archiv/123/spielplan/  (pm/DEL2)Die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) hält in Abstimmung mit den DEL2-Clubs an einem Saisonstart am 6. November mit den gültigen örtlichen Vorgaben fest. Dies bestätigten die Gesellschafter am Freitagabend im Rahmen einer Gesellschafterversammlung…

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