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Junge Entdecker mit kreativen Projekten

Südbrandenburg. Wenn die Ameisenpopulation mithilfe eines Roboters gezählt wird, Tierabfälle zum Energielieferanten gemacht oder hybride Antriebsmöglichkeiten auf Raumfahrtraketen übertragen werden, dann sind die schlauesten, jungen Köpfe Brandenburgs am Werk.

38 Schüler sind jetzt in 31 Projekten beim Landeswettbewerb »Jugend forscht« bei der BASF Schwarzheide GmbH an den Start gegangen. Elf Mädchen und 27 Jungen präsentierten der Fachjury ihre zukunftsweisenden Projekte.

Unter dem Slogan »Lass Zukunft da!« hatte die Stiftung Jugend forscht e.V. bundesweit Jugendliche dazu aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung des Planeten zu entwickeln.

Bereits zum 31. Mal hat die BASF in Schwarzheide den Wettbewerb auf Landesebene ausgerichtet. Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, ist ein Anliegen des Unternehmens. Geschäftsführer Jürgen Fuchs zollt den Jugendlichen in seiner Videobotschaft zur Preisverleihung Respekt: »In meinen Augen haben Sie alle gewonnen! Sie haben auf Ihrem Weg zum Landesfinale gelernt, was es heißt, für das eigene Projekt überzeugend einzustehen, sich in Diskussionen durchzusetzen und wie wichtig es ist, immer wieder Anregungen und neue Impulse aufzunehmen und diese unmittelbar in Verbesserungen umzusetzen.«

Die Preisverleihung wurde live über die Homepage des Unternehmens ausgestrahlt. Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle wendete sich per Videobotschaft an die Nachwuchsforschenden: »Brandenburg ist ein Wissenschaftsland. Das beweisen die zahlreichen Forschenden und Studierenden an den Hochschulen und Instituten. Das zeigen auch die jungen Entdecker mit ihren kreativen Nachhaltigkeitsprojekten beim Landeswettbewerb ›Jugend forscht‹. Es ist diese Lust am Experimentieren, die uns Brandenburger auszeichnet. Mein Dank gilt allen, die den jungen Forschenden den Rücken gestärkt haben. Wir stehen an ihrer Seite und unterstützen den Landeswettbewerb gern. Er zeigt: In Brandenburg steckt viel nachhaltiges Potenzial für die Welt von Morgen.«

Sechs Projekte haben sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert und vertreten das Land Brandenburg im Mai 2021 im Science Center experimenta in Heilbronn.

Zu den Gewinner des Landeswettbewerbs Brandenburg 2021 gehört Konrad Sebastian Frahnert vom Weinberg-Gymnasium in Kleinmachnow. Er hat in seiner Forschungsarbeit untersucht, warum Mauerbienen ihre Niströhren wiederfinden. Marik Müller vom Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium in Potsdam entwickelte mithilfe von molekularbiotechnologischen Methoden ein Verfahren zur effizienten Inaktivierung des Antibiotikums Florenicol. Was Nudeln lila färbt, hat Jungforscher Tom Weigelt vom Einstein-Gymnasium in Neuenhagen bei Berlin herausgefunden. Für die Entwicklung eines entsprechenden Schnelltestverfahrens hat der 18-Jährige sich den Landessieg im Fachbereich Chemie verdient. Maximilian Kugler vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) ist gleich mit zwei Projekten beim Landeswettbewerb an den Start gegangenen. Der 18-Jährige hat mit seiner von der Jury äußerst gelobten Arbeit zum Thema »Korrelation zwischen Persönlichkeit und Schulerfolg« den Landessieg im Fachbereich Mathematik/Informatik gewonnen.

Wie sich Material im 3D-Druck einsparen lässt, hat Finn Michler vom Hermann-von-Helmholtz-Gymnasium in Potsdam erforscht und sich damit den Landessieg im Fachbereich Physik gesichert. Darüber hinaus wurde der 19-Jährige für seine Untersuchung mit besonderem Einsparungspotenzial mit dem Sonderpreis für Nachhaltigkeit der BASF Schwarzheide GmbH ausgezeichnet. Ray Klauck vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Frankfurt (Oder) – ebenfalls mit zwei Projekten beim Landeswettbewerb Brandenburg vertreten – entwickelte eine Maschine zur Untersuchung von Pflanzen im Hinblick auf Temperatur, Bodenfeuchtigkeit und Beleuchtung.

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Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

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