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"Krankes Gesundheitssystem" - Antworten der Ministerin - 04

Südbrandenburg. Jetzt antwortet die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz auf unsere Fragen: Über Wochen besuchte WoKu Kliniken, Hausärzte und Pflegeeinrichtungen, ließ Leser zu Wort kommen, benannte die Probleme und bat die politisch Verantwortlichen um Antworten.

Lesen Sie in dieser Folge weitere Antworten der Ministerin zu Fragen, welche die Geschäftsleitungen unserer  Kliniken beschäftigen:
    
Ausbildungsfinanzierung: Wir brauchen eine bundeseinheitliche Ausbildungskostenermittlung und Ausbildungsfinanzierung.
Nach dem Pflegeberufegesetz gibt es eine neue generalisierte Ausbildung, die die bisher getrennten Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammenführt.
Es gibt für diese Ausbildung eine generelle Schulgeldfreiheit und die Kosten der Ausbildung werden als Budgets durch einen Ausgleichsfonds finanziert, den jedes Bundesland organisieren und einrichten muss.
In den sächsischen Ausgleichsfonds zahlt der Freistaat Sachsen, die soziale Pflegeversicherung, die private Krankenversicherung und alle Träger der praktischen Ausbildung (Krankenhäuser, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen) ein, also auch diejenigen, die nicht ausbilden. Eine Ausgleichszuweisung aus dem Fonds erhalten dann alle Träger, die auch tatsächlich ausbilden. Entscheidend ist, dass wir nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Qualität der Ausbildung sichern. Zudem müssen die Gesundheitsberufe attraktiv sein, damit wir ausreichend Fachkräfte bekommen.

Notaufnahme: Wenn in Extremsituationen mal vergessen wird, sein Signum zu setzen, dann wird die Leistung nicht bezahlt.
Natürlich gibt es Situationen, in denen man auf bürokratische Notwendigkeiten lieber verzichten würde. Aber auch hier gilt, dass eine gute Dokumentation vor dem Hintergrund drohender Haftungsfälle unumgänglich ist. Das ist so zwischen den Leistungserbringern und Krankenkassen vereinbart.    

Die Sprach- und Medizinprüfung für ausländische Ärzte ist nicht bundeseinheitlich geregelt und kann beliebig oft wiederholt werden.
Die Kenntnisprüfung für ausländische Ärzte ist bundesrechtlich in §?37 der Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) geregelt. Sie findet statt, wenn im Rahmen der Gleichwertigkeitsprüfung des Ausbildungsstandes des ausländischen Arztes wesentliche Unterschiede zur Ausbildung in Deutschland festgestellt werden. Es handelt sich um eine staatliche Prüfung, die in deutscher Sprache abgelegt wird. Diese Prüfung kann nur zwei Mal wiederholt werden. Die Bundesärzteordnung sieht hinsichtlich der Sprachkenntnisse vor, dass bei einem Antrag auf eine Approbation als Arzt der Antragsteller über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen muss. Die Bundesländer haben sich auf Eckpunkte zur Überprüfung der für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse in den akademischen Heilberufen geeinigt. Diese Eckpunkte sehen u.a. einen Fachsprachentest vor, der beliebig oft wiederholt werden kann. Entscheidend für den Patienten ist letztlich, dass die Ärzte erst dann zugelassen werden, wenn sie die Fachsprache beherrschen.«

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Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

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