pm/asl

Leicht verbesserter Abi Durchschnitt: 2, 2

Südbrandenburg. Die landesweite Abitur-Durchschnittsnote beträgt in diesem Schuljahr 2,2. Von den insgesamt 9.787 zur Prüfung angetretenen Schülerinnen und Schüler haben 9.347 das Abitur erfolgreich bestanden (95,5 Prozent). 346 brandenburgischen Abiturienten haben im zurückliegenden Schuljahr 2020/21 ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden.

Die schriftlichen Abiturprüfungen wurden im April und Mai 2021 unter Pandemiebedingungen durchgeführt. Die landesweite Abitur-Durchschnittsnote hat sich gegenüber den Vorjahren leicht um 0,1 Prozentpunkte verbessert, die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die die Abiturprüfung bestanden bzw. nicht bestanden hat, ist im Vergleich zu den Vorjahren konstant.

Die Anzahl der „1,0 - Abis“ hat sich auf 3,7 Prozent erhöht (Vorjahr: 2,56 Prozent). Die Prüfungsergebnisse in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch waren besser als in den Vorjahren. In allen Fächern wurden Aufgaben aus dem länderübergreifenden Pool eingesetzt, insbesondere im Fach Mathematik wurde ein hoher Anteil der Poolaufgaben verwendet.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Das gute Abschneiden der Abiturientinnen und Abiturienten zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler durch ihre Lehrerinnen und Lehrer gut auf das Abitur vorbereitet wurden und auch selber die Zeit gut genutzt haben, um sich selbstständig und eigenverantwortlich auf ihre Abiturprüfung vorzubereiten. Besten Dank an die Schulleitungen und Lehrkräfte sowie natürlich an die Schülerinnen und Schüler, dass sie alle die diesjährigen Abiturprüfungen unter diesen besonderen Bedingungen so gut gemeistert haben!“

Die schriftliche Abiturprüfung wird in zehn Fächern zentral, davon in vier Fächern gemeinsam mit Berlin unter Nutzung des Abi-Pools durchgeführt (Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik), in weiteren 24 Fächern in Brandenburg dezentral.

Trotz der Corona-Pandemie stand den Abiturienten viel Unterrichtszeit zur Verfügung. Während der sogenannten dritten Welle wurden die Schüler der Abschlussklassen vollständig im Präsenzunterricht an den Schulen unterrichtet. Da Exkursionen, Schulfahrten und Projekte nur begrenzt bzw. gar nicht durchgeführt werden konnten, stand auch diese Zeit als Unterrichtszeit zur Verfügung.

Bei der Vorbereitung und Organisation der diesjährigen Abiturprüfungen wurden – nach Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 21. Januar 2021 – folgende pandemiebedingten Anpassungen vorgenommen:

  • Die Prüfungsschwerpunkte wurden konkretisiert.
  • Eine höhere Anzahl von Prüfungsaufgaben wurde zur Auswahl durch die Schule bereitgestellt.
  • Um mehr Vorbereitungszeit für die Prüfungen zu haben, durften Nachschreibetermine als Haupttermin genutzt werden.
  • Für alle Prüfungen wurde 30 Minuten mehr Zeit eingeräumt.

Unabhängig von der Corona-Pandemie gab es im zurückliegenden Schuljahr zwei wesentliche Veränderungen: Das Abitur wurde auf der Grundlage der zum Schuljahr 2018/19 veränderten Struktur der gymnasialen Oberstufe durchgeführt (Prüfung in zwei Leistungs- und zwei Grundkursen, einer davon mündlich). Daneben wurde mit der veränderten Struktur der gymnasialen Oberstufe die Leistungsbewertung den KMK-Richtlinien angepasst. So wurde in der aktuellen Abiturprüfung die Note 5- (ein Punkt) bei einer Leistung von 20 Prozent erreicht, im Schuljahr zuvor wurde die Note 5- (ein Punkt) bei einer Leistung von 9 Prozent vergeben.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.